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Wolfgang Sechser
- Wiedersehen und Andocken nach 18 Jahren
- Schloss Tempelhof: Leben in Gemeinschaft
- Was braucht es um eine Utopie wahr werden zu lassen?
- Innere Arbeit und tägliche Praxis
- Heimat, Verbundenheit und Zugehörigkeit
- Utopien, Weltschmerz & Hoffnung
- Ruhige Gelassenheit & Vertrauen in die Kraft der Jungen
- Einladung zum Fokus auf das Gemeinsame
- Was braucht es um Utopien und Visionen wirklich runterzuholen?
- Reibungsenergie und Polaritäten als Chance
- Innerer Gehorsam
- Vermeintliche Schwächen können sich in Stärken verwandeln
- Weise Gelassenheit
- Mit jedem Bekenntnis von etwas das schiefgelaufen ist werde ich nackter - und entspannter
Darum geht's in diesem Gespräch
In diesem Gespräch erzählt Wolfgang Sechser wie die Frage "Wer bin ich?" ihn sein Leben lang dazu angetrieben hat gemeinsam mit anderen für eine Welt zu forschen, die man den nächsten Generationen hinterlassen kann. Er spricht über das Gemeinschaftsprojekt Schloss Tempelhof als Beispiel für eine gelungene Utopie, die auf gemeinschaftliche Beziehungen, die Umarmung von Polaritäten und innere Arbeit baut. Er beschreibt Schloss Tempelhof als einen Sehnsuchtsort, der den Menschen, die dort aufwachsen ein Gefühl von Heimat im Herzen mitgibt und vielen anderen jungen Menschen Orientierungs- und Lernräume bieten kann.
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Biografie
Als Wolfgang Sechser gemeinsam mit Agnes Schuster und Roman Huber vor 20 Jahren den Ruf verspürte, eine Gemeinschaft gründen zu wollen, ahnte er sicherlich, dass dies eine Lebensentscheidung sein würde. Dem folgte ein drei Jahre währender intensiver Visionsprozess eines gemeinsamen Lebens und einer ökologisch nachhaltigen, sozial gerechten und sinnerfüllten menschliche Daseinsform. Mit Schloss Tempelhof wurde Anfang des Jahres 2010 das geeignete Objekt für die Umsetzung gefunden. Heute, 15 Jahre später, haben in der Gemeinschaft rund 180 Menschen von 0-82 Jahren ihre Heimat gefunden – sie leben in Wohngemeinschaften, in Familien und auch teils allein. Und mittendrin Wolfgang als einer der Initiator:innen. Heute wirkt er weiter als Mitgründer der Werkstatt für Gemeinschaftsbildung sowie vor allem als Stiftungsratsvorsitzender der grund-stiftung, die als gemeinnützige Dachstiftung weitere Gemeinschaftsdörfer in ganz Deutschland in ihrem Entwicklungsprozess begleitet.
Schon weit vor der Gründung von Schloss Tempelhof interessierte sich Wolfgang für gelingende Gemeinschaftsbildungsprozesse. So entwickelte er den nicht-dialogischen WIR-Prozess nach Scott Peck mit. Zudem gibt er seine weitreichenden und langjährigen Erfahrungen in Organisationsentwicklung an Firmen und in der Persönlichkeitsentwicklung an Einzelpersonen weiter und führt Prozess- und Impulsmoderation von Großgruppen sowie konflikt- und kontemplative Kommunikationstrainings durch. Außerdem ließ er sich als Meditationslehrer nach Charles Berner ausbilden.
Wolfgang Sechser ist Vater eines Sohnes. Er studierte Philosophie und agiert als Unternehmer, der zwischen 1988 und 2007 drei Firmen im Bereich Bau und Wassertechnik aufgebaut hat.
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Danke Basti von Filming for Change, dass du uns gefilmt hast!


