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Vivian Dittmar
wird freigeschaltet in
Darum geht's in diesem Gespräch
Vivian spricht mit großer Offenheit über ihren persönlichen Weg durch Erschöpfung, Überforderung und das Loslassen eines alten Bildes vom Wandel. Sie beschreibt, wie inmitten der Krise ein neues, tieferes Verständnis entsteht – nicht als Ziel, sondern als Prozess des Werdens und Vergehens. Anstatt Rezepte zu geben, lädt sie zum Lauschen ein: auf die leise Stimme des inneren Kompasses, auf den Schmerz als Lehrer und auf die Impulse des Lebens, die jenseits von Kontrolle und Strategie liegen. Zentral ist für sie die Erkenntnis, dass echte Transformation nicht im Außen beginnt, sondern in der Art, wie wir mit uns selbst und der Welt in Beziehung sind. Eine regenerative Lebensweise bedeutet für sie, in jedem Moment herauszufinden, was wirklich nährt – nicht aus Egoismus, sondern als Beitrag zum Leben. Ihr Plädoyer: Statt durchzuhalten oder zu kämpfen, braucht es Räume für Berührbarkeit, innere Klarheit und eine Kultur, die das Lebendige schützt und stärkt.
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Biografie
Vivian Dittmar ist Autorin, Gründerin der „Be the Change“-Stiftung und Impulsgeberin für kulturellen Wandel. Ihre Kindheit und Jugend auf drei Kontinenten sensibilisierten sie früh für die globalen Herausforderungen unserer Zeit und sind bis heute ihr Antrieb, ganzheitliche Lösungen zu finden.
Durch ihre Bücher, Vorträge, Seminare, Onlineangebote (u.a. auf dem von ihr mitgegründeten Lebensweise-Campus) und umsetzungsorientierte Projekte engagiert sie sich seit zwei Jahrzehnten für eine holistische Entwicklung von Mensch, Gesellschaft, Wirtschaft und Bewusstsein. Zu ihren Bucherfolgen zählen Gefühle & Emotionen, beziehungsweise, Der emotionale Rucksack, Das innere Navi und Echter Wohlstand.
Wir Pioneers of Change sind seit vielen Jahren mit Vivian Dittmar freundschaftlich verbunden. Vivian war schon häufig bei unseren Summits sowie weiteren Online- und Liveformaten zu Gast. Unseren allerersten Onlinekurs Be.Come haben wir gemeinsam mit Vivian konzipiert. Mit ihrem eigenen Projekt "Bäume für den Wandel" hat uns Vivian inspiriert, im Rahmen des Online-Summits Bäume zu pflanzen.
Mehr erfahren
» Projekt "Bäume für den Wandel"
Buchempfehlungen:
Wir empfehlen, die Bücher beim lokalen Buchhändler zu kaufen oder sonst z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.



Erst einmal ein großes und herzliches Danke an euch, Hemma und Martin und euer Team, für den Summit und dem Bereitstellen all der Interviews mit der samt Zugabe!
Das Interview mit Vivian Dittmar hat mir meine inneren Prozesse noch verständlicher gemacht. Hängen geblieben ist bei mir, mir genauer den Unterschied anzuschauen, wo ich in Resignation abtauche, oder einfach alte Vorstellungen von Veränderung der “Gesellschaft”, der Institutionen und mir selbst, loslasse – sein lasse. Ich ertappe mich auch manchmal – wenn ich ehrlich in mich hineinhöre und es eigentlich nicht hören mag, dass mich das Ganze nicht mehr tangiert, da ich über 80 bin und schon bald “die Seiten wechseln” werde. Auch eine Form von Verdrängung, denn der Schmerz über das was Menschen sich gegenseitig, der Natur und den Tieren antun ist sehr groß und manchmal nicht auszuhalten. Es tut gut, mitzubekommen, dass es so vielen so geht. Das Durchhaltevermögen, mit dem ich als Noch-Kriegskind “gesegnet” bin darf sich in Resilienz verwandeln.
DANKE für das erneute Freischalten zum Ende vom PoC-Kongress!
Ich hatte auch das letzte Jahr eine starke Erschöpfung erlebt (Regenerationsphase zu 100%!), die ich immer wieder übergehen wollte. Da ich es erzwingen wollte, das Jahr zu nutzen, das eigentlich für den Aufbau meiner Selbstständigkeit gedacht war.
Und ja, ich habe mich nicht mit Kaffee gepusht und diesen nur als Genussmittel zwischendurch zu besonderen Anlässen, sehr selten zu mir genommen. Ein wichtiger Punkt, den Vivian hier ansprach.
Genau, es macht unglaublich demütig, einfach von Tag zu Tag zu leben und die eigenen Vorstellungen oder von Außen vorgegebenen Zeitplan mal komplett loszulassen. Aber langsam (eigentlich müsste ich es wissen, da alles was mir meinem Business zu tun hat, bisher immer eine Eigendynamik an den Tag gelegt hatte) steigt die Aktivität und damit die Lust, Dinge umzusetzen auf ganz subtile Weise und neue Ideen zur Umsetzung kommen bei mir an. Der Flyer für eine Zusammenarbeit ist fast bereit für den Druck und die Türen öffnen sich mehr & mehr – und ja Gemeinschaft war die letzten Monate das Schlüsselwort! Nicht mehr versuchen, das Rad alleine zu erfinden…Aber nur, weil ich den Mist endlich mal fühlte, der vorher keinen Platz und keine Zeit hatte da zu sein.