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Simon Marian Hoffmann

Künstler | Musiker | Philosoph | Aktivist | Filmemacher
Aufstand der Jugend – und was er mit uns allen zu tun hat

▶️ 📹🌱

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Darum geht's in diesem Gespräch

Was wäre, wenn der Aufstand der Jugend gar nicht nur die Jungen betrifft? Simon Marian Hoffmann bringt einen Gedanken mit, der sitzt: Wir haben nicht nur ein inneres Kind – wir haben auch einen inneren Jugendlichen. Den Teil in uns, der damals Ideen hatte, Ideale, den Wunsch, etwas zu verändern. Und der bei vielen irgendwann verstummt ist.

Er erzählt offen vom Scheitern: Zwei Jahre hat er alles dafür gegeben, einen Deutschen Jugendrat im Bundestag zu etablieren. Dann wurde das Projekt von einem Lobbyverband gestoppt, dessen Vorsitzende Mitte 60 sind – und trotzdem entscheiden, wer für die Jugend spricht.

Aus diesem Schmerz heraus entstand etwas Neues: das, was er Jugendhochkultur nennt – ein Feld, in dem Ideen landen, Flow entsteht, Menschen aufblühen. In der Uni Art City und im Flow Valley entwickeln junge Menschen heute statt Abitur einen Bildungsbrief, den bereits erste Unternehmen akzeptieren.

Sein klarster Appell: Ältere sollen nicht sagen, wie es geht – sondern zuhören, Räume öffnen, Vertrauen schenken. Denn wenn sich beide begegnen, entsteht Magie.

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Biografie

Ein Multitalent, Visionär und Praktiker zugleich: Simon Marian Hoffmann ist ein Träumer von einer selbstbestimmten Jugend – und gleichzeitig ein Pragmatiker, der Veränderung konkret anpackt. Unter dem Slogan „Kunst, Kultur & Krevolution“ bündelt er seine vielfältigen Aktivitäten an der Schnittstelle von Kunst, Musik, Film, Philosophie und Aktivismus. Die Themen, die ihn und seine Generation bewegen, übersetzt er in künstlerische Formen, um aufzurütteln und Wandel anzustoßen. Seine zentralen Anliegen sind freies Lernen, kreativer Ausdruck, Demokratie und Gerechtigkeit.

Mit 19 Jahren gründete Simon Marian Hoffmann den Verein Demokratische Stimme der Jugend, dessen Vorstand er bis heute ist. Der Verein setzt sich kritisch mit dem Bildungssystem auseinander und engagiert sich für mehr demokratische Mitbestimmung sowie politische Teilhabe junger Menschen.

Im Ökodorf Schloss Tempelhof rief er zudem den Jugend-Experimentier-Ort Uniartcity of Flow Valley ins Leben. Inzwischen ist die Uniartcity unter dem Dach des von Simon mitgegründeten Instituts für Kulturgestaltung auf drei Standorte gewachsen. Dort ist auch die Initiative Bildungsbrief beheimatet, die es ermöglicht, selbstbestimmte Bildungswege jenseits klassischer Ausbildungsformen zu dokumentieren.

Neben diesen Projekten ist es Simon ein besonderes Anliegen, sich auch künstlerisch mit diesen Themen auseinanderzusetzen – als Musiker, Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Mit seinen Filmen gewann er bereits mehrere Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendvideopreis.

Aus seiner Dokumentation „Bildungsgang – der Film. Eine dokumentarische Reflexion junger Menschen in der Bildungskrise“ entwickelte sich sein aktueller Film „Aufstand der Jugend“. Passend dazu erscheint am 30. März auch sein neues Buch „Aufstand der Jugend. Die Kraft, die alles verändert“, das Simon als Manifest und philosophische Abhandlung über die Aufgabe der jungen Generation beschreibt, die Gesellschaft zu transformieren.

Als Musiker tritt Simon unter dem Namen Courtier auf und verbindet Hip-Hop mit lyrischen Texten und prägnanten Melodien.

Mehr erfahren

» Website Simon Marian Hoffmann

» Demokratische Stimme der Jugend

» Filmprojekt "Aufstand der Jugend"

» Uniartcity

» Bildungsbrief

 

Du möchtest Simons Arbeit unterstützen?

Hier kannst du das tun:

Demokratische Stimme der Jugend e. V. / DE09 4306 0967 7002 73 64 00  / GLS Bank (Spendenbescheinigung möglich)

 

Buchempfehlung (Simons Buch erscheint am 30.03.2026):

Wir empfehlen, das Buch bei deiner lokalen Buchhandlung zu kaufen - oder in fairen Onlineshops z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.

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Rolf Satprem
1 Monat zuvor

Vielen lieben Dank Simon für deine Visionen, welche keine mehr bleiben ,weil du gelernt hast diese
mit anderen Jugendlichen umzusetzen. Genauso habe ich Rolf Satprem in meiner bisherigen Lebenszeit gelernt, Projekte gemeinsam zu erschaffen, auch wenn nicht alles umgesetzt werden konnte. Politische Kräfte stellen sich uns entgegen, weil diese Ideen nicht in den Zeitgeist der Politik passten. Beispiele: Die Gründung des ersten Ökodorfes Deutschland 1980 in Herford. Der Bebauungsplan wurde über Jahre immer wieder verschoben. Das war dann das Aus!Wiederum haben wir 1984 die erste Recyclingbörse Deutschlands in Herford gegründet. Das Konzept öffnete Türen in Rathäusern und der Politik. Unseren Traum eines selbstbestimmten Ökodorfes konnten wir nicht realisieren. Ich lasse mir meine Träume nicht nehmen und bin 1992 nach Südindien – Auroville gegangen und habe an einer internationalen Stadt – Auroville mitgebaut. http://www.auroville.org Nach 20 Jahren leben in einem spirituellen Projekt hat es aus mir das gemacht, was ich heute bin. Ein Mann des inneren und äußeren Friedens! Heute lebe ich im Schwarzwald und setze mich für den Frieden ein.Nichts ist wichtiger als der Frieden und wir ALLE müssen mithelfen das dieser Frieden lebendig gelebt wird. Love Rolf OM NAMO BHAGAVATE PS: Ich bin sicher wir werden uns mal Treffen!

Ellinor Dietzen
1 Monat zuvor
Antwort auf  Rolf Satprem

Das Leben geht so eigene Wege. Ich habe Simon zugehört und dann deine Reaktion Rolf gelesen. Ich wohne in Herford und habe ewig nichts mehr gehört von dir. Ich bin Ellinor, wohne wieder in Elverdissen und ich kenne dich ( seit 1985?)und höre nun wieder von dir, über diesen Weg. Herrlich. Einen lieben Gruß.

1 Monat zuvor
Antwort auf  Rolf Satprem

Wow Rolf, vielen Dank! Das ist super schön, ich habe letztes Jahr Auroville besucht! Komm doch gerne zur Aufführung am 16. April in Freiburg! Oder 15 in Ettenheim? Das würde mich sehr freuen!

Barbara
1 Monat zuvor

Herzerfrischend dieses Interview, so viel Lebendigkeit und Leidenschaft, Innovationslust, Lernbereitschaft und Bewusstheit. So kann es neu weitergehen. Simon weckt tatsächlich die jugendliche Kraft in uns, macht Hoffnung auf konstruktive Veränderung. Bin beeindruckt von der Kreativität, der Loslösung von den alten Strukturen und der Freiheit der Jugend, Dinge neu zu denken. Danke für diese spannende Gespräch.

1 Monat zuvor

So ermutigend und Hoffnung machend diese Energie, Reflektiertheit und Kreativität von Simon und seinen MitstreiterInnen.
Meine Hochachtung für die Projekte, die ihr in die Welt bringt. Großen Dank.
Ich hätte gern noch einen Hinweis auf das Spiel, dass Simon in dem Gespräch erwähnt – genauere Infos und wo ich es bekommen kann.

Elke
1 Monat zuvor

WOW – megastark, für mich das “best Interview”. Ich bin schwerstens beeindruckt und freue mich die neue Kultur zu leben, die mit euch und manch anderen Herzensmenschen bereits am wachsen ist… Schon den Film fand ich sehr berührend. So schön… DANKE!

1 Monat zuvor

Hallo Simon,
grandios, was Du alles auf die Beine stellst, alle Achtung!

Diese “Selbstermächtigung” beginnt ganz elementar
(mein Thema/meine Erfahrung: Kinder bis zehn Jahre).

Junge Menschen brauchen: Zutrauen, Räume, Zeit, Unterstützung …
Erwachsene müssen ihre “Besserwisser-Rolle” ablegen.

Bildungsziel: Kinder und Jugendliche IHR Ding machen zu lassen!
Es stecken in jedem Heranwachsenden soooo viele Talenten und Fähigkeiten –
welche in unserem Bildungssystem NIE eine Chance erhalten, sich entwickeln zu können.

Simon: Du machst alles genau richtig!
Nicht nachlassen.
Es gibt noch viel zu tun.
Irmgard

Makatharina
1 Monat zuvor

Meine grosse Hochachtung an dich lieber Simon Marian, für dein Sein und für was du mit deinem jungen und mutigen Pioniergeist, welcher mit einer grossen und weiten Herzintelligenz verbunden ist, in die Welt bringst und gebracht hast!
Meine “innere Jugendliche” macht während ich (75J.) dir zuhöre, Freudensprünge! Deine aus dem Herzen sprechende Klugheit und umsichtige Tatkraft berührt und beeindruckt mich sehr..Besonders auch hinsichtlich der erklärten Wichtigkeit des generationenübergreifenden miteinander Wirken’s und Zuhören’s.
Was du mit philosophischem Verständnis an Zusammenhängen und Wichtigkeiten darlegst, spricht mir ins Herz und stimmt mich zuversichtlich, weil positiv zukunftsweisend wirkend, Hin zu einem neuen Miteinander von Alt und Jung auf Augenhöhe und mit gegenseitiger Wertschätzung.
DANKE, dass du mit deinen jungen starken Kräften soviel Wertvolles initierst und in Bewegung bringst und bereits realisiert hast.
Ja! Ihr Jungen trägt die Wurzeln für morgen in Euch! – Und viele kreative Samen auch!
In herzlicher Verbundenheit, Margrit Katharina (in der Nähe von St.Gallen)

Maria
1 Monat zuvor

Ein sehr spannendes Gespräch mit einem engagierten, jungen Mann mit großer Weisheit und viel Esprit. Schön, dass Simon Marian von der wichtigen Begegnung von Jungen und Älteren spricht. Danke sehr dafür und viel Erfolg für den Film und das neue Buch.

Katrin
1 Monat zuvor

Wunderschön erbaulich! Es freut mich sehr so einen engagierten jungen Mann zu sehen, der schon jetzt so Vieles bewirkt hat! Da geht mir das Herz auf! ❤️

A r n o l d
1 Monat zuvor

Das ist alles so wunderbar und so richtig. Ich bin etwas älter, 77 Jahre. Ich verstehe das alles.Leider sind die CDU und ähnliche nicht so frisch im Kopf und können das alles nicht verstehen, oder wollen es nicht verstehn und die meisten sind zu bequem, um etwas zu verändern oder eine Veränderung zuzulassen.Macht weiter so, ich bewundere euch. Ältere Menschen haben euch nicht zu stoppen P u n k t.

Larissa Schmidt
1 Monat zuvor

Was für ein geniales herzerfrischendes Interview 🎉🤩 Genau, niemand braucht noch mehr “Ganztagsschulen in Betonklotz-Gebäuden” . Und offizielle “Denkberechtigungszertifikate” (Zeugnisse) sind auch von gestern. Die Idee des “Bildungsbriefs” finde ich brilliant. Es es ist an der Zeit, dass junge Menschen ihre Kreativität frei und spielerisch entfalten können und zwar dort, wo der menschliche Körper wirklich Kraft tanken kann: In der Natur 🌱🐿️ Ich finde: Jede einzelne Stadt in Deutschland sollte als erstes ihre jungen Menschen mit einem “Flow-Forest” beglücken. Ein Ort der Kreativität und des Miteinanders. Der Weltfrieden entsteht im Kinderzimmer und demnächst auch in solchen solchen Oasen der Synergie. In der Natur gibt es übrigens ein schönes Bild für fruchtbares Miteinander zwischen Jung und Alt: Wenn ein junger Spross auf eine alte Weinstockwurzel aufgesetzt wird. Ich wünsche viel Erfolg dabei, dass die junge Generation jetzt Mäzene findet, die ihnen dafür die Räume öffnen und sonstige Möglichkeiten (Netzwerkkontakte etc.) bereitstellt. Warum die Bereitstellung dieser kreativen Räume so wichtig ist? Der Schriftsteller Rainer Maria Rilke war körperlich und seelisch am Ende und hatte eine Schreibblockade. Er konnte die begonnenen Duineser Elegien nicht vollenden. Doch dann fand er einen Schweizer Mäzen, Werner Reinhart. Dieser stellte Rilke das “Chateau de Muzot” (Kt. Wallis) zur Verfügung. In dem Schloss blühte Rilkes Kreativität voll auf und er vollendete die „Duineser Elegien“ und die „Sonette an Orpheus“. Reinhart überließ Rilke das Schloss komplett ohne Gegenleistung. Er wollte dem Künstler einfach einen sicheren Ort bereitstellen. Jungen Menschen einen “kreativen Entfaltungsraum” bereitstellen, ist für mich das Sinnvollste, was… Weiterlesen »

Kristin
1 Monat zuvor

Wow, lieber Simon Marian, ich flipp aus vor Freude, wenn ich Dir und Martin zuhöre.
Das, diese selbstbestimmte reative Freiheit, habe ich mir immer gewünscht für Kinder und Jugendliche. So spannend diesen Entwicklungen zuzuhören und ich freue mich auf den Film. 1000 Dank für diesen Samen, der jetzt aufgeht. Jetzt als Elder komme ich Euch bestimmt mal besuchen. Als Musikerin, Schamanin und Traumatherapeutin bin ich genauso wie ihr dabei selbstbestimmt an einer neuen Kultur der Herzen zu arbeiten. Jeden Tag.
Alles Liebe für all Deine/Eure Projekte!

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