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Reinhard Heiserer
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Datenschutz-InfoDarum geht's in diesem Gespräch
Reinhard Heiserer berichtet aus 25 Jahren Einsatz für eine gerechtere Welt: Seine Arbeit mit "Jugend eine Welt" setzt sich von Österreich aus für eine global gerechte Welt ein, ohne Kinderarbeit und Kinderarmut. Warum es wichtig ist, für das Gute und Gerechte an die "Grenzen der eigenen Verwegenheit" zu gehen, und was Don Bosco damit zu tun hat, darüber weiß er zu erzählen.
Paul hat das Video schon gesehen und sagt:
Reinhard Heiserer beeindruckt mich mit seinem unaufhörlichen Einsatz für eine gerechtere Welt. Sein Verantwortungsbewusstsein ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass es uns für echte globale Gerechtigkeit alle gemeinsam braucht. Das spüre ich besonders darin, wie wichtig ihm sein Umfeld, seine Familie und die Mitstreiter:innen sind. Mich berührt, wie Reinhard sich berühren lässt - vom Leid und von der Freude.
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Biografie
„Diese Kinder sind wie Edelsteine, die auf der Straße liegen:
Man muss sie nur aufheben, und schon leuchten sie.“
(Don Bosco)
Eigentlich begann er ganz klassisch als Handwerker, als Elektro-Techniker. Doch schon früh zog es den Tiroler Reinhard Heiserer in die Ferne - inspiriert vom Zimmermann Reinhard Lorenz, der in Österreich alle Zelte abbrach und in Papua-Neuguinea Brücken baute. So begann er in Ecuador als Handwerker, wurde aber bald zum Projektmanager, Fundraiser, Sprachrohr und Multiplikator für die jungen Menschen, die dort als Straßenkinder lebten.
Dieses Thema ließ Reinhard Heiserer Zeit seines Berufslebens nicht mehr los, der Schritt in die Entwicklungszusammenarbeit war gemacht. Schließlich gründete er 1997 den Verein Jugend Eine Welt mit dem Ziel, sich weltweit für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einzusetzen, sie aus Risikosituationen zu befreien, ihnen etwa ein neues Zuhause und die Chance auf schulische Bildung und berufliche Ausbildung zu geben. Bei Jugend Eine Welt treibt er seit 25 Jahren als kreativer Geist Projekte auf der ganzen Welt voran, probiert Neues aus und überzeugt Menschen davon, dass sich ihr Einsatz lohnt.
25 Jahre später ist Jugend Eine Welt zu einer der wichtigsten Hilfsorganisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit in Österreich geworden. Über 3.000 unterschiedliche Projekte und Programme in vielen Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas, dem Nahen Osten und Osteuropa wurden in diesem Vierteljahrhundert umgesetzt, unterstützt, mitgetragen oder weiterentwickelt. Wie Schulen, Universitäten, Berufsbildungseinrichtungen, Sozialzentren, Heime für Straßenkinder, Förderprogramme für Mädchen und Frauen sowie Programme zur nachhaltigen Armutsbekämpfung und Umweltinitiativen.
Jugend Eine Welt arbeitet bei all diesen Projekten nach dem Assistenzprinzip – mit verlässlichen und bewährten ProjektpartnerInnen vor Ort, zumeist aus dem weltumspannenden Don Bosco-Netzwerk. Bei der Projektauswahl wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, ob sie zur Umsetzung der „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ der UN (SDGs), beitragen.
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