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Peter Wohlleben

Förster | Bestseller-Autor | Botschafter einer nachhaltigen Waldwirtschaft
Von der Wurzel her denken: Was die Natur uns über das Zusammenleben lehrt

▶️ 📹🌱

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Darum geht's in diesem Gespräch

Was, wenn die Wurzeln für morgen schon längst da sind – wir sie nur noch nicht erkennen? Peter Wohlleben, Förster, Aktivist und Pionier einer neuen Weltsicht, enthüllt in diesem Gespräch, wie Wälder uns lehren, was wahre Regeneration bedeutet: Kooperation statt Konkurrenz, Resilienz statt Ausbeutung, Leben statt Profit.

Die Natur ist kein stummer Hintergrund, sondern ein lebendiges Netzwerk: Bäume kommunizieren über Wurzeln, Bakterien machen Ökosysteme widerstandsfähig, und selbst zerstörte Flächen heilen sich, wenn wir sie lassen. Die Frage ist: Wollen wir endlich zuhören?

Peter selbst hat 30 intensive Jahre hinter sich – Burnout, Mobbing, Beamtenstatus gekündigt, gegen erbitterte Widerstände einen neuen Forstwirtschafts-Studiengang initiiert, Jane Goodall getroffen. Seine Haltung daraus: hinschauen, Positives sehen, ins Handeln kommen. 

Peters Botschaft passt perfekt zum Summit: Jede:r kann etwas tun. Mit kleinen Schritten. Mit bewussten Entscheidungen. Mit dem Mut, alte Systeme zu hinterfragen und neue Wege zu gehen. Denn die Natur zeigt uns, wie es geht – wir müssen nur bereit sein, ihre Sprache zu verstehen.

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Biografie

Die Natur schützen - das ist für Peter Wohlleben schon seit Kindesbeinen an ein Herzensanliegen. Die gnadenlose Abholzung der Regenwälder war für ihn schon als Schulkind unerträglich, ebenso wie das sinnlose Abschlachten von Tieren. Um den Wald zu hüten, studierte er Fortwirtschaft – nur um zu entdecken, dass die Fortwirtschaft Teil des Problems ist und sich eine Landesfortverwaltung nicht von Innen heraus verändern lässt. Also gründete er in seiner Heimatgemeine einen eigenen ökologischen Fortbetrieb, um den Gemeindewald Hümmel wieder in einen Urwald zu rückverwandeln.

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Seine dortigen Waldführungen begeisterten und berührten. So brachte ihn seine Frau schließlich auf die Idee, aus seinen Erzählungen Bücher zu formen. Erst sein 16. (!) Buch, das 2015 veröffentlichte „Das geheime Leben der Bäume“, wurde überraschend zum Welterfolg und in rund 50 Sprachen übersetzt. 2020 wurde sogar der gleichnamige Film daraus. Heute ist Peter als Gast in Talkshows und Reportagen wie auch als Redner gefragt.

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Mittlerweile ist ein ganzer Wohlleben-Kosmos an Medien entstanden: Dutzende Sachbücher, sogar Kinderbücher, das Naturmagazin „Wohllebens Welt“ in Kooperation mit dem GEO-Magazin, der Podcast „Peter und der Wald“.

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Die 2017 gegründete Wohllebens Waldakademie mit Sitz in der waldreichen Eifel, die zahlreiche Weiterbildungen und Erlebnisveranstaltungen rund um das Ökosystem Wald anbietet sowie online regelmäßig u.a. zu einem Waldgipfel einlädt, hat er mittlerweile in andere „familäre“ Hände übergeben und ist dort weiterhin als Dozent aktiv.

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Zwei weitere Herzensprojekte von Peter:

  1. Unter dem Dach der Wald- und Wildnis gGmbH setzt er sich gemeinsam mit seiner Frau in ganz konkreten Aktionen für den Schutz der Wälder ein – zum Beispiel für den Erhalt der Heiligen Hallen, einem Naturreservat in Mecklenburg. Derzeit klagt er auch gegen den Kahlschlag auf den Montabaurer Höhen. Im Rahmen von Peters Urwaldprojekt kannst du Waldparzellen ankaufen, in denen sich das Ökosystem Wald wieder frei entfalten darf.
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  2. Gemeinsam mit Prof. Pierre Ibisch von der HNE Eberswalde, dem GEO-Magazin und Wohllebens Waldakedemie hat Peter außerdem den Studiengang „Sozialökologisches Waldmanagement" initiiert und konzipiert, der im Wintersemester 2024 an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde an den Start ging.

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In seinem aktuellen, im Mai 2026 erscheinenden Buch „Bakterien – Die heimlichen Helden“ nimmt uns Peter mit in die produktive Welt dieser kleinen, einzelligen Lebewesen.

Mehr erfahren

» Website Peter Wohlleben

» Wohllebens Waldakademie

» Wald und Wildnis gGmbH

» Urwaldprojekt

» Podcast „Peter und der Wald“

» Naturmagazin „Wohllebens Leben"

» Waldgipfel (Aufzeichnungen dazu auch auf dem verlinkten Youtube-Kanal)

» Studiengang „Sozialökologisches Waldmanagement“

 

Buchempfehlungen (Auswahl):

              

Wir empfehlen, die Bücher bei deiner lokalen Buchhandlung zu kaufen - oder in fairen Onlineshops z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.

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Silvia Hein
2 Monate zuvor

Die Herausforderungen dieser Zeit sind so groß, dass man sich denen gegenüber oft als kleines Würmchen erlebt, das sich nur noch im Erdboden verkriechen mag. Wie wichtig sind Mutmacher:innen wie in diesem Summit. DANKE!
Die Botschaft von Peter Wohlleben erinnert mich an Peppo Straßenkehrer in Michael Endes Momo, wenn er zu ihr sinngemäß sagt: “da hast du diese lange Straße vor dir und weißt nicht wie du das schaffen kannst und bist bestrebt schnell zu machen und dich anzustrengen. Aber so wird das nichts, denn schon bald bist du erschöpft. Ich mache das so: Atemzug, Besenstrich, Schritt, und plötzlich hast du die lange Straße gekehrt, ohne müde zu werden oder außer Atem gekommen zu sein.”

Es sind die kleinen (machbaren) Schritte die letztendlich zum Ziel führen, Danke!

2 Monate zuvor

Danke für diesen interessanten Input. Als stolze Kleinwaldbesitzerin in Tirol und Unterstützerin von Baumpflanzprojekten in Nord Syrien macht es mir Mut. Ich will noch mehr Ideen entwickeln, wie wir dort die Frauen in den Dörfern als “Hüterinnen der Bäume” finanzieren könnten und viele weiter ausbilden. Es warten immer noch über 80.000 Oliven, Feigen, Granatapfel, Wein, u.a. darauf, das Leben der Menschen zu erleichtern. Für sie suchen wir Paten, damit sie bald gepflanzt werden können, was aber Geld zum Liefern, Bewässern und Betreuen braucht.

Robert
2 Monate zuvor

Was für eine erfrischende Atmosphäre – allein die Stimme von Peter verströmt schon angenehmen Waldklang! Nachdem ich das Buch über die Geheimnisse der Bäume gelesen und das Video dazu gesehen habe, war das heute eine tolle Erweiterung, ein update quasi, von Peters Arbeit. Mich faszinieren Bäume auch schon lange, ich habe über 5 Jahre hinweg Fotos von freistehenden Riesen gemacht und in ein wunderschönes Album geklebt – eine Seite für jeden Baum. Wenn man das mit Sorgfalt macht, bekommt man eine eigene Beziehung zu jedem dieser “Wesen”. Der Höhepunkt dieses ganz persönlichen Projektes war ein Urlaub in Graubünden mit dem einen Ziel, alte Baumriesen zu finden: der Älteste war ein Zirbe (oder Arve) mit ca. 1200 Jahren.
Für ganz wichtig halte ich die Aussage, sich nicht von negativen Nachrichten entmutigen zu lassen, sondern seine Fühler nach den positiven Entwicklungen auszustrecken. Es gibt sie! Man muss nur zuerst durch den Fake News Müll, dann kommt man zum Humus!

Detlev Rockenberg
2 Monate zuvor

Tolles und interessantes Interview. Peter Wohlleben ist so authentisch und sehr verständlich. Es ist ein Genuss ihm zuzuhören. Danke!

2 Monate zuvor

Danke für dieses sinnreiche mit feinem Humor gewürzte Interview.

Danke für den klaren Blick auf das Ökosystem Mensch. Gewiss ist not-wendig ins Handeln zu kommen – zudem es die Zuversicht, nährt.
Und sein ihm wohl in die Wiege gelegter Namen ist Omen für alles was Herr Wohlleben gesagt hat.

Dass alles noch regenerierbar ist, möge wahr werden.

Dass die Bakterien die Politik machen und nicht nur das, sondern auch die Demokratie schützen mögen, ist ein ganz besonderer Ohrenschmaus gewesen.

2 Monate zuvor

Tolle Expertise und schöner Esprit! Das ist ansteckend … und das schöne Miteinander in eurem Gespräch erst recht. Danke!

2 Monate zuvor

Peter Wohlleben hat naturwissenschaftlich fundiert für eine globale wirtschaftliche und politische Kooperation gesprochen, dies möchte ich unterstützen.

2 Monate zuvor

Danke Peter, auch das du durch deinen Bestseller und dein Wirken den Blick auf den Wald und das Bewusstsein dazu veränderst. Ein Buch was mich dazu auch sehr abgeholt hat ist von Suzanne Simard “Die Weisheit der Wälder” auf der Suche nach dem Mutterbaum, Die Selbstheilung der Wälder wenn Mensch sie in Ruhe lässt macht so viel Hoffnung, wir konnten in der Pandemiezeit auch beobachten wie schnell sich Ökosysteme erholen können, wenn Mensch Pause hat mit seiner Idee des Eingreifens, des Bildes die Natur Untertan zu machen, denke da an die vielen Delfine die ins Mittelmeer zurück kamen an Orte wo sie lange nicht gesehen wurden, den blauen Himmel … Bewusstseinsveränderung ist der Schlüssel, die Welt, alles um uns herum als Lebendig zu begreifen und wir sind mit Allem verbunden und können vom Wald lernen, was für eine Ehre. Ich spüre den Öko/Umweltschmerz auch immer wieder, Und gleichzeitig nehme ich war, wie das Schneeglöckchen das aus dem Schnee herauswächst, überall Anzeichen des Wandels sichtbar werden. Mit dem das alle meine Handlungen einen Ausdruck, eine Wirkung in der Welt haben, gehe ich schon lange. Wir sind mächtig, jede*r Einzelne*r von uns. Das dürfen wir uns zurück holen.

Gabriele
2 Monate zuvor

Sehr lebendiges und informatives Gespräch mit Peter Wohlleben.Mit mehr Weitblick unsere Welt zu sehen und Zusammenhänge zu erkennen und zu vermitteln – prima.

Janne
2 Monate zuvor

Dieses Interview ist wirklich ermutigend! Wunderbar. Danke. 🙏

Adam
2 Monate zuvor

Mir gefällt es sehr, mit wie viel Zuversicht Peter Wohlleben auf die Zukunft schaut. Jedoch sind mir in diesem Gespräch mehrere Punkte aufgefallen, die für mich widersprüchlich klingen. Hier ein kurzer Überblick:

  1. Peter Wohlleben sagt, die Natur agiere im gesunden Zustand kooperativ und diversitätsfördernd, beschreibt dabei aber, wie Bäume mittels Beschattung die Vegetation am Boden beschränken und damit auch die in Verbindung stehende Fauna, um ihre eigene Population zu schützen.
  2. Nur Demokratien schaffen Umweltschutz. Aber China bekommt es dennoch besser hin als Deutschland und Österreich?
  3. 87.000 km² landwirtschaftliche Fläche könnten wir mit veganer Ernährung freigeben für Verwilderung – sprich über die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche in Dtl. Gleichzeitig importieren wir jede Menge nachwachsende Rohstoffe, von denen wir perspektivisch noch viel mehr benötigen, weil fossile wegfallen. Sollten wir diese nicht lieber selbst erzeugen, als dafür Flächen anderer Länder zu beanspruchen? Und wo sollen eigentlich die ganzen erneuerbaren Energien gewonnen werden?
  4. Ist es wirklich so, dass Bäume nicht unterschiedlich tief wurzeln und dabei artenspezifische Strukturen aufweisen, bei welchen die Unterteilung in Flach, Mittel/Herzförmig und Tief/Pfahl Sinn ergibt?

Vielen Dank für das anregende Interview!

Frank
2 Monate zuvor
Antwort auf  Adam

Es sind noch viele Fragen zu beantworten und Demokratie ist langsam. Da ist China mal schneller und mal ein Vorbild? Und treibt auch gleichzeitig so viel negatives ( Konsum, Waffen, Menschenrechte, sonstiger Umweltschutz, fossile Brennstoffe, Kernernergie Kriegsdrohung, Weltmachtstreben usw ) für die Natur und die Menschen. Es ist sehr komplexes Thema, worüber man offen und vor allem ehrlich diskutieren darf.
Zu den Wurzeln: In tiefen Kanälen hängen auch teilweise Wurzeln. Da ist der Baum in der Stadt nicht in Symbiose mit der Infrastruktur.

2 Monate zuvor

Tolles und inspirierendes Gespräch – Danke

Frank
2 Monate zuvor

Lieber Peter, der Vortrag hat mich dem Wald wieder mal ein Stück näher gebracht, danke dafür. Ich verbringe dort regelmäßig Zeit und genieße die Kraft, die Luft und die Ruhe usw. Das China ein positives Beispiel für Waldschutz ist, irritiert mich. Das spricht ja nicht gerade für Demokratie First. Ich arbeite schon lange bei Verwaltungen und weiß wie langsam diese funktionieren, das es große strukturelle Probleme gibt, und das Veränderung sehr langsam geht. Sie sind langsamer, obwohl anders geredet wird ( Bürokratieabbau) und verbrauchen teilweise noch viel Papier. Man muss teilweise noch Ordnerweise Anträge 5-fach einreichen. Alles für den Aktenschrank oder zum wieder Einscannen und vernichten, wahnsinn. Das ist aus meiner Sicht ein Nachteil von Demokratien, bitte nicht falsch verstehen. Ich bin froh in einer zu leben, aber dazu gehören auch solche Nachteile und die Langsamkeit bis zum Stillstand, leider. Aus meiner Sicht nimmt übrigens die Meinungsfreiheit ab, was die vielen Klagen aus der Politik zeigen. Das ist auch bei uns ein Problem, da es den offenen Dialog hemmt, wenn Menschen sich nicht mehr trauen ihre Meinung offen zu sagen. Ist nicht wie auch im Wald eine politische Vielfalt erwünscht? Ich weiß da keine abschließende Antwort. Ich finde deine Arbeit wertvoll, danke dafür. Ich versuche in meinem Umfeld ins tun zu kommen. Wer mit sich selber zufriedener ist konsumiert weniger und das hilft allen. Zum Abschluss: Krieg ist so schlecht für die Menschen, die Umwelt, das Klima, die Ressourcen usw. Das Geld könnte sinnvoll eingesetzt werden, nicht gegen, sondern für… Weiterlesen »

Erika
2 Monate zuvor

Danke, Peter Wohlleben für diese inspirierenden und mutmachenden Beträge! Und euch Pioneers vielen Dank, dass Ihr solche “guten Nachrichten” zur Verfügung stellt!

Margit
2 Monate zuvor

Ein tolles Interview, so erfrischend und motivierend. Es hat mich sehr berührt und überzeugt, dass wir noch nicht am Ende sind.

Thomas
2 Monate zuvor

Wer durch den harz fährt, kann erleben, welche wunderbarer Mischwald von allein entsteht, wenn die Fichtenforsten abgestorben sind. Da teile ich die Zuversicht

Ditmar Kaufmann
2 Monate zuvor

Hallo , leider kann ich das Interview mit Peter Wohlleben nicht sehen……wird nicht freigeschaltet . Ich habe mich vorhin ein 2. Mal zum Kongress angemeldet – obwohl ich doch schon angemeldet bin

Eva
2 Monate zuvor

Schon die Art, wie Peter Wohlleben uns sein Wissen rüberbringt, ist eine große Freude. Es ist die hohe Kunst des Erzählens, auf der Grundlage seines tiefen Wissens. Und es war auch viel Humor dabei !
Ein Dank an dich, Martin, dass du in der Vorbereitung zum Gespräch diese 8 Kapitel grundgelegt hast. Und dann ist es aus Herrn Wohlleben “einfach so herausgesprudelt”, es bedurfte wenig Zwischenfragen.

Sabine
2 Monate zuvor

Sehr spannend die Sache mit den Bakterien und dass Wälder Tiefdruckgebiete erzeugen können.
Danke für eine interessante Stunde, für die sich sogar das länger Aufbleiben gelohnt hat. 😉

Dorothea
2 Monate zuvor

Vielen Dank für das ermutigende und herzerfrischende Gespräch!🌳

Gerti
2 Monate zuvor

Jetzt weiß ich, warum ich Schmerz empfinde, wenn ich durch den Degerlocher Wald in Stuttgart gehe und die vielen abgeholzten Bäume und die breiten Schleusen, die durch die Holzrückung entstanden sind, sehe. Wenn mir der Förster dann noch erklärt, dass man viele Bäume rausnehmen muss, damit einzelne mehr Licht haben und Kronen ausbilden können … dann kann ich ihm jetzt mit Peters Worten antworten. Danke!

2 Monate zuvor

Ein so großartiger Beitrag. Dazu fällt mir eines der Meridianmantren von Karl Adamek ein: “So wie ein Baum, einzeln und frei, so wie ein Wald brüderlich sei, hoch in den Himmel, frei zur Sonne hin, tief in der Erde fest verwurzelt steh’n.” Hier der Link: https://karladamek.de/

Dieter
2 Monate zuvor

Nimmt man das übertriebene Übertragen von Zusammengereimtem weg, hat der Wald wirklich viel zu bieten.

Gehirne haben Bäume wohl nicht, aber ihre Faszination kann unsere Gehirne aufwecken.

Wälder erzeugen nicht für sich Tiefdruckgebiete, dies entsteht durch Verdunstung.

Bäume opfern sich nicht mit großen Kronen, um den Rehen die Nahrung wegzudunkeln… etc.

Vielleicht hilft dieses lustige Performen aber dabei, neue Haltungen zu stärken.

Kleidung, die nicht aus Erdöl kommt, wäre ein Schritt. Jeder Schritt zählt.

Evi
2 Monate zuvor

Vielen Dank für die abermalige tiefe Einsicht in das faszinierende System Wald! Ich hab das schon bei der Lektüre vom “Das geheime Leben der Bäume” vor ein paar Jahren inhaliert. Sehr spannend klingt mir aus dem Interview nach, dass wir offensichtlich auf einem “Bakterienplaneten” leben. Wieder eine neue Sicht und vielleicht eine kleine Revolution betreff Verständnis für das “Wir sind alles Eins”. Wunderbar.

marie
2 Monate zuvor

Danke für dieses unglaublich interessante Interview! Ich hab viel über den Wald gelernt. Außerdem war dieser lustig engagierte Ton, der das Interview durchzieht so positiv und so inspirierend: “Zuversicht, dass wir ins Handeln kommen”- das vermittelt Peter Wohlleben!

1 Monat zuvor

Danke auch für diesen Beitrag!
Als Biologin gehe ich ebenfalls mit offenen Augen durch die Welt, und wo immer ich hinkomme, sehe ich sterbende Bäume. Das betrifft keineswegs die Monokulturen, das betrifft längst alle! Ich sehe den Zusammenhang mit der massiven Mobilfunkstrahlung, WLAN etc, die in den letzten 20 Jahren unseren Planeten völlig vereinnahmt hat. Interessanterweise spricht niemand davon. Von P. Wohlleben hätte ich mir das erwartet – aber kein Wort davon. Interessant.
Dass er noch für erneuerbare Energie eintritt, wundert mich ebenso. Denn Windräder sind inzwischen in D und in Ö eine Gefahr für naturnahe, zusammenhängende Waldgebiete geworden. Das darf nicht sein! Ich glaube schon, dass er ein kritischer Geist ist, aber manches hat er meiner Ansicht nach nicht durchschaut.

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Bäume gepflanzt
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