Allen Interviews vom Summit 2026 & Bonus zum Nachschauen – heute noch zum vergünstigten Summit Preis:
» Kongresspaket
Du bist mit diesem Browser nicht zum Summit registriert.
Melde dich hier an, um alle Inhalte sehen zu können.
Wir senden per E-Mail laufende Infos zum Summit / Pioneers of Change zu, du kannst dich jederzeit problemlos abmelden. Datenschutzerklärung

Otto Scharmer
Zum Abspielen wird eine Verbindung zu Vimeo hergestellt.
Datenschutz-InfoDarum geht's in diesem Gespräch
Otto Scharmer beschreibt unsere Zeit als doppelte Bewegung: Während ökologische, soziale und innere Fundamente erodieren, bildet sich unter der Oberfläche etwas Neues. Er verwendet dafür das Bild einer Zitterpappel in Utah (USA), dem größten und vermutlich ältesten Organismus der Welt. An der Oberfläche sieht es wie Zehntausende einzelne Stämme aus, aber unter der Erde sind sie über ein einziges Wurzelgeflecht verbunden. Auch wir können als soziale Wesen solche Verbindungen bilden.
Die „Inseln der Kohärenz“ – lokale Räume, in denen drei Beziehungen erneuert werden (zur Erde, zueinander, zu uns selbst) – sind die Keimzellen des Wandels. Scharmer betont: „Es geht nicht um große Gesten, sondern um die Disziplin, unsere Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo wir direkt wirksam sind.“
Er schildert, wie sehr ihn Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend prägten: Als der elterliche Bauernhof in Schutt und Asche lag, lehrte ihn sein Großvater: Kopf hoch, mein Junge. Blick nach vorn. Übersetzt für unsere heutige Situation: Nicht auf das starren, was verloren ist – sondern fragen: Was wird durch dieses Ereignis möglich? Genau das ist der Aufruf: „Handeln, wo wir stehen. Verbinden, was getrennt scheint. Und vertrauen, dass das Unsichtbare trägt.“
Keine Zeit für alle Interviews?
Nichts verpassen mit dem Kongresspaket. Alle Inhalte jederzeit ansehen. Plus viele Extras!
Noch bis 31. März mit über 40% Summit Vergünstigung.
Biografie
Otto Scharmer ist einer der international prägenden Vordenker für systemischen Wandel und Innovation aus der Perspektive der entstehenden Zukunft. Wir schätzen seine Fähigkeit, die großen Zusammenhänge mit einer Perspektive auf die entstehenden Möglichkeiten anschaulich und bildhaft aufzuzeigen. Daher war Otto bereits mehrfach als Speaker beim Summit zu Gast.
fff
Als Senior Lecturer am berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) erforscht erste seit über 20 Jahren, wie Organisationen, Netzwerke und Gesellschaften tiefgreifende Transformationen gestalten können und entwickelte dazu die Theorie U und die Methode des Presencing. Über das von ihm gegründete Presencing Institute unterstützt er weltweit Menschen dabei, Wandel bewusst anzustoßen und nachhaltig zu verankern.
Mit seinem offenen Lernformat MITx u-lab hat er gemeinsam mit seinem Team eine globale Bewegung für bewusstseinsbasierten Systemwandel initiiert, ein lebendiges weltweites Ökosystem des transformativen Wandels mit mehr als 250.000 Teilnehmenden aus 186 Ländern.
fff
Mit seinen international erfolgreichen Büchern Theorie U und Presence (letzteres gemeinsam mit Peter Senge und anderen verfasst) prägte er den wegweisenden Begriff des „Presencing“ – dem Lernen aus der entstehenden Zukunft. Gemeinsam mit Kolleg:innen schrieb er zudem Leading from the Emerging Future, in dem acht „Akupunkturpunkte“ beschrieben werden, um unsere Wirtschaft von egozentrischen zu ökozentrischen Strukturen zu transformieren.
Im April 2025 veröffentlichte Otto gemeinsam mit seiner Frau Kathrin Käufer, Programmdirektorin am Massachusetts Institute of Technology (MIT) sowie Managing Director des Presencing Instituts in Cambridge, ein neues Buch: Presencing: Sieben Praktiken für die Transformation des Selbst, von Unternehmen und Gesellschaft (die deutsche Übersetzung erschien im Januar 2026).
fff
Darin beschreiben sie, wie es gelingen kann, uns im Hier und Jetzt mit unserem höchsten Zukunftspotenzial zu verbinden und aus ihm heraus zu handeln. Dabei besann sich Otto auch auf seine Wurzeln: Ottos frühe Erfahrungen auf dem elterlichen Bauernhof nahe Hamburg prägten sein Denken nachhaltig. Von seinem Vater, einem Pionier regenerativer Landwirtschaft, lernte er die Bedeutung lebendiger Böden in der biologischen Landwirtschaft. Diese Erfahrung inspirierte sein Verständnis sozialer Felder als Grundlage, aus der sichtbare Transformation entsteht. Wie ein guter Landwirt den Boden pflegt, so müssen verantwortungsvolle Führungskräfte das soziale Feld nähren, in dem sie wirken.
fff
Mehr erfahren
>> Aktueller Essay von Otto zu Presencing / sozialen Feldern (Englisch)
Buchempfehlungen:
Wir empfehlen, die Bücher bei deiner lokalen Buchhandlung zu kaufen - oder in fairen Onlineshops z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.







So groß, so weise, so wahr! Und letztendlich auch so einfach. Lasst es uns umsetzen und unseren Unterschied machen! Danke für diesen so wertvollen Beitrag! Ich bin gerade so zuversichtlich und gestärkt wie lange nicht mehr.
Auch wenn wir uns super-vereinzelt, super vereinsamt fühlen, gibt es für jeden Einzelnen von uns die Möglichkeit der Mikro-Aktivität, des Mikro-Aktivismus: einfach freundlich sein gegenüber allen Menschen, egal wie sie ausschauen, welcher politischer Richtung zu zuzuordnen sind; miteinander reden, zuhören, verstehen, wertschätzen. Da können die Räume der Kohärenz entstehen, mitten auf der Straße, an der Haltestelle, im Wohnquartier. Für mich ist das mittlerweile eine fast magische Erfahrung, wie die Herzen der Menschen aufgehen. Und es ist ganz einfach. So verstehe ich Otto Scharmer, wenn er spricht: aufwachen und zur Besinnung kommen für die Erde, für das Miteinander für uns selber. Das Denken ändert sich vom institutionellen Raum zum menschlichen Raum. Darauf richtet sich die Aufmerksamkeit. Darin können wir den Unterschied machen, der ALLES verändert. Das macht uns resilient und bringt uns großes Glück inmitten all der desaströsen Nachrichten. Das ist die Bewußtseinsentwicklung die möglich ist und die an jeder Haltestelle stattfinden kann. herzlich Brigitta Lipold
danke, so sehe und mache ich es auch. Es tut gut zu erkennen, dass das nicht Nichts ist
Wow, genau so sehe ich das aus. Wie Beppo Straßenfeger, Strich für Strich statt die ganze Straße zu sehen & gar nicht anzufangen.
Liebe Hemma, ich bin einfach begeistert von deiner Feinfühligkeit und deiner Fähigkeit, Räume zu halten. schön, daß DU wieder DA bist..Ich liebe es, Dir zuzuhören….DANKE für DICH!
Sehr ermutigend, ich nehme in meinen Feldern schon so viel Veränderung war im Umgang miteinander, im zuhören, im unterstützend da sein, und daneben das alte, Felder in denen ich merke an was es mangelt, die Neugierde auf einander, das echte Gespräch mit zuhören und teilen und vor allem die fehlende Konfliktfähigkeit. So schön dieses Bild wenn die Welt ins wanken kommt das hier unsere Macht des Einzelnen, der kleinen Gruppen, Initiativen noch kraftvoller ins Feld wirkt. Ich nehme so viel zwischenmenschliche Heilung war, sich zuhören zu lernen auch wenn man ganz anderer Meinung ist, das gemeinsame fühlen, dem eine Chance zu geben, nicht weg zu rennen, uns über den Herzraum zu verbinden. Die Offenheit auszuhalten, den Prozess ohne zu wissen wo er hinführt, darin Vertrauen, Ruhe und Ausrichtung zu finden ist so eine wichtige Übung, Danke an dich Hemma für deine feinfühlige Gesprächsführung, und an Otto einen großen Dank an dein Groß Denken, dein neue Wege aufzeigen, schon so lange, danke.
Ottos Metapher bzw. Geschichte seines Großvaters kommt vermutlich aus den uralten Worten der Bibel: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes… Vielleicht ist das nichts anders, als eben dieser Blick: nach vorne, auf den Horizont, das anbrechende Neue, das Tiefe und Verbindende und Heilsame.
Otto, du sprichst mir aus der Seele.
A – Wir sind wirksamer, als wir glauben
B – Rückbesinnung ist fein – “Vor”besinnung ist heute noch wichtiger
Starkes Bild: Heute stehe nicht nur ein Bauernhof in Flammen, sondern die ganze Zivilisation.
Und Otto Scharmer weist uns sehr nachdrücklich darauf hin, auf das zu schauen, was gerade dadurch am Horizont sichtbar wird, was uns aus der Zukunft entgegen kommt, was werden will.
Während ich mir das ganz genau ausmale, spüre ich, wie schwer das ist, den Blick von den zerstörerischen Flammen auf den Horizont zu lenken, und wie befreiend, wenn man es schafft!
Danke Hemma für Deine guten Fragen und Dein konzentriertes Zuhören !
Dank an Otto Scharmer für seine Worte, die ganz aus dem nach- innen- lauschen zu Kommen scheinen.
Spannendes Interview, für mich allerdings nur schwer anzuhören weil in jedem Satz 10 x „sozusagen“ vorkommt – ein schreckliches Füllwort, das noch dazu die Frage aufwirft: Ist es so? Oder ist es nur „so zu sagen“ so? Schade, dass so viele Menschen, die öffentlich sprechen, nie eine entsprechende Schulung machen …
Du sprichst mir aus der Seele, Susanne. Jedes “sozusagen” und auch jedes “eigentlich” war für mich ein Fragezeichen. Ich hab mich bildlich gesprochen so im Gestrüpp der Fragezeichen verfangen, dass ich ihm inhaltlich einfach nicht mehr hinterhergekommen bin. Ich bin dann nach ein paar Minuten dazu übergegangen zu “skipen”. Irgendwann hab ichs aufgegeben und das Interview dann gar nicht mehr bis zum Ende angehört. Es war mir einfach zu anstrengend – es hat mich mehr verwirrt als es erhellend gewesen wär. Ich nehm an – das klingt jetzt für manche, die das lesen, nach ziemlich harscher Kritik. Drum ist mir dran gelegen, noch ein paar Dinge zu erwähnen. Zum einen hat er in diesem Interview auch ab und zu zwei, drei Sätze ohne diese frag-würdigen Wörter gesagt. Zum anderen hab ich anlässlich von diesem Interview auch noch mal etwas in sein Buch “Theorie U” reingelesen – und dort tauchen diese beiden Wörter nicht auf. Er kanns also auch ohne! Und zum dritten: du bezeichnest “sozusagen” als Füllwort. Ich find die Bezeichnung “Unsicherheitswort” dafür passender. Davon gibts noch mehr – z.B. eigentlich, gewissermassen, vielleicht, irgendwie, ich sag mal … . Und auf der grammatikalischen Ebene kann der Konjunktiv dazu gehören – z.B. ich möchte, ich würde, ich könnte … . Aussagen im Konjunktiv beschreiben in der Regel den Bereich des (Noch)Nicht-Wirklichen – daher wird er oft auch als Möglichkeitsform bezeichnet. Ich merk grad – ich schweif etwas ab 🙂 Ich bin mir sicher, dass der Otto Scharmer den Raum zwischen “nicht… Weiterlesen »
Ich möchte dazu legen, dass Otto Scharmer seit vielen Jahren in den USA lebt und ich nehme an nur noch sehr selten auf deutsch kommuniziert. Ich deute diese sprachlichen “Ungenauigkeiten” mit einer ungewohnten Sprachpraxis. Vielleicht macht das etwas gnädiger beim Zuhören.
Großartiger und sehr bewegender und berührender Beitrag! Danke!
Sehr ermutigend! Ein zuversichtlicher – aufmerksamer – Blick nach vorne mit viel “Boden unter den Füßen”. Vielen Dank für dieses Gespräch!
Danke Otto für deine wertvollen Worte.
Verbinde dich mit deiner inneren Stärke und verbinde diese Stärke mit deiner Kraft. Kultiviere eine Insel des Zusammenhalts, in deren Kraft neues entsteht. Den blick zum Horizont der Möglichkeiten.
Wow, was für eine weite und zugleich tief verwurzelte Sicht der Otto Scharmer uns schenkt!
Danke, daß Ihr das möglich macht!!
Danke an Otto Scharmer ( und dem ganzen grandiosen Team von Pioniers of Change) für die Impulse die wieder-bzw. neu belebt wurden und an die Vorbilder aus meinem Leben die mir aufgezeigt haben, wie dieser Blick nach vorne entscheidend ist, zusammen mit der Erkenntnis: was gibt meinem Leben einen Sinn und welche Aufgabe gilt es anzunehmen.
I call it “Smile for Democracy” – wenn ich das Haus verlasse, lächle ich die Menschen auf der Straße an, smalltalke viel, mache Mini-Komplimente, bedanke mich für kleine Dinge, biete Hilfe an, öffne mein ♡ & höre Menschen zu, die es wohl gerade brauchen. Das sind viele kleine Dinge, die mich für nächste Schritte ermutigen & mich als Teil des sozialen Feldes fühlen lassen.
in meiner Wahrnehmung ist das, was O.S. am Ende als notwendig beschreibt genau die Art, wie Gott mit und durch uns in der Welt wirkt und noch viel mehr wirken möchte. – Es ist das `Ja´und di Liebe zu allem, was ist und dem Leben dient.
Ein Hoffnungsträger!Sehr bedenkens- und nachahmenswert 🙏
Eine ermutigende Stimme, die extrem wichtig ist in Zeiten wie diesen! Danke an Otto Scharmer und das Pioneers-Team für das absolut hörenswerte Gespräch!
Ja, die Geschichte des Grossvaters macht deutlich, worum es geht.
Ich erkenne gerade wieder meine eigene Schizophrenie: einerseits empfinde ich das alte System schon lange als krank und doch will ein Teil von mir festhalten, etwas retten, will nicht den totalen Zusammenbruch. Ich muss begreifen, dass es nicht der sanfte, friedliche Wandel wird, den ich mir erwünscht habe. Das macht mir schon Angst.
Danke, danke, danke für diesen Kongress, der mir hilft, mich zu konfrontieren, die Tatsachen ungeschönt zu sehen, gleichzeitig aber auch den Horizont der Möglichkeiten wahrzunehmen. Der Zusammenbruch des Alten ermöglicht das Aufbrechen von etwas Neuem. Das macht Hoffnung.
So geht es mir auch! Es klärt sich einiges mit Schaudern und gleichzeitig wird echte Hoffnung möglich und Tatkraft freigesetzt.
So ein Glück, dass es dieses summit gibt und ich weiß nicht mal, wie ich da hineingeraten bin!
Dieser Mann hat einen unfassbar scharf-sinnigen Blick, kombiniert mit einer ehrlich-lebendigen Unerschrockenheit den Widrigkeiten und Herausforderungen gegenüber. Ich lasse mich beeindrucken “ohne zu wissen was dann dabei heraus kommt…” 🙂
Wie wertvoll wäre es wenn auch die “Führung” unseres Landes solche Qualitäten erkennt und in Anspruch nimmt!
die Führung der Länder wird die Qualität erst erkennen, wenn wir sie umgesetzt haben. Wandel kommt von innen und von unten. Wackelt der Boden, fällt das Glas um.
mich bewegt die Spannung zwischen dem “nach Vorne schauen” von Otto Scharmer, das mich an die Heldenreise erinnert und dem in die Tiefe steigen, gemeinsam trauern, das Herz warm und weich halten, den Strom der Tränen von Francis Weller
Danke für dieses großartige Interview, das auch mir wirklich aus der Seele spricht und Dinge auf den Punkt bringt, die auch ich schon länger beobachte und fühle. Bislang war ich allein damit und bin deshalb umso dankbarer für den geöffneten Resonanzraum hier. Das tut gut und gibt Kraft! Danke Otto, danke Hemma.
Wow, ich hatte so viele Glühbirnen und Resonanz in diesem Gespräch. Genau da stehe ich. Möglichkeiten wahrnehmen und Räume schaffen. Es macht Mut immer wieder zu hören, nicht in Schockstarre zu gehen, sondern präsent da zu sein und dass die Veränderung eines Systems aus dem Menschlichen aus den kleinen Bewegungen kommt. Das ist bisher mein roter Faden des Summits.
Für mich einer der Schlüssel-Sätze in diesem Interview mit Otto Scharmer: “Aufwachen in drei Dimensionen.. In unserer Beziehung zur Erde, zu anderen auND zu uns selbst.”
Danke für die tollen Interviews, liebes Team. Danke für euer unglaubliches Engagement, für eure Liebe und euer Dienen. ☺️🙏
Was er sagt, hat ja auch Luther zu seiner Zeit schon gesagt: “Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen!”
So gibt es auch diesen Spruch: “Wenn viele kleine Menschen viele kleine Schritte tun, wird sich die Welt verändern!”
Und so müssen wir es wirklich tun, damit wir einen Wandel herbeiführen können.
Ihr habt mit den Aktionskarten einen guten Schritt für uns alle dort hin getan 🙏!
Die “Vernetzung” , die auch ihr mit diesem Summit anbietet, muss noch viel stärker werden überall, das wird Früchte tragen!!!
Die Beendigung der DDR ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Menschen zusammentaten. Die anschließenden “Runden Tische” hätten weiterbestehen müssen für anschließende bessere Wege. Der Kapitalismus hat sich leider sehr durchgesetzt.
Aber, auch diese jetztige Reise beginnt mit dem ersten Schritt eines/einer jeden und allen Folgeschritten.
Danke für dieses wunderbare Portal 🙏❣️
So viel Ermutigung, so schöne Bilder. Wie z.B. uns wie die Bäume nicht als Einzelweisen zu betrachten, sondern als ein Wesen in der Wurzelebene zusammenhängend. Und dass Inseln der Kohärenz die Richtung bestimmen, in welche kippende Systeme sich hin entwickeln. Und dann die persönliche Geschichte von Otto Scharmer, welche mich zutiefst berührt, obwohl ich sie schon mehrmals von ihm gehört habe: Was für ein großartiger Großvater, der in der Lage ist angesichts des totalen Verlusts der Familie, Mut zu machen! Vielen herzlichen Dank für so viel tiefe Inspiration🙏🙏🙏
Otto Scharmer, finde ich, muss ich immer sehr konzentriert zuhören um dem Gesprächsverlauf zu folgen.
Wie klein Inseln der Kohärenz sein können um eine Mikrobewegung zu erzeugen war mir noch einmal wichtig zu hören.
Die prägende Situation mit dem brennenden Kindheitsbauernhof hatte ich aus einem anderen Gesprächin Erinnerung. Der weise Großvater, der in seiner letzten Lebenswoche noch einmal ausspricht, dass das Leben immer diese Bewegung hat “nach vorn”.
Danke an Otto Scharmer.
Danke, liebe Hemma.
Ein inspirierendes, mutmachendes Interview.
Vielen Dank!
Otto Scharmer bestärkt mich zu unterschieden einerseits zwischen dem Modell „Change“, wo es darum geht, eher rückwärts orientiert Bestehendes zu optimieren, sowie andererseits dem Modell „Transformation“ mit der Zielsetzung, vorwärts schauend substanziell Neues zu schaffen und zu gestalten. Und dies zukunftsoffen ausgehend vom Hier und Jetzt sowie möglichst gemeinsam mit anderen. Von Herzen vielen Dank!
Otto Scharmer, das Bild Deines Großvaters hat mich meinen Eltern sehr nahe gebracht, die nach dem 2.Weltkrieg ihre Existenz ganz wunderbar wieder aufgebaut haben, um uns eine Lebensgrundlage zu geben und dies mit viel Hoffnung und auch Lebensfreude taten. Das berührt mich sehr.
Danke für diese Möglichkeit der Anbindung.
Otto Scharmer hat mir jetzt endlich wieder den Blick auf die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft ermöglicht. Und zwar nicht nur institutionell sondern auch individuell.
Ich habe viele Jahre versucht, wissenschaftlich und anwendungsorientiert, systemisches komplexes Denken im Bildungssystem zu verankern, mit Hilfe von Action Research und Projektunterricht. Was das Bildungssystem angeht, bin ich natürlich gescheitert, in der Arbeit mit Schüler*innen und Student*innen nicht. Otto hat mir in diesem Gespräch die Hoffnung gezeigt, dass der Zusammenbruch der Systeme die Chancen für kleine Projekte vergrößert. Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren auf die spirituelle Begegnung mit Menschen beschränkt und den Aktionismus sein gelassen. Aber wie David Steindl-Rast sagt: Jesus war nicht nur Mystiker, sondern auch Poltiker. Wir müssen beides sein.
Ein sehr interessanter Vortrag, herzlichen Dank.
Auch dieser Beitrag ist von unserem Dualem System geprägt. Das entspricht nicht der Natur. Ansatzweise konnte ich Teile im Gespräch erkennen, die nicht davon geprägt waren. Das gibt mir Hoffnung
Vielen Dank für die großartige Inspiration und Ermutigung! Für mich war das wichtigste die Verbindung von Aufmerksamkeit und meiner konkreten Handlungsfähkgkeit: Das ist der Gamechanger, wo ich wirksam bin in der Pflege meiner Beziehungsqualität zur Erde, zu anderen und zu mir selbst. In der brennenden Zivilisation nicht in Erstarrung oder Leugnung/Abstumpfung zu gehen, sondern meinen Teil dazu beitragen, wo ich etwas verbessern kann. Welch Hoffnungsbild, dass auf diese Art und Weise durch viele kleine Inseln der Kohärenz das ganze System auf eine höhere Stufe kommen kann! Tiefer Dank für diesen Moment der Begegnung!
Aufmerksamkeitsräume kultivieren. Ein gutes Ziel. Ein guter Beitrag “im kleinen”.
Jedes Wesen und auch die ökosystemischen Komponenten tragen Potentialkraft von Zukunft, die sich durch Resonanz in Kontakt mit Wirklichkeit entfaltet. Auch spirituelle und Bewusstseins-Grundlagen bilden dabei im sozialen Boden als psychologische Substanz Beziehungsfähigkeit für Zukunft in sich.
Entfalten tun sich diese Potentiale wo diese sich in Kontakt mit Realität ausformen und Resonmanz-Partikel als Beziehungsplastik bilden, deren Teil auch wir und selbst unsere Gedanken aus unseren inneren Ateliers heraus co-kreieren. Es ist mehr als nur causale Zweck-Kollaboration oder Co-Operation sondern eigene Intentionalität ist maßgeblicher Teil von Evolution.
Mir geht es um Qualität innerer Welt in Kultur-Entwicklung einzuladen.
Thx Dear Otto
Danke für die Inspirationen. Der Beitrag hat mich bestärkt, mir bewußt zu werden, was derzeit schon da ist, von dem ich gar nicht dachte, dass es eine so starke Relevanz hat.
Einfach nur: G R O S S A R T I G! – Ich spüre, dass es genauso I S T. Danke an euch beide, Hemma und Martin, an das Team und an Otto Scharmer, der wieder dabei war. Dieses Interview kann man sich wieder und wieder anhören. Er hat so unglaublich plastisch verdeutlicht, was wir spüren, was immer stärker wird, wo die Hoffnung liegt und dass es gerade ganz offen ist, in welche Richtung alles gehen wird. Auf jeden Fall ist es J E T Z T wichtig, sich diesen Fragen sehr offen zu widmen und die emergierende Zukunft mit jeder Faser in Verbindung miteinander zu visionieren und ins Leben zu rufen, auch wenn alles noch viel schlimmer werden könnte, als wir es uns vorstellen wollen. Doch uns verbindet das Myzelium und tiefer noch und die Kommunikation geht dabei weit über uns als Individuen hinaus. Das spüren wir.
Los lassen – kommen lassen – hineinspüren – versuchen, hilfreich zu werden für das, was werden will… unsere innere Haltung und sei sie in noch so kleinen Gestaltungsräumen und sei auch die Insel der Kohärenz nur ein Dyade. JedeR hat ihren/seinen Platz darin. Hoffnung ist das Gegenteil von Frustration. Denn es gibt das Wissen, um das, was gerade nicht ist, aber sein könnte… Danke Danke.
“Kultiviere den inneren Ort, aus dem du handelst”, schrieb mir Otto vor Jahren direkt ins ♡. Wünscht du dir Respekt, begegne den Menschen respektvoll. Wünscht du dir Freundlichkeit, sei freundlich. EGO to ECO.
Das gelingt mir nicht immer, aber immer öfter.
Danke!
Danke für das bodenständige, sehr wertvolle Video.
Ja, es kommt auf uns einzelne mit unserem Engagement an und darauf, dass wir uns nicht total ins Chaos hineinziehen lassen. Wir müssen nach vorne schauen. Das Beispiel vom Pflügen ist wunderbar. Meine Großeltern waren auch Bauern, denen das bewusst war, weil sie jedes Jahr die Äcker pflügen mussten
Hab’ 1970 auch den Kriegsdienst verweigert, hab’ dafür im Krankenhaus Mitmenschen gepflegt.
War auch in Brokdorf und habe die Kraft der vielen gespürt.
Hatte bisher eher das Gefühl , dass wir am Abgrund stehen.
Durch dieses aber auch vergangene Interviews keimt wieder etwas Hoffnung. Für diesen Perspektivwechsel, für diese Ermutigung danke auch für dieses Interview.
Da steckt viel drin, über das es nach zu fühlen und zu denken lohnt. Mir kommen die Imago Zellen beim Schmetterling in den Sinn, die sich das Neue in sich tragen, so wie jeder Moment für uns einen Ruf der Zukunft vertritt hält, den es zu hören gilt!
Danke Otto Scharmer, ich bin sehr glücklich, dass ich während der Auseinandersetzung mit der U Theorie von der Muse geküsst wurde und das Sprachmobil entwickeln konnte. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team weiterhin viel Erfolg.
sehr inspirierende Gedanken, insbesondere wie wichtig die kleinen kohärenten Momente für evtl. große Veränderungen sein können!