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Marianne Gronemeyer
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Datenschutz-InfoDarum geht's in diesem Gespräch
Marianne Gronemeyer erzählt sprachgewandt von der Kraft alter Briefe, unmittelbarer Gespräche, dauerhafter Dinge und hilfsbereiter Menschen. Die ebenso herzliche wie streitbare Erziehungswissenschaftlerin entzaubert mit kritischem Blick unsere allzu schnellebigen Kommunikations- und Medienwelten, die zur Obsoleszenz bestimmten "Undinge" und die politisch-mediale Bevormundung in einer "verzahlten" Welt. Ein sympathisches, spannendes, transformierendes Gespräch!
Wolfgang hat das Video schon gesehen und sagt: Marianne Gronemeyer zu erleben ist für mich immer wieder ein Genuss. Sie nimmt sich kein Blatt vor den Mund und wählt doch ihre Worte mit großer Sorgfalt. Auf ihre Wortgewandtheit angesprochen sagte sie mir einmal, sie würde oft tagelang über einzelnen Formulierungen brüten und doch "immer wieder von den Worten belohnt" werden. Ich kann lebhaft spüren, welch tiefe Schichten meines Wesens von ihrer erfrischend-scharfen Kritik ebenso wie von ihrer warmherzigen Vision berührt, begeistert und allmählich transformiert werden. "Wie mag es ihnen ums Herz sein?" – alleine diese sprachliche Geste klingt in meinem Herzen noch lange nach. Danke Marianne und Martin für dieses starke Interview!
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Biografie
Das Gespräch wurde Anfang März 2022 aufgezeichnet.
Marianne war bereits im Jahr 2020 bei unserem Online-Summit zu Gast, im diesjährigen Interview handelt das Interview u.a. von möglichen Retraumatisierungen durch den Krieg, Corona und unserer Zahlenfixiertheit und der Macht und den Möglichkeiten einer kreativen Gesellschaft.
Biographisches:
Marianne Gronemeyer arbeitete acht Jahre als Lehrerin an einer Haupt- und Realschule. Nach einem Zweitstudium der Sozialwissenschaften an den Universitäten Hamburg, Mainz und Bochum promovierte sie 1976 in Hamburg zum Thema Motivation und politisches Handeln. Von 1987 bis 2006 war sie Professorin für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Wiesbaden. Sie ist mit dem Theologen und Soziologen Reimer Gronemeyer verheiratet.
Gronemeyer gilt als eine Vordenkerin der wachstumskritischen Debatte. In ihrem erstmals 1988 veröffentlichtem Buch „Die Macht der Bedürfnisse“ kritisiert Gronemeyer die Überflussgesellschaft und die Bedürfnisse des modernen Menschen. Gronemeyer eröffnet ihr Buch mit folgendem Zitat von Jean Baudrillard:
„Es gibt eine Geschichte: Es war einmal ein Mann, der lebte in Armut. Nach vielen Abenteuern und einer langen Reise durch die ökonomische Wissenschaft traf er die Überflussgesellschaft. Sie heirateten, und sie hatten viele Bedürfnisse.“
Die künstliche Schaffung von Bedürfnissen, die zum Erhalt des Kapitalismus nötig sei, wird den unmittelbaren Lebensbedürfnissen gegenübergestellt. Gronemeyer regt in ihren Werken dazu an, sich der Konsumgesellschaft zu entziehen und sich dem nicht zukunftsfähigen Wachstumsmodell zu widersetzen.
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