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Laura Grossmann

Aktivistin für Klimagerechtigkeit | Moderatorin | Prozessbegleiterin
Organisieren statt verzweifeln – wie aus Ohnmacht Handlung wird

▶️ 📹🌱

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Interview
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Darum geht's in diesem Gespräch

Laura Grossmann spricht darüber, wie Menschen in unsicheren Zeiten nicht in Ohnmacht erstarren, sondern handlungsfähig bleiben können. Mit Humus und der Impulsakademie schafft sie Räume, in denen Wissen geteilt, Strategien entwickelt und kollektive Handlungskraft gestärkt wird – in Workshops, Strategieklausuren und Begleitprozessen.

Im Gespräch erzählt sie auch von ihrem aktuellen Projekt, der Nachbarschaftsgewerkschaft in Wien, die Menschen mit ähnlichen Anliegen zusammenbringt und lokale Solidarität praktisch werden lässt. Es geht um Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und die Frage, wie aus Vereinzelung gemeinsames Handeln entstehen kann.

Laura spricht offen über Überforderung, Hoffnung und darüber, warum gerade das Handeln selbst ein Weg aus der Ohnmacht sein kann. Ihr Appell ist klar: nicht auf den perfekten Moment warten, sondern anfangen, sich verbinden und gemeinsam ins Tun kommen. Denn Veränderung beginnt dort, wo Menschen einander ernst nehmen, Verantwortung teilen und entdecken, dass sie nicht allein sind.

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Biografie

Laura Grossmann will die Welt verändern – das hat sie von Anfang an angetrieben, von der Schulsprecherin über soziale Gerechtigkeit bis zur Klimabewegung. Heute arbeitet sie als Trainerin, Aktivistin und Organisationsentwicklerin für NGOs und aktivistische Gruppen. Mit ihrem Verein Humus – Nährboden für Veränderung begleitet sie Organisationen in ihrer Entwicklung; im Rahmen der Impuls Akademie bildet sie politisch aktive Menschen im deutschsprachigen Raum aus. Bewegungen brauchen nicht nur Leidenschaft, sagt sie – sie brauchen Fähigkeiten, Strukturen und die Bereitschaft, Macht zu teilen.

Konkret hat sie das u.a. als Teil des Organisationsteams des ersten österreichischen Klimarats (2022) unter Beweis gestellt, aus dem 93 Empfehlungen an die Politik hervorgingen. Vor der Nationalratswahl 2024 organisierte sie eine Haustürgesprächskampagne in Bezirken mit niedriger Wahlbeteiligung – aus der sich seither eine Stadtteilgewerkschaft in Wien-Favoriten entwickelt. Daneben unterrichtet sie als Lehrerin an einer Wiener Mittelschule.

2025 erschien ihr erstes Buch: Wir zwei gegen den Rest der Welt – ein autobiografischer Roman, in dem sie ihre eigene Erfahrung mit Partnergewalt offen aufarbeitet.

Mehr erfahren

» Vereinswebsite Humus

» Impuls Akademie

» Österreichischer Klimarat

fff

Medienempfehlungen:

 

Wir empfehlen, das Buch bei deiner lokalen Buchhandlung zu kaufen - oder in fairen Onlineshops z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de. Mehr zum Buch erfährst du auf der Buch-Website. "Skills for Crisis" stellen wir als PDF-Dokument hier kostenfrei bereit. 

fff

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4 Comments
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Maria
2 Monate zuvor

Ein sehr herzerfrischendes Interview mit viel Esprit, Aktivismus und wahrer Begeisterung für eine schöne Welt. Danke dafür!

Sabine Bültel
2 Monate zuvor

Ein so lebendiges und lebendig machendes Interview. Ganz lieben Dank Laura und Martin.
Zwei Punkte wirken noch besonders nach.
Einmal die Frage nach der Bubble verlassen und wie können wir mehr werden. Da geht es für Teile in mir um Teilhabe. In meinem früheren Leben als Supermarktverkäuferin hätte ich nie die Kapazitäten gehabt mich um Themen des sozial-ökologischen Wandels zu kümmern. So anstrengend und entfremdend war meine Arbeit. Und ich weiß die meisten meiner KollegInnen* aus in prekären Jobs haben auch heute noch keine Kapazitäten. Aber um viele zu werden. Um Chancengleichheit auch in der Möglichkeit des Engagiertsein Könnens herzustellen, um weitere Blickwinkel kennenzulernen ist das für mich vielleicht meine Botschaft dieses Summits geworden. Eine Brücke zu Menschen zu bauen, die keinen Zutritt zur Bubble haben.
Und ein weiterer Gedanken: wie schön wäre es wenn sich die verschiedenen sozial-ökologischen Bewegungen supporten würden? Bin in der queeren,- der behinderten,- der Frauen,- der Umweltbewegung unterwegs. Es gibt Überschneidungen. Aber wie viel Macht hätten wir gemeinsam.
Danke fürs Lesen.
Und danke für den Summit.
Und jeden Menschen mit Herz

jOh
3 Monate zuvor

Gesunde Macht ist für mich Legitimation durch Transparenz, als Grundlage für Partizipation.
Kann aber auch in eigenen Prozessen des Individuums helfen, für die eigene Selbstwirksamkeit, klar zu haben was sich zugänglich sichtbarmachen für auch ökosystemische Entwicklungsfähigkeit als Garant für Zukunft bedeutet.
Bedeutet gesunder Austausch und das ist Kommunikation, das immer Übung von Authentizität bedeutet.
Danke Laura für Deine Kraft!

Zuletzt bearbeitet am 3 Monate zuvor von jOh
Sylvia Eva
2 Monate zuvor

“Wir müssen einfach verdammt viele werden!” Genau so ist es. Je mehr desto gut. Gerne in Vielfalt.

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