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Bischof Erwin Kräutler
Zum Abspielen wird eine Verbindung zu Vimeo hergestellt.
Datenschutz-InfoDarum geht's in diesem Gespräch
Dieses Gespräch ist eine Art Reflexion von Bischof Kräutlers Lebenswerk und seinem unermüdlichen Einsatz für benachteiligte Menschen. Über 50 Jahre engagiert sich "Dom Erwin" nun schon für den Schutz des Regenwaldes und für die Rechte der Indigenen. Auch Morddrohungen konnten ihn nicht abbringen. Er fühlt sich gemeinsam mit den Indigenen verantwortlich für ihr Land. Sie leben vom Wald und gehen auf die Barrikaden, wenn dieser zerstört wird. Es ist sehr bewegend, Bischof Erwin Kräutler zu erleben.
Tonika hat das Video schon gesehen und sagt:
Ein mutiger Mann, ein Vorbild, lässt uns an seinem Lebenswerk teilhaben. Er hat das WIR im Blick, er hat vieles ermöglicht, indem er immer hingeschaut und Gerechtigkeit, Liebe und Barmherzigkeit zu seinen Leitwerten gemacht hat. Dass er daran trotz Morddrohungen festhält, selbst im hohen Alter, ist tief berührend.
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Biografie
Erwin Kräutler war von 1981 bis 2015 katholischer Bischof der Diözese Xingú im Amazonas-Regenwald. Seit über 50 Jahren engagiert er sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Indigenen und der Landarbeiter:innen und setzt sich für die Bewahrung des tropischen Regenwaldes ein. Auch seinem Engagement ist es zu verdanken, dass die Rechte der Indigenen mittlerweile in der brasilianischen Verfassung verankert sind. Für sein Engagement wurde er im Jahr 2010 mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.
Sein Einsatz hat auch einen Preis: Erwin Kräutler wurde mit dem Tode bedroht, verprügelt und sogar inhaftiert, beispielsweise im Jahre 1983, als er sich den Zuckerrohrpflanzer:innen solidarisierte. Im Jahr 1987 überlebte Kräutler einen Mordanschlag schwer verletzt, als ein Kleinlastwagen bei einem inszenierten Autounfall frontal in seinen PKW fuhr. Einige seiner Ordensbrüder und -schwestern wurde aufgrund ihres Engagements ermordet - zum Beispiel sein Mitarbeiter Hubert Mattle und die Ordensschwester Dorothy Stang.
Auch leistete Erwin Kräutler jahrelang aktiven Widerstand gegen das Staudammprojekt Belo Monte und erstattete Anzeigen gegen einflussreiche Personen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Kinderprostitution. Aufgrund seiner klaren Bekenntnisse für Umweltschutz und Menschenrechte steht Erwin Kräutler seit Jahren unter Polizeischutz.
In klerikalen Kreisen ist Erwin Kräutlers Engagement hoch angesehen: Erwin ist Co-Autor von der zweiten Enzyklika "Laudato si’" von Papst Franziskus bei dem im ersten Kapitel behandelten Thema Umweltschutz.



