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Julia Petschnig
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Julia zeigt mit dem Together-Netzwerk in Kärnten, wie regionale Resilienz konkret funktioniert: Ein lebendiges Netzwerk, das Menschen durch Lebensmittelrettung, Kunst, Wohnprojekte und Nachbarschaftshilfe verbindet. Was als spontane Idee im Supermarktcontainer begann, wurde zu einer Bewegung, die heute tausende inspiriert – nicht aus Planung, sondern aus dem Wunsch heraus, lokal etwas zu verändern.
Ihre Botschaft ist klar: „Einfach anfangen!“ – aber auch lernen, sich anzupassen und Verantwortung zu übernehmen. Statt in Ohnmacht zu verfallen, setzt sie auf konkrete Schritte, Eigenverantwortung und gelebte Vorbilder. „Wenn du dein Leben selbst in die Hand nimmst, ist das der Anfang von allem.“
Julia zeigt mit Together, was in einer Region möglich wird, wenn Menschen sich verbinden, gemeinsam handeln und Gemeinschaft aktiv gestalten – statt auf große Lösungen zu warten.
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Biografie
Together – Miteinander – das wird bei Julia Petschnig großgeschrieben. Sie bezeichnet ihren Verein Together Verein auch als „eine Familie, die miteinander und füreinander daran mitgestaltet, dass die Welt von Tag zu Tag ein kleines Stück heiler wird.“
In sogenannten Together-Points werden genusstaugliche Lebensmittel aus Foodsharing-Initiativen sowie gut erhaltene Second-Hand-Güter, wie beispielsweise Kleidung, Bücher oder Haushaltsartikel, vor dem Wegwerfen gerettet und gegen einen wertschätzenden Beitrag weitergegeben, der dazu beiträgt, die laufenden Fixkosten des Vereins zu decken. Im Mittelpunkt steht dabei die Philosophie, Ressourcen zu schonen und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern. Der Verein arbeitet daran, ein gutes Leben für alle im Rahmen des Gemeinwohls zu ermöglichen sowie die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen zu fördern.
Der Verein wurde 2013 gegründet und ist seither stark gewachsen. Heute gibt es 6 Standorte, rund 400 ehrenamtliche Helfer sowie etwa 20 Mitarbeiter:innen.
Rund um diese Idee sind im Laufe der Jahre viele weitere Initiativen entstanden. Dazu zählen etwa Hilfstransporte ins Ausland, Schulprojekte wie „Together macht Schule", Kochinitiativen mit geretteten Lebensmitteln sowie Shop-in-Shop-Konzepte. Darüber hinaus sind zwei Tochtervereine entstanden, darunter das TART, eine kleine Galerie für regionale Künstler, sowie Live Together, ein Mehrgenerationenhaus-Projekt, das gemeinschaftliches Leben fördert.
Für ihr Engagement wurden der Verein und seine Gründerin bereits mehrfach ausgezeichnet, wie beispielsweise mit dem Kärntner Menschenrechtspreis. Die Preise würdigen das vielfältige soziale Engagement und die zahlreichen Projekte, mit denen Together Menschen verbindet und Ressourcen schont.
fff



Liebe Julia, mir gefällt deine Einstellung zum Leben und die Art wie du den Verein together begonnen hast und nun erfolgreich führst. Es ist unglaublich, dass nun schon 400 Personen freiwillig beschäftigt und 20 Personen angestellt sind!
Wir haben zu zweit vor einigen Jahren nach dem Besuch eines Kleidertausches das Gefühl gehabt, so etwas auch in Gleisdorf beginnen zu wollen und haben FreundInnen angesprochen und jetzt im März bereits den 13. Kleidertausch abgehalten. Genau nach deinem Motto, gewisse Dinge planen, aber nicht zu genau, und immer darauf reagieren was ansteht. Und es funktioniert prächtig. Wir sind zur Zeit rund 25 Personen und alle sind mit Begeisterung dabei, jede/r nach ihren/seinen Fähigkeiten und Vorlieben. Buffet, Deko, Kleidung sortieren, Dinge organisieren, reparieren, verhandeln etc. und alles relativ unkompliziert.
Es ist natürlich viel einfacher als dein Verein, wir veranstalten den Kleidertausch zweimal jährlich, aber es freut uns, dass viel Kleidung, die sonst vielleicht ungetragen in den Schränken bleibt wieder unter die Menschen kommt.
Außerdem sehen wir auch hier: Es ist genug – mehr als genug – für alle da! (Woher kommt dieses Mangeldenken?)
Nach dem Kleidertausch bleiben noch zahlreiche Schachteln mit Kleidung für unterschiedliche AbnehmerInnen (Notschlafstellen, Kost-nix-Läden, Familienhäuser, Kinderheime…) übrig.
Ich freue mich, deinen Beitrag gesehen zu haben und wünsche dir alles Gute!
Und ein herzliches Dankeschön an das Team von Pioneers of Change für den tollen Summit!
lg Gabi
Liebe Julia,
ich habe dir so gerne zugehört. Und dich so gerne angeschaut dabei, wie du so lebendig von den “Together-Projekten” erzählt hast. Bin inspiriert !
Eva aus München
….Danke, liebe Julia….so inspirierend und interessant,,,,,so schön, daß Du heuer hier mit dabei bist…Du sprichst mir aus der Seele….und ich will von Dir/Euch lernen….Danke für Dein Engagement!!!
Herzlichen Dank ich bin sehr berührt, inspiriert und dankbar für dein Sein und Wirken. Danke auch für die tollen Fragen. Von ❤️en alles Liebe für euch eure Teams und lieben Herzens❤️ensmenschen.
Wow, welche Energie und Leidenschaft! Für mich beweist das aber wieder einmal, dass alles zusammenhängt. Meistens ist es so, dass ein Thema sich quasi aufdrängt, weil es für dich und deine Familie gerade wichtig ist, aber dann kommt eines zum anderen. Für mich war es seinerzeit die Unzufriedenheit mit dem Schulsystem, das wir unseren Kindern nicht zumuten wollten. Zuerst Gleichgesinnte suchen, dann “gesammelter häuslicher Unterricht” und schließlich Öffentlichkeitsrecht. Im Kreise dieser Gemeinschaft kamen von selber andere Themen hinzu: Bücher und Spielzeugtausch, gesunde Ernährung, biologische Landwirtschaft, Fair Trade, kreative Projekte u.v.m. Leider war nach 7 Jahren Schluss – finanziell ausgeblutet. Aber es war nachhaltig, die Lebenseinstellung von uns allen hatte sich geändert. Egal wofür du brennst – es braucht Begeisterung…und die war bei Julia zu spüren! Ein großes Danke an Julia!
PS: Mich hätte noch interessiert, wie “Together macht Schule” funktioniert…auf der Website war nichts zu entdecken (vielleicht kommt das ja noch).
So richtig bodenständig, gefällt mir. Bei uns in Deutschland ist Containern tatsächlich Hausfriedensbruch und eine Straftat…
Bei uns im Ort gibt es einen Supermarkt, der Gemüse und Obstkisten zusammenstellt für 3 Euro verkauft, gut gefüllt und nicht mehr ganz frisch statt wegwerfen.
Das wird gut angenommen. Finde ich gut, nachhaltig und günstig.
Puh….geballte Energie ! 🤩 alles genau meine Gedanken und Gefühle die Julia ” für mich” ausspricht. Und zu sehen welche Fülle und sogar Überfluss bei uns ( Österreich, Deutschland und dann alle anderen Industrieländer) vorhanden ist die sich in ihrem Projekt widerspiegeln – die Mengen an zuviel hergestellten Lebensmitteln die übrig bleiben wie auch alles an 2nd Hand was bei uns zuhause ungenutzt herumliegt wie auch unsere ungelebten Potentiale für die Julia einen Platz bereitstellt wo sie gelebt werden können.
Es ist einriesen Geschenk das ihr Pioneers of Change Team in die Welt gebt. Lauter Positiv Nachrichten die zeigen wieviel Wunderbares stattfindet, entgegen den ständig verbreiteten negativ Nachrichten die destabilisieren und Menschen klein machen. DANKE!
“Es ist eine Frage der Priorität” in unserem Leben.
Vielen lieben Dank für Euer Tun – auch ein Vorbild sein.
Danke für das spannende Gespräch. Und danke an Julia für ihren sozialen Einsatz und ihre Begeisterung.
Danke, das mich hat mich erreicht, ich habe Ermutigung bekommen, mein eigenes Tun wollen im Sozialem Bereich auch ohne fertigen Plan zu beginnen…
So kraftvoll!
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