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Johannes Heimrath

Öko-Pionier | Gründer des OYA-Magazins
Vom guten Leben im Falschen und der Schönheit des Notwendigen

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Darum geht's in diesem Gespräch

Es beginnt mit einem einfachen „Grüß dich“ – und sofort ist da diese seltene Qualität von Gespräch: Vertrautheit, Leichtigkeit und die Bereitschaft, sich wirklich einzulassen. Johannes Heimrath spricht nicht in Thesen, sondern aus einem gelebten Leben: über das, was trägt, wenn Sicherheiten bröckeln, über Trauer, die bleibt und sich verwandelt, und über Vertrauen, das nicht behauptet, sondern gelebt wird.

Hier geht es um große Fragen, aber ohne große Gesten: Wie lebt man in einer Welt, die aus den Fugen gerät? Was bedeutet Verantwortung, ohne sich in Schuld zu verstricken? Und wie kann man mit dem, was ist, einverstanden sein, ohne es deshalb gutzuheißen? Heimrath denkt dabei weder zynisch noch vertröstend. Er schaut genau hin – und bleibt offen für Schönheit, Maß und Menschlichkeit.

Besonders berührend wird das Gespräch dort, wo es konkret wird: bei Nachbarschaft, die hält, wenn Systeme wanken; bei Zugehörigkeit, die nicht abstrakt bleibt, sondern handfest wird; bei lokaler Resilienz, die nicht auf Rettung wartet, sondern selbst handelt. Nicht die große Lösung steht im Zentrum, sondern das Tragfähige im Nahen.

Und dann ist da noch dieser leise, weitreichende Faden: die Schönheit des Notwendigen. Die Ahnung, dass wir die Welt vielleicht anders behandeln würden, wenn wir sie nicht nur nutzen, sondern als etwas Schönes begreifen. So wird dieses Gespräch zu einer Einladung, genauer zu leben – wacher, schlichter, verbundener. Nicht mit fertigen Antworten, sondern mit einer Haltung, die trägt.

Johannes war 2017 schon einmal zu Gast beim Summit, dieses Interview findest du als Bonus im Kongresspaket.

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Biografie

Johannes Heimrath zählt zu den zentralen Figuren der deutschsprachigen Kulturwandel-Bewegung – beherzt, vielschichtig und mit einem langen Atem. Er hat Kulturunternehmen gegründet, Bildungs- und Medienprojekte angestoßen, ein Grundsatzurteil zur Bildungsfreiheit erstritten (bis heute der einzige Freispruch wegen Schulverweigerung in Deutschland!) und Initiativen für eine enkeltaugliche Landnutzung entwickelt. In vielen Bereichen hat er grundlegende Akzente gesetzt und Bewegungen jahrzehntelang begleitet, durch ihr Auf und Ab hindurch.

Er gehört zu den Gründungsmenschen einer intentionalen Gemeinschaft, die seit 50 Jahren zusammenlebt. Nach Stationen in Bayern und der Schweiz zog er 1997 mit seiner Gemeinschaft in das halb verlassene vorpommersche Dörfchen Klein Jasedow. Die inzwischen rund sechzigköpfige Wahlfamilie aus vier Generationen definiert sich als »Commonie« – als konsequent egalitäre, Commons-basierte Konsensgemeinschaft. Viele der Projekte, die dort entstanden sind, trägt die Stiftung Zukunftswerk.

Vielen ist Johannes über das Magazin »oya – enkeltauglich leben« bekannt, dessen Herausgeber er von 2010 bis 2020 war. Er gründete den Drachen Verlag und schrieb Bücher wie »Die Post-Kollaps-Gesellschaft«. Mit dem »Allmendhof Klein Jasedow« erprobt er ökologische Agroforstwirtschaft – und kämpft mit dem von ihm initiierten »Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft« politisch für eine Landkultur frei von Ackergiften.

Einen besonderen Platz in Johannes' Leben hat die Musik. Er studierte Komposition am Mozarteum Salzburg und war sowohl einer der Wiederentdecker der Musik des deutschen Mittelalters als auch bis vor wenigen Jahren mit einem Avantgarde-Improvisationsensemble unterwegs. Seit 20 Jahren entwickelt und baut er Gongs als Klangtherapieinstrumente.

Mehr erfahren

» Website Johannes Heimrath

» Magazin oya

» Stiftung Zukunftswerk

» Europäische Akademie der Heilenden Künste

» Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft

» Sorbisches Parlament

fff

Medienempfehlungen (Auswahl):

       

Wir empfehlen, das Buch bei deiner lokalen Buchhandlung zu kaufen - oder in fairen Onlineshops z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de. Die Publikation "Ackergifte sind überall" ist frei als PDF verfügbar; wir haben das Dokument hier verlinkt.

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Martina
30 Tage zuvor

So ein offenes, bodenständiges, weises und berührendes Gespräch! Ich kannte Johannes Heimrath vorher nicht. Welch eine Bereicherung ist er mit seiner Haltung und seinem Wirken! Mich berührt seine Klarheit, tiefe Menschlichkeit, seine bewusste Reflexion, auch in Bezug auf den Tod seiner Frau, wie er jetzt mit seinem Sohn lebt und gleichwohl aktiv ist in seiner Gemeinschaft und dem politischen Wirken. Wie er lachen und heiter sein kann, während auch Schmerz da ist. Die Zeit verging wie im Flug. Danke auch an Martin, für die bedachten Fragen und die Offenheit, wie auch immer sich das Gespräch entwickelt hat. ❤️

Zuletzt bearbeitet am 30 Tage zuvor von Martina
brigitte
30 Tage zuvor
Antwort auf  Martina

so viel Weisheit und Tiefe und (trotzdem?) so leicht zu verstehen. Ich fühle Mut in mir, mich direkter, offener zu zeigen

Ulrich
30 Tage zuvor

“Nicht nach dem leben, was du gehört hast, sondern nach dem, was in dir entszeht, wenn du zuhörst.”

Großartig und weise, hilfreich und inspirierend diese wunderbaren Gedanken. Mir ging der Satz von Frotz Perls durch den Kopf, der.mir immer wieder quer im Magen liegt: Was ist, darf sein, sonst bleibt’s.

Und dann am schönen Holztisch sitzen, guten Most trinken und nach Istanbul reiten.

Danke Joahannes, danke Martin!!!

Anna
30 Tage zuvor

So ein schöner , reifer Mensch. Seine Lebensweisheit lässt ihn strahlen. Danke danke!
Der Gedanke dass wir alle
„Lebensträger“ sind , war ein Geschenk.

Angela
30 Tage zuvor

Danke lieber Johannes, dass du uns teilhaben lässt an deinem Schmerz, an deiner Trauer und an deinem Lachen. du hast das Leben weise durchdrungen. Deine Tiefe beeindruckt mich sehr!
“Im Vertrauensraum transparent sein!”, das ist auch für mich das Highlight!

Sabine
1 Monat zuvor

Vielen Dank! ” Im Vertrauensraum transparent sein!” , danke, Johannes, mit meinem Herrn Jesus Christus an meiner Seite wünsche ich dir alles Gute! Lg Sabine

Ruth Bartussek
30 Tage zuvor

ENDLICH!!!! Er sagt es – das ZIEL ist im weg! Als gelernte Chemikerin mit ähnlich buntem Lebenslauf schwingt immer noch Einstein mit: Lösungen für von uns verursachte Probleme werden wir mit diesem Denken, das uns dorthin gebracht, nicht erreichen. Nur ein anderes Denken könnte vielleicht Neues bewirken! Aber dieses Denken kennen wir eben noch nicht! Dorthin werden uns die kühnsten Träume und Visionen nicht bringen.
Neugierig mit vielen Möglichkeiten in Resonanz zu kommen ist vielleicht eine Chance – und mit offenen Augen und weitem Herzen in dieser Resonanz entscheiden, wohin mich MEIN weg gerade führt oder führen wird.
Johannes Heimrath ist gleich alt wie ich – ich kenne diese lange Zeit des “Pionier” seins nur zu gut – auch ich gehe nicht mehr auf Demonstrationen sondern kümmere mich um meine Nachbarschaft oder anderes, das mir “vor die Füße” fällt! Anscheinend waren “wir” doch viele, die damals die “ersten” waren, die ……………
Schön zu erfahren und – ganz musikalisch – mitzuschwingen! Danke!

30 Tage zuvor

“Ich muss irgendwie Betroffenheit herstellen” und du legst dem Landwirtschaftsabgeordneten die betroffenen Pflanzen hin. Etwas probieren, wie kann es gehen? Etwas fehlt noch oder so? Die Anstrengung übernehmen, das Bindeglied zu finden.
Die Geschichte lebt in mir jetzt und wird mich ziemlich sicher erinnern, wenn ich es für unmöglich halte.
Danke für deine Lust am laut denken.
Danke, dass du Wege gefunden hast, Lara im Leben zu integrieren.
Ulrike

Nicole Dumrese
30 Tage zuvor

Was für ein Gespräch!!! Tief, leicht berührend, fundiert, emotional, heiter, inspirierend und so vieles mehr.
Es bestärkt mich auf meinem Weg.
Danke, lieber Martin, dass du zum Hörer gegriffen hast, auch wenn du dich, wie du eingangs sagtest, kaum getraut hast.

29 Tage zuvor

So wunderbar, wie wir von intuitiver Musik etwas für unser Miteinander lernen könne.

Bernadette
1 Monat zuvor

sehr berührend, klasse Gesprächsführung

1 Monat zuvor

Danke für die Worte, die Bedeutungen, ambivalenten Zusammenhänge … aus dem stillen Raum, Carina

Andrea
1 Monat zuvor

Sehr, sehr glaubwürdig, inspirierend und ermutigend – Danke, Johannes!

Linda
1 Monat zuvor

Sehr erfrischend und besonders, in einer Leichtigkeit, die Menschen verkörpern, die dem Schmerz ins Gesicht blicken und JA zum Leben sagen. Ich resoniere – DANKE!

30 Tage zuvor

Erkenne deine wahren Fähigkeiten und teile sie in der Gemeinschaftlichen Zusammenhalt und des Wirkens.

Barbara
30 Tage zuvor

Bin tief beeindruckt von diesem Gespräch, dem konstruktiven, pragmatischen und lebensbejahenden Ansatz von Johannes, um seine Visionen zu verfolgen. Er bestätigt mich darin, dass ich glaube, die Veränderung kann nur von unten wachsen, die “da oben” werden es nicht richten, wir “hier unten” sind jetzt dran. Und das ist durchaus unbequem und oft mühsam. Wertvoll auch die Aussage, dass das Ziel im Weg ist – zunächst befremdlich, aber es stimmt. Danke euch beiden für dieses spannende Gespräch.

Angelika
30 Tage zuvor

Danke für das ehrliche Gespräch. Ich fühle mit euch, daß wir genűgsamer werden müssen. Aber wir leben in einer globalisierten Welt und es gibt in meiner Familie eine Verbindung durch Heirat mit einem Menschen aus anderer Kultur. Deshalb bin ich dankbar für das Handy und Flugzeug um Verbundenheit zu pflegen. Fortschritt auch positiv zu sehen, das habe ich vermisst.

30 Tage zuvor
Antwort auf  Angelika

Liebe Angelika, ab Stelle 1:21:00 sprechen wir über genau das: Würden wir die Welt – auch die von uns Menschen geschaffene – als schön schätzen, würden wir aus einem Gefühl der Dankbarkeit heraus alles tun, um das Schöne (und ich füge hinzu: das Nützliche für die Planetin Erde, für uns Menschen und für die mehr-als-menschliche Welt) unversehrt zu erhalten und zu pflegen. Wie schön wäre es, wenn es uns gelingen würde, all das, was wir neben den natürlichen Lebensquellen auch an technischen Hervorbringungen als wirklich wertvoll erachten, in die planetaren Grenzen zurückzuführen und für alle Zukunft innerhalb dieser Grenzen zu halten, etwa die Kommunikationsmittel, die Mobilitätsermöglicher, die Medizingeräte, die uns einen Notkaiserschnitt oder einen Herzinfarkt überleben lassen und so fort. Wie entscheiden wir aber, welche dieser Techniken zu einem guten Leben für alle irdischen Lebewesen dazugehören sollen, welche Industrien wir deshalb erhalten wollen und wie diese dann mit den irdischen Begrenzungen umzugehen haben? Anders gefragt: Wie erhöhen wir die Anzahl der Menschen, die die Dankbarkeit für das heute technisch Gegebene, das dummerweise bald drei ganze Erden vernutzt, zum Motor ihres politischen Handelns machen, damit auch noch unsere Enkelinnen und Enkel diese Dinge genießen können? Diese Frage wäre vielleicht Gegenstand eines weiteren Gesprächs. Danke für deinen Kommentar und herzliche Grüße, Johannes

Edda
30 Tage zuvor

Ein sehr beeindruckendes Interview – ich bin überrascht, wie viele verschiefdene Themen und wie viele Blickwinkel vorkommen. So ein kluger, politischer und humorvoller Interviewpartner. Da hab ich jetzt viel ” nachzulesen” ‘ danke für eure weiterführenden Infos. Das Gespräch macht mir Mut mit den Initiativen, an denen ich beteiligt bin, weiter zu machen und hoffentlich Vertrauensräume mit auf zu bauen. Danke!

30 Tage zuvor

… so viel lebendige Weisheit hat mich mit tiefer Dankbarkeit erfüllt und findet Resonanzen in meinem Sein, auch Anders Sein, aber auf ähnliche Art fühlen und empfangen

30 Tage zuvor

Ein wunderbares und sehr bereicherndes Gespräch! Vielen Dank dafür! Anerkennen was ist, macht uns handlungsfähig. Sobald wir im Widerstand sind und die Realität nicht anerkennen, sind wir gelähmt, denn die ganze Energie geht in den inneren Kampf, den wir nur verlieren können. Die Wirklichkeit fragt nicht nach Erlaubnis, sie ist. Nochmals vielen Dank für diese tiefgehenden Einblicke, die uns hier Johannes in seine Einsichten gewährt.

Michaela
30 Tage zuvor

Herzlichen Dank für das wertvolle Geschenk dieses Gespräches.
Bodenständig, mutmachend, mit umsetzbaren Tips und der Ermutigung über den eigenen Schatten zu springen ins Gespräch zu gehen trotz Unterschiedlichkeiten um das gemeinsame zu finden und umzusetzen.

Chris
30 Tage zuvor

Vielen Dank, für dieses schöne und reiche Gespräch, das viel Resonanz erzeugt!
Alles Gute, Christian

Julia
30 Tage zuvor

Mich hat die OYA auch sehr geprägt. Ich halte die Sammlung in Ehren und habe viele Magazine verschenkt. Ich bin weiterhin unterstützendes Mitglied und freue mich jedes Jahr über den Allmanach und die inspirierenden Briefe! Vielen Dank für diese notwendige und inspirierende Arbeit

Christine
30 Tage zuvor

Das war für mich ein Gespräch “der ganz anderen Art”. So bodenständig und aus dem täglichen Leben gegriffen. Johannes Heimleben ein so aufmerksamer Beantworter der Fragen, denen er gelauscht hat. Das war förmlich zu sehen. Da kam für mich die Qualität des Musikers zum Tragen. Und der Einstieg in das Gespräch so offen, ohne Schnick Schnack und small talk. Ich erlebe es persönlich auch, dass dann echte Begegnung stattfinden kann, wenn es ehrlich wird.
Vielen Dank an Johannes und Martin.
Christine

brigitte
30 Tage zuvor
Antwort auf  Christine

jaaaa,

Inge
30 Tage zuvor

Danke für euer Vertrauen in das Leben, in das Leben das leben will und kann, weil anderes Leben da ist, von dessen Liebe wir leben!

Sylva
30 Tage zuvor

Vertrauensräume schaffen, Transparenz ermöglichen und dadurch aufeinander zugehen zu können, das Gemeinsame finden, aber nicht alles billigen müssen – das arbeitet jetzt in mir…
Nachbarschaftliches Arbeiten, schauen, wo kann ich mich einbringen und dort das tun, womit ich dienlich sein kann, da fühle ich mich sehr bestätigt, und das gibt mir wieder Kraft.
DANK an Euch beiden Männer!

heidrun
30 Tage zuvor

Danke für dieses brilliante Gespräch, es bewegt soviel in mir!

Maria Garzaner
30 Tage zuvor

Das Gespräch hat in mir viel Zustimmung aber auch bisher am meisten inneres Widersprechen-Wollen ausgelöst. Es kommt zu einem stimmigen Schluss mit der Aufforderung, dass ich das Gesagte vergessen soll, um mich, angeregt durch das Gehörte, selbst zu verorten und zu kreiieren, was in meinem Leben und Umfeld wachsen kann.

Marion
30 Tage zuvor

Ein wundervoll authentisches spontanes Interview! Herzlichen Dank!

Dagmar
30 Tage zuvor

Danke Johannes, danke Martin, auch mich hat dieses Gespräch tief berührt ! Ich habe die OYA immer mal wieder in die Hand bekommen und dadurch auch vom Wirken von Johannes und Lara etwas mitbekommen, deshalb hatte ich mich auf dieses Interview schon gefreut . Diese Transparenz und Tiefgründigkeit, mit der Johannes uns an seinen tiefsten persönlichen Gedankengängen teilhaben lässt und den Bogen spannt zu den großen Fragen, denen wir uns in dieser Zeit stellen müssen, hat mich sehr beeindruckt .So eine authentische Kommunikation, wo in allem Gesagten die Wertschätzung für das Leben spürbar ist, regt dazu an, das auch im eigenen Leben weiter zu verfolgen, in der Hoffnung, dass wir so einen entscheidenden Unterschied machen können…

Sabine
29 Tage zuvor

HerzensDank für dieses berührende und inspirierende Gespräch. Es hat mir auch wieder Beispiele dafür gezeigt, dass es dieses Anders eben schon gibt und es auch schon gelebt wird und dass es funktioniert. Weiters hat es mich bestärkt, wie wichtig das WIR ist, das Gemeinschaftliche. Ich fühle mich reich beschenkt.

Maria
29 Tage zuvor

Ein wunderbares Gespräch mit so vielen Weisheiten. Danke aus ganzem Herzen dafür.

Friederike Grube
29 Tage zuvor

Das ist ein unfassbar offenes, berührendes und so kluges Interview und ein ebensolcher Mann. Auch die Fragen von Martin sind soo tiefend und weise. Bisher das, was mich am meisten angesprochen hat!

Andra
29 Tage zuvor

Kann mich nur verneigen …. vor dem Allem u dem Nichts …. Dankeschön!

Petra
29 Tage zuvor

Danke für dieses Gespräch, es hat mich berührt und getragen.
Ich lebe auf dem Land, baue alles selbst an und Pflanze gerade im Wald alle möglichen Baumarten, auch wenn ich diese nicht in ihrer Größe erleben werde.
Es macht so glücklich und zufrieden, dieszu tun.
Bäume pflanzen für die Nächsten.
Im Dorf einbringen.
Wir lernen gerade gemeinsam wieder Russisch , um in Freundschaft zu leben.
Wir tanzen zusammen.
Weinen zusammen.
Den Enkeln schenke ich konsequent nur Zeit, kein Plastik.
Dieses Gespräch hat all dies Sein und Tun erweitert und in einen größeren Raum gestellt.
Danke Johannes.

Andrea
29 Tage zuvor

Nicht nur ein weißer “alter” Mann, auch ein weiser alter Mann. Vater und Sohn- und die Mutter, die…
So lebensvoll und mit einer Ausstrahlung, die weiter reicht als das Gespräch. Mich beschäftigt und beeindruckt das Gehörte seit Tagen.
Auch ich sage Danke an die beiden Männer, die dieses Gespräch möglich gemacht haben. Wunderbar!
Verneigung.

Gabriele E.
29 Tage zuvor

Johannes Heimrath wirkt auf mich wie ein lebenskluger weiblich-weiser Mann, der in sich eine Verwurzelung mit der Erde und eine Ausgeglichenheit mit männlich -weiblichen Polaritäten trägt.
Mir hat gut getan, seine tiefgründigen Worte zur Trauer um seine Lebensgefährtin und dem Prozess der Transformation danach zu hören.

Es beschäftigt und begleitet ihn und er findet Worte dafür, die für andere mitgesprochen werden.

Er füllt einen Raum mit den so wichtigen Gefühlen, die im Abschied lebendig werden und leider selten so mit Liebe durchflutet sichtbar werden.
Dafür danke ich sehr, gerade weil ich so wenig Raum nehmen konnte in meinem eigenen Trauern.

Ich habe tief berührt mitgelauscht und
bin dankbar, Zeuge davon sein zu dürfen.

Ich wünsche Vater und Sohn noch viele gemeinsame Jahre miteinander

Gabriele E.

Sabine
29 Tage zuvor

Danke für ein lebendiges Gespräch, dass viele Anregungen bietet zu erweiterten Perspektiven und für die Möglichkeit von reicher und vielfältiger Lebenserfahrung zu lernen.

Eine Anmerkung noch zum Vertrauen. Aus meiner Sicht kommen die allermeisten von uns, soweit die Schwangerschaft der Mutter nicht immens belastet wurde, vertrauensvoll auf die Welt. Wir rufen nach Unterstützung als Baby, weil wir darauf vertrauen, dass jemand antwortet und sich um unsere Bedürfnisse kümmert.
Erst allmählich geht oft das Vertrauen verloren oder wird zumindest schwächer nach wiederholten Erfahrungen von Enttäuschungen oder für uns schmerzhaften Verhaltensweisen von jenen, denen wir vertrauen.

Insofern geht es aus meiner Sicht nicht darum Vertrauen neu zu lernen, sondern darum, sich wieder an unser Urvertrauen zu erinnern und dies zu stärken.

Silke
28 Tage zuvor

Was für ein Gespräch, welch ein Mensch! Ich hätte noch stundenlang zuhören mögen und habe mir das Gespräch gleich zwei Mal angehört, weil es so dicht war, so klug, so tief! Vielen Dank für diese Fülle, natürlich auch an Martin, der diesen vertrauensvollen Raum geöffnet hat!

Horst
28 Tage zuvor

Ganz traurig bin ich, dass ich nur das halbe Gespräch miterleben konnte – mein Versuch der Fortsetzung heute funktioniert technisch nicht mehr. Und mein Geldbeutel für das Kongresspaket ist offenbar kleiner, als von euch vermutet wird.

Monika
19 Tage zuvor

ich hinterlasse hier mal einen lieben schweigenden Gruß aus der Nachbarschaft, “Außenstelle” Jamitzow ,-))

ulrike windsperger
18 Tage zuvor

lieber Johannes heimrath, sehr gerne habe ich zugehört und Dich wiederum ganz neu erlebt.
Denn vor langer langer Zeit (1980-er Jahre) hatten wir Kontakt miteinander, als Du und Deine Gruppe im Raum Wolfratshausen eine Freie Schule gründen wolltest, was in BY aber nahezu bis heute unmöglich ist.
Ich war damals noch als Grüne für dieses Thema total offen, habe es auch mit meinen “Kräften” versucht zu unterstützen und hätte es so gerne gesehen, wenn das Schulmodell entstanden wäre. Leider hattet ihr euch dann in den Norden Deutschlands verabschiedet. Aber Dein/Euer Wirken dort ist wirklich phantastisch und Deine philosophischen und praktisch unterlegten Ausführungen im Gespräch zeugen von großer Menschlichkeit. Ich würde mich über Deine Rückmeldung sehr freuen.
mit besten Grüßen
Ulrike Windsperger

Hartmut
17 Tage zuvor

Wow – Johannes Heimrath, der mir aus der OYA so selbstverständlich bekannt scheint, in einem tiefen Austausch mit Martin – hier fließen die Gedanke, Worte, Fragen, Sorgen, Gefühle, Träume, Ideen – ganz wie ich es mag. Gratulation – das Gespräch hallt noch lange in mir nach. DANKE

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