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Ilija Trojanow
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Datenschutz-InfoDarum geht's in diesem Gespräch
In diesem Gespräch geht es vor allen Dingen um Utopien. Unter anderem hat Ilja einen sehr positiven Zugang zum Anarachismus, den beschreibt er sehr anschaulich und überzeugend. Er ist sehr bewandert in der Weisheitsliteratur und lässt erkennen, dass er z.B. paradoxe Fragen liebt.
Isabel hat das Interview schon gesehen und sagt dazu: Ilija Trojanow spricht sehr lebhaft, bildreich, unterhaltsam. Besonders inspirierend sind seine konkreten Beispiele. Die Analyse gefiel mir sehr. Seine Gedanken zur dystopischen Zukunft passen für mich eher nicht zum Summit. Am Anfang viel Begeisterung, gute Laune, er sprüht vor konkreten Beispielen, ein Mann der Tat, der viel zu Fuss geht und viel gesehen hat in der Welt. Wo er herkommt und wie er in die Welt schaut, das begeisterte mich.
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Biografie
Das Gespräch wurde am 21.02.2022 aufgezeichnet - also noch vor dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine.
Ilija Trojanow ist Schriftsteller, Übersetzer und Verleger. Ursprünglich in Bulgarien geboren, von dort als Kind mit seiner Familie aus politischen Gründen geflohen und später in Kenia aufgewachsen, hat Ilija viele Länder der Welt entdeckt.
Er wanderte drei Monate auf den Spuren des englischen Entdeckers und Orientalisten Sir Richard Francis Burton durch Tansania, folgte dem Lauf des indischen Flusses Ganges, war als Pilger in Mekka und Medina unterwegs und unternahm für eine Arte-Dokumentation anarchistische Streifzüge, um "Oasen der Freiheit" zu entdecken.
Aus seinen Reisen entstanden TV- und Magazinreportagen sowie Romane und Sachbücher. Sein wohl bekanntester Roman ist "Der Weltensammler". Ilijas Werke sind in über 30 Sprachen übersetzt. Für seine Bücher erhielt Ilija Trojanow zahlreiche Preise, wie den Preis der Leipziger Buchmesse (2006) und den Heinrich-Böll-Preis (2017).
Seit 2007 übt er verschiedene Gastprofessuren aus, schreibt für die Süddeutsche Zeitung und die taz, wo er internationale Ereignisse beleuchtet, zuletzt den Abzug des Militärs in Afghanistan und seine Konsequenzen.
Eines von Trojanows großen Anliegen ist der Einsatz für Freiheit und Toleranz. So veröffentlichte er gemeinsam mit Juli Zeh im Jahr 2009 den Band Angriff auf die Freiheit. Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte. Die beiden kritisieren darin, dass der Staat unter dem Vorwand der Terrorabwehr immer mehr in die Privatsphäre seiner Bürger eindringt. Unter dem Eindruck der Veröffentlichungen von Edward Snowden, wandten sich Juli Zeh und Ilija Trojanow in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Einen anschließenden Aufruf unterzeichneten 560 Schriftsteller weltweit.
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Eine Auswahl von Ilijas Büchern:
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