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Heide Göttner-Abendroth
- Begrüßung und Vorstellung
- Warum Matriarchatsforschung zur Lebensaufgabe wurde
- Matriarchat ist kein umgekehrtes Patriarchat
- Gemeinschaft statt Hierarchie
- Europas vergessene Wurzeln: Wo matriarchale Spuren bis heute sichtbar sind
- Warum das Patriarchat jetzt zurückschlägt
- Zukunft gestalten: Matriarchat ist mehr als eine Utopie
- Gemeinschaft statt Hierarchie
- Frieden
- Zukunft wird matriarchal sein
Darum geht's in diesem Gespräch
Heide Göttner-Abendroth zeigt: Matriarchate sind keine Utopie, sondern historisch bewährte Gesellschaftsformen – egalitär, konsensbasiert und am Leben orientiert. In ihnen entscheiden Clans und Sippen ohne Hierarchie, Konflikte werden gewaltfrei gelöst, und Männer wie Frauen leben Fürsorge für das Leben.
Während patriarchale Systeme heute mit Gewalt auf Wandel reagieren, wachsen weltweit Bewegungen, die diese Prinzipien wiederbeleben: von Öko-Initiativen bis zu indigenen Gemeinschaften. Heide Göttner-Abendroth appelliert eindringlich, dass es jetzt an der Zeit ist, dass sich die verschiedenen Initiativen zusammenschließen und gemeinsam den Wandel in die Welt bringen. Denn: „Das Patriarchat bietet keine Zukunft mehr.“
Und sie ermutigt, sich von den Drohgebärden des Patriarchats nicht einschüchtern zu lassen: „Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Lassen wir uns nicht lähmen – sondern machen wir weiter, mit noch mehr Energie!“
Dieses Interview macht Mut: Die Werkzeuge für eine lebenswerte Gesellschaft existieren – wir müssen sie nur nutzen.
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Biografie
Was bringt denn dieses Matriarchat tatsächlich? Ist das nicht lediglich ein „umgekehrtes Patriarchat" – also eine Herrschaft der Frauen? Diese Fragen werden Heide Göttner-Abendroth wohl am häufigsten gestellt. Die Fragen hingegen, die Heide Göttner-Abendroth während ihres Studiums der Philosophie, Wissenschaftstheorie und Germanistik in den 60erJahren bewegten, waren jene: Warum tauchen denn Frauen hier so wenig auf? Warum meinen denn Männer, ihre Denkweise repräsentiere die gesamte Menschheit?
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Fragen, die dazu führten, dass Heide sich schließlich ihr ganz eigenes Studium kreierte. 1973 promovierte sie an der Universität München in Philosophie und Wissenschaftstheorie über die Logik der Interpretation. Dort lehrte sie anschließend für zehn Jahre Philosophie und publizierte weitere wissenschaftstheoretische Arbeiten. Währenddessen schloss sie sich Mitte der 70er Jahre den Protesten der jungen Dozentinnen gegen die Unterdrückung von Frauen an den deutschen Unis als Teil der Neuen Frauenbewegung an. So wurde sie zu einer der Pionierinnen der Frauenforschung in Westdeutschland.
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Durch ihre lebenslange Forschungsarbeit und ihr Hauptwerk Das Matriarchat (mehrere Bände, in verschiedene Sprachen übersetzt), worin sie matriarchale Gesellschaften weltweit in Gegenwart und Geschichte wieder ans Licht bringt, wurde sie zur Begründerin der Modernen Matriarchatsforschung. Sie hat diese erstmals auf einen wissenschaftlichen Boden gestellt und gilt als Expertin weltweit.
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Eine fortlaufende Lehrtätigkeit an den Universitäten blieb ihr versagt. So gründete sie 1986 die autonome „Internationale Akademie HAGIA“ für Matriarchatsforschung in Deutschland, die sich privat finanziert. Im Rahmen dieser Akademie unternahm Heide Göttner-Abendroth zahlreiche Forschungs- und Studienreisen, zum Beispiel nach Irland, Malta, Kreta, Südengland, Schottland, Bretagne, Sardinien, die Pyrenäen, Syrien, Ägypten, Mexiko und Südchina. Sie veranstaltete zudem drei Weltkongresse für Matriarchatsforschung.
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Und wie verhält es sich nun mit dem Matriarchat, um die Einstiegsfrage wieder aufzugreifen? Nein, sie etabliert keine „Macht über“ im Sinne des Patriarchats, sondern lädt ein zu einem „Macht mit“ – integrierend, menschen- und bedürfnisorientiert, dem Prinzip der Balance folgend, herrschaftsfrei und friedfertig.
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Heide Göttner-Abendroth ist Mutter dreier erwachsener Kinder und Großmutter.
Mehr erfahren
»Website Heide Göttner-Abenroth
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Buchempfehlungen (Auswahl):
Alle Bücher von Heide Göttner-Abendroth sind erhältlich in der Akademie HAGIA unter Mailadresse akademiehagia@aol.com. Oder du kaufst die Bücher bei deiner lokalen Buchhandlung - oder in fairen Onlineshops z.B. buch7.de, ecobookstore.de oder fairbuch.de.
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Herzlichen Dank für dieses wunderbare Interview mit Heide Göttner-Abendroth! Welch’ mutige, weise und wissende Frau, unermüdliche Forscherin sowie Kämpferin für eine lebenswerte und lebendige Gemeinschaft. Wir brauchen dieses Wissen, das sie durch ihre unermüdliche Forschung gehoben hat, um eine Gesellschaft zu kreieren, die auf Frieden, Balance, Miteinander und Konsens basiert und alle einschließt. Frau Göttner-Abendroth ist für mich eine Fackel des Lichts. Auch Dir, liebe Hemma, herzlichen Dank für Deine einfühlsamen und klugen Fragen.
Heide Göttner-Abendroth: Sie ist eine große Inspirationsquelle und schenkt mir Ermutigung – und dies schon seit Jahren !
Ich könnte ihr stundenlang zuhören.
Danke, liebe Hemma, für deine schönen Gesprächsimpulse !
Heide kam so richtig “in Fahrt” dadurch.
Ganz vielen Dank für das mutmachende Interview
Empfehlung: Sachbuch des Jahres 2025- Ulli Lust, “Die Frau als Mensch” und auch von ihr “Die Schamanin”. Sie ist tief in die europäische Frauengeschichtsforschung eingestiegen und hat es wunderbar gezeichnet. Da werden unsere Wurzeln vorstellbar und erlebbar.
Und für die Zukunft: In Israel und Palästina arbeiten die zwei Frauenfriedensbewegungen- Women Wage Peace und Women of the Sun – zusammen. SIe haben gemeinsam den Mothers`Call (Ruf der Mütter) für Frieden erarbeitet und in vielen Ländern haben sich Unterstützungsgruppen gebildet, es gibt auch eine deutschsprachige Unterstützungsgruppe. Gerne mitmachen!
Liebe Susanne, danke für die interessanten Hinweise!
Zwei wunderbare, kluge und wache Frauen im Austausch über ein wichtiges, zukunftsweisendes Thema! Die Ausführungen von Heide Göttner-Abendroth haben viele Türen zu einer alten-neuen-hochaktuellen Welt eröffnet, Hemmas Fragen haben den lebensbejahend-revolutionären Gedankenstrom zum Matriachat und die dazugehörige Energie einfühlsam mitchoreografiert und bereichert. Tausend Dank!
Klug, fokussiert, mutig und inspirierend “egofrei”. Eines der kraftvollsten und inhaltlich stärksten Interviews … danke Hemma, für deine präzise und herzliche Art des Fragens!
Tiefgründig, überzeugend, inspirierend, hoffnungsvoll! Ein Weg in die Zukunft, die uns aus dem Jammertal des Patriarchats herausführten kann zu Verbundenheit und Frieden unter Menschen, Gemeinschaften und Völkern in der Welt! Danke Frau Göttner-Abendroth
Vielen Dank für dies überaus interessante, kluge und in die Zukunft weisende Interview zweier mutmachender Frauen. Mein Herz hat gehüpft vor Freude. Werde mir sofort die Bücher von Frau Göttner-Abendroth bestellen, freue mich schon sehr aufs Lesen und bin gerne bereit ihre Bewegung Matriarchy Now zu unterstützen. Danke auch an Hemma für die schöne, sensible und einfühlsame Gesprächsführung.
Ja, ja, ja – auf ihr Frauen und Männer lasst uns Zukunft gestalten im Sinne der matriachalen Werte!!
Herzlichen Dank euch pioneers und Ihnen sehr geschätzte Frau Heide Göttner-Abendroth!
Reden wir Frauen über mehr “Himmel auf Erden”, überall wo Menschen zusammen kommen:In Gastlokalen, Zügen, Familien, Arztpraxen, Schulen, Kirchen, Arbeitstellen, Sportvereinen, u.v.a.
Danke für die Ermutigung dazu, mich nicht vor den Widerständen zu fürchten, die diese Idee auslösen kann, wenn ich sie in die Öffentlichkeit bringe.
WOW: “…. wenn wir Zukunft haben wollen, ist sie matriarchal oder wir habe keine mehr” ~ 49:30 ff
Wie ermutigend, hoffnungs- und zielgebend. Haltung liebe Mitmenschen m-w-d !!!
Vielen Dank für dieses wertvolle Interview.
Liebe Hemma
toll, dass du das relevante und für mich richtungsweisende Thema der Matriarchatsforschung und der matriarchalen Werte bei den Pioneers aufgegriffen hast. Da steckt sehr viel Wandlungspotenzial drin. Es ist existenziell, dass wir uns heute an matriarchale Gesellschaften erinnern und diese bewährten Sozialstrukturen wieder zu implementieren und zu leben versuchen. Heide Göttner-Abendroth hat dazu hat nicht nur viel beigetragen und viel zu sagen, sie verknüpft die wesentlichen Zusammenhänge. Und in diesem Gespräch kommt das für einmal sehr lustvoll und inspirierend zum Ausdruck.
Herzlichen DANK
Wunderbarer Weitblick, danke für den historischen Hintergrund, meine Hochachtung der unermüdlichen Arbeit und Hingabe, wir Frauen dürfen uns behaupten und in erster Linie uns selber mehr zutrauen … besten Dank!
Eine wunderbare Frau! Sie hat schon in den 70iger und 80iger maßgeblich die Frauenbewegung und damit auch meine weibliche Entwicklung beeinflusst und unterstützt. Ihr ungebrochenes Engagement für eine matriarchale Gesellschaftsform macht mir Mut – auch in meinem hohen Alter – auf Grund der momentanen Weltsituation “nicht in Lähmung zu verfallen, sondern mit noch mehr Energie weiter zu machen”!
Gute Gedanken, muss genau so ein Forum haben. Super.
Selber denken – nicht denken lassen!
Wie schööön, es geht doch weiter mit matriarchaler Energie…
Danke für Ihre lebensbejaende Arbeit!!!
Besten Dank für dieses Interview
Ich war am weltfrauentag in Berlin auf der weißen “frauenfriedendemo”
Es war ein sooo wundervolles leises und dadurch starkes Ereignis.
Sehr anregendes Interview, auch wenn ich mich schon länger mit Themen der Frauenbewegung beschäftigt habe. ! Danke!
Großartig liebe Heide Göttner-Abendroth❣️Für mich ist der gesellschaftliche Charakter des Matriarchats erstmalig wirklich deutlich geworden – was für eine Zukunftsperspektive. Danke!
Danke für das Interview !
Heide Göttner-Abendroth ist und war ein wichtiger Mensch für die Frauenbewegung.
Mich bewegte dabei die Unterscheidung zwischen den nach “draußen” gehenden Männern mit ihren Fähigkeiten des Verhandelns von Besprochenem und den “innen” bleibenden Frauen als Hüterinnen…. es gibt soo viele Frauen, die Außen gut integrieren können, sowie Männer, die gut sind im “Feuer hüten” .
Vielleicht müssen wir uns in neuen Begrifflichkeiten üben?
Ja bitte!! Neue Begriffe!!
Genau! Das hatte ich oben auch schon geschrieben … Raus aus der Polarität und den Rollen … Innen -Aussen.
KOOPERATION could bei the Name of the Game.
Danke, du hast es gut ausgedrückt, was ich auch sagen möchte. Ich glaube, dass es Männer glücklich macht zu erfahren, dass sie fähig sind, sich um Babys und Kleinkinder zu kümmern. Und Frauen in Führungspositionen oft beliebter sind als Männer, weil sie mehr auf den Zusammenhalt des Teams achten.
Für mich geht es da weniger um Rollen, sondern um Fähigkeiten. Da reicht es mir, zu gendern.
Wenn ich das richtig verstanden habe, wird die Person auf Grund ihrer Fähigkeiten eingesetzt und als Mutter wird bezeichnet, wer sich um die Kinder und das Haus kümmern kann, z.B. wurde ja erwähnt, dass das auch Frauen sein können, die keine Kinder geboren haben. Das inkludiert für mich auch Männer, die auf ähnliche Weise fürsorglich sein können. Das wiederum gilt dann auch für Frauen, die besonders gut Vorschläge weitergeben und verhandeln können.
Nicht um Begrifflichkeit streiten. Einfach machen!
Vielen, vielen Dank für dieses inspirierende, tief berührende und hochenergetische Interview!
Als ich in der Pubertät war habe ich angefangen mich mit Frauenthemen, mit MaThemen intensiver zu befassen.
Die Bücher von Heide waren damals eine regelrechte Offenbarung für mich. Dort stand geschrieben was ich für mich schon oft gedacht/empfunden hatte.
Die Themen rund um unsere indigenen Wurzeln, Matriwissen, die Große Mutter, Persönlichkeitsentwicklung haben mich mein ganzes Leben lang begleitet und auch meine Verbindung zu Heide ist nie abgebrochen.
Nun kann ich kaum in Worte fassen wie sehr ich mich über dieses Interview gefreut und wie sehr ich es genossen habe!
Mit so vielem bin ich direkt in Resonanz gegangen. Da waren die gleichen Jubelstürme der Zustimmung in mir, die mir vom Lesen ihrer Bücher vertraut sind! Und dieses WunderVolle Gefühl der Verbundenheit!
Vielen vielen lieben Dank dafür!
Ich hab mehrfach geweint, weil ich so berührt war. Dieses Interview macht mir echte Hoffnung! Danke von Herzen. Matriarchy NOW!
Ich war tief berührt von dem Interview und mir liefen mehrfach die Tränen. Ich habe meine tiefe Sehnsucht nach einem Leben in Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit gespürt. Danke für diese wichtige Forschungsarbeit für uns alle.
Für mich war die Aussagen hat am meisten berührt, dass in einer matriarchalen Gesellschaften das Leben geehrt wir und somit die Frauen/ Mütter komplett neu und das berührt mich gerade sehr. Geehrt zu werden ist für mich viel mehr als Respekt und Achtung. Vielfach werden Frauen in unserer Gesellschaft weder respektiert noch geachtet. Also wie weit wir doch von dieser Haltung entfernt sind. Das stimmt mich traurig und berührt den Punkt in mir, der jedes Jahr zum Frauentag erneut Übelkeit in mir hervorruft. Frauenpolitik scheint sich alleine daran zu orientieren, dass Frauen so schnell wie möglich nach der Geburt zurück ins Arbeitsleben finden und das möglichst noch in Vollzeit um einer Altersarmut zu entfliehen. Und das unter dem Mantel der Gleichberechtigung. Wahre Gleichberechtigung kann doch nur dann erzielt werden, wenn Frauen die Rolle der Mutter zugesprochen wird und damit einhergehend alle Eigenschaften, die sie dazu natürlich, intrinsisch in sich trägt.
Also vielen Dank für diesen Impuls, für dieses Interview. Mögen sich viele Menschen die Haltung das Leben zu ehren zu eigen machen.
Das Interview war toll, hat mich sehr beeindruckt.
DANKE! Ein toller Beitrag! MACH MUT!
Ich frage mich nur, ob nicht ein besseres WORT gefunden werden sollte?
Es braucht soviel Erklärung um da nicht wieder POLAR zu denken!
Wir brauchen uns doch alle !!! Auch die Männer und die Tiere und Pflanzen… Ein großer Organismus, der an der Trennung, Konkurenz und ungleichen Machtstrukturen krankt.
KOOPERATION gemeinsam schaffen wir mehr … Konkurenz vergeudet unsere Kraft und in diesem Wort Matriarchat steckt einfach die Gefahr des missverstehens, der Konkurenz …
KOOPERATION NOW
Liebe Hemma d zu hast so er ine besondere Art zu interviewen und hast den ganzen Schatz von heide Götter bergen können
Ich danke euch beiden Frauen von Herzen
Gabea
Ich bin sehr dankbar für dieses Interview! Für mich war das sehr wohltuend und ermutigend. Ich studiere dual im 3. Semester Soziale Arbeit (in Baden-Württemberg) und bin so sehr frustriert und enttäuscht über viele Denkweisen und Strukturen sowohl in der Hochschule als auch in der Praxis (sodass ich mich schon manchmal frage, warum ich eigentlich studiere), weil ich mir die Welt anders wünsche – und habe dieses ‘anders’ in den zugrundeliegenden Prinzipien des Matriarchats wiedergefunden. Da wird einem tatsächlich in der Vorlesung erzählt, dass man sich schon immer darüber den Kopft zerbrochen habe, wie Machtmissbrauch durch zum Beispiel Gewaltenteilung verhindert werden könne, aber es gäbe keine bessere Lösung als unser bestehendes Rechtssystem. Deshalb bin ich sehr dankbar für die wertvolle Arbeit von Heide Göttner-Abendroth und auch Hemma Büchele mit dem Pioneers of Change-Team. Nun habe ich die Bestätigung, dass es anders gehen kann und für mich einen konkreten Ansatzspunkt.
Vielen Dank für dieses mutmachende und inspirierende Interview. Ich freue mich schon auf Ihre Bücher und weitere Impulse von Matriachy Now
Hallo,
ich habe fast alle Bücher von Frau Heide Göttner-Abendroth. Das erste Buch habe ich vor mittlerweile 36 Jahren gelesen. Ich glaube, es war das Buch über matriarchale Gesellschaften in Asien. Danke für den Tipp Ursula Seghezzi, diesem Tipp werde ich nachgehen.
Sie haben ausgesprochen, was ich mein Leben lang spuere und wonach ich strebe! Danke fuer die inspirierende Vision. Ich bin dabei!!
Das hört sich durchaus schön an. Aber so ganz überzeugt es mich nicht. Ich frage mich, warum Frauen und Männer wieder bestimmte Rollen zugewiesen werden müssen, auch im Matriarchat. Was, wenn eine Frau Sprecherin nach außen sein möchte und dazu gut geeignet ist? Was, wenn ein Mann Hüter im Clanhaus sein möchte und das besser kann als Sprecher nach außen sein?
Aber jedenfalls ein interessantes Interview, das zum Nachdenken anregt. Danke!
Mich hat das auch irritiert. Gabs nicht auch Frauen, die auf Wanderschaft gegangen sind oder Kriegerinnen waren? Waren alle Frauen letztlich immer nur in ihrem Tribe zu Hause? Dennoch fand ich den Beitrag sehr wertvoll und bereichernd. Hat mich persönlich sehr angesprochen.
das genau war auch der einzige Stolperstein für mic
Danke, danke, danke für dieses tolle, ermutigende und energiereiche Gespräch. Es berührt mich in meiner Tiefe, rüttelt mich auf und entfacht wieder eine revolutionäre Leidenschaft, für die Werte des Matriarchats einzutreten und für eine Gesellschaft, die sich auf Fürsoge, Verbindung und Integration beruft.
“Wenn wir eine Zukunft haben wollen, dann ist sie matriarchal. sonst haben wir keine”
Als Mann fühle ich mich zunehmend dazu aufgerufen mich gegen die männliche Gewalt gegen das Leben aktiv zu stellen. Alleine fehlt mir noch der konkrete Ansatzpunkt. Dieser Matriarchat Gedanke ist spannend, ich finde Frau Göttner-Abendroth hat auch die Männer da gut mit eingeschlossen. Jetzt müsste da eine breite Bewegung entstehen, aber wie?
Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass Männer nicht nur oberflächliche Männer-Freundschaften führen, sondern Männer-Freundschaften oder Männer-Gemeinschaften bilden, in denen sie sich einander anvertrauen.
Es ist eine Gratwanderung, nicht in alte patriarchale Männer-Bünder zu rutschen, in denen sich Macht und Privilegien ausgemacht werden. Sondern im Gegenteil Räume zu schaffen, um Schmerz zu heilen, sich verletzlich und berührbar zu machen und gemeinsam zu reflektieren, wo wir als Männer gewaltvolle, mysogyne Internalisierungen haben, und wie wir diese – Stück für Stück – durch gesunde Zugänge zu Männlichkeit ersetzen können.
Das hat schon allein den Vorteil, dass wir Frauen* entlasten, für Männer* Care-Arbeit zu leisten (weil weiblich sozialisierte Menschen oft besser in “Gefühls-Dingen” sind, und damit Männer in ihrem Umfeld häufig unbezahlt therapieren).
Das kann sicher damit anfangen, sich konkret andere Männer im Umfeld zu schnappen, sich in seiner Sehnsucht zu zeigen, andere Formen von Männlichkeit zu leben, und zu bitten, hier gemeinsam Verantwortung übernehmen. Der nächste Schritt kann dann schon ein politischer sein, sich gemeinsam Handlungen zu überlegen.
Jede Begegnung mit einem Mann, in der wir bewusst unsere Muster brechen und uns verletzlich zeigen, ist ein Schritt auf diesem Weg.
Es gibt in immer mehr Städten entsprechende Gruppen, wenn mann sie sucht.
Die Initiative “StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt” bietet, zumindest in Österreich, aber ich glaube auch in Deutschland, ebenfalls Angebote. Pioneers of Change hat mit Men.Return auch so eine Online-Community für Männer.
Ich wünsche allen Mit-Männern ganz viel Kraft und Mut für diesen Weg!
Immer wieder wunderbar wie Heide Göttner-Abendroth die Sache auf den Punkt bringt.
JA, ich möchte eine matriarchale Zukunft – Verbindung und Verbundensein statt Trennung und Distanz sind lang schon überfällig, endlich dran!!! Danke ihr für diese tiefdurchdrungene Arbeit und Klarheit!! Große Anerkennung und Ehre!
Hab jetzt das Interview mal zu Ende gehört und muss mich noch mal empören über die einseitige Rollenverteilung, die hier propagiert wird. Die Frauen hüten das Haus und die Kinder und die Männer gehen raus und sprechen. Und Interviewerin und Interviewte finden das vernünftig und wünschen sich, dass wir das so machen. Echt jetzt?
Ich will eine Gesellschaft, wo jedeR nach Bedürfnissen und Talenten handelt und nicht nach dem Geschlecht. Das kann doch nicht ernsthaft so gemeint sein 🤔
Ein weiterer Punkt, den ich nicht verstehe, obwohl ich mich schon so lange mit dem Thema beschäftige und wo ich auch immer scheitere, wenn ich es anderen erklären will: Wieso muss es Matriarchat heißen, wenn es nicht das Gegenstück von Patriarchat ist? Allein der Begriff löst so viel Widerstand aus. Könnten wir nicht einen besseren finden?
Weil es vielleicht nicht rauskommt: ich würdige die Arbeit von Frau Göttner-Abendroth und allen Feministinnen, die diesen harten Weg gegangen sind und gehen. Danke für den Mut und die Hingabe!
Danke für alles Gesprochene und auch für die neue mutmachende Sicht auf das, was momentan auf der Welt passiert. Dass es “Bestätigung” ist, dass Viele bereits den wegweisenden (für manche eben bedrohlichen) Kurs eingeschlagen haben…auf zu matriachalen Lenensformen!
Schon als junge Frau habe ich Heide Göttner-Abendroth gelesen und fand es spannend von unseren gesellschaftlichen Wurzeln zu hören. Ich mag hier darauf hinweisen, dass wir in unseren heutigen industriellen Gesellschaften ganz andere Bedingungen haben als die matriarchalen Gesellschaften. Multi-kulti-Gesellschaften, wie wir sie heute haben, können nicht mehr auf dieselbe Weise auf gemeinsame Kultur und Geschichte als Basis der Verbindung und des Zusammenhaltes zurückgreifen. DAS ist ja gerade eine der grundlegenden Herausforderungen im Hinblick auf all die Vorurteile und Feindseligkeiten, die sich gesellschaftlich immer deutlicher positioniert und etabliert haben. Aus meiner Sicht haben wir nur noch die Möglichkeit gemeinsame Werte (sowohl Grundrechte als auch Werte wie Empathie, Mitgefühl, Respekt etc.) und die gemeinsame Menschlichkeit als solche als Grundlagen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu nehmen. Das macht es um einiges herausfordender, da es eine Bewusstseinsentwicklung in diese Richtung braucht während man in seine Geschichte und Kultur einfach hineingeboren wurde. Zudem trägt die Möglichkeit, sich blitzschnell jederzeit darüber zu informieren, wie andere Menschen an anderen Orten auf diesem Planeten leben immer dazu bei, sich und seine Lebensqualität zu vergleichen. Wer hat mehr, wer hat weniger… Das führt leicht zu Unzufriedenheit mit dem, was gerade das eigene Leben ausmacht und erschwert einheitliche Entscheidungsergebnisse erheblich. Insofern scheint mir das eines der ersten Schritte zu einer gelebten anderen Gesellschaftsweise darin bestehen muss, wieder mehr im eigenen Körper anzukommen statt ständig aus den Gedanken heraus zu existieren, mehr Präsenz mit sich, anderen und der Natur zu lernen und die Selbst-Regulation des Nervensystems. Auf diese Weise lässt… Weiterlesen »
Den Hinweis auf unmittelbare körperlich bewusste Erfahrungen finde ich kostbar: unser Körper ist matriarchal organisiert; arbeitet und wirkt nach ökologischen, sozialen, partizipativen und ökonomischen Grundlagen; zudem ist er – wie das Matriarchat – soziokratisch organsiert. Er ist DER Ort der Selbstwirksamkeit und Selbstregulation.
Vielen Dank für diesen tolle Interview mit Heide Göttner-Abendroth. Ich bin absolut fasziniert und werde mir sicher das ein oder andere Buch dazu kaufen und helfen das Thema zu verbreiten. Gerade nach drei “Kampftagen” auf der Straße gegen das Patriarchat hätte auch ich große Lust wieder FÜR etwas zu arbeiten. Ich fühle mich sehr inspiriert – vielen Dank!
Mein Herz hüpft, habe Tränen in den Augen vor Freude, Berühung und tiefer Erkenntnis, das Wissen das Heide Göttner – Abendroth zusammen getragen und erforscht hat, ist so so wertvoll und unterstreicht den Satz den ich/wir vor vielen Jahren gehört habe, die Zukunft ist weiblich oder gar nicht. Das Matriarchat fühlt sich so richtig an. Ich erforsche für mich das weiblich sein, mich da rein zu entwickeln, aus gefühlt gleicher männlicher Prägung (Schule) auf Verstand und toter Materie ohne das Leben, das Lebendige, das Verbindende, das Fürsorgliche, alle Lebensformen mitzudenken. Vielen Dank für dieses schöne lebendige Interview, lasst uns das Wissen gemeinsam nutzen!
Bin tief berührt von diesem Gespräch. Von Herzen Danke für die wunderbaren Impulse
Wunderbar diese Freude am Sein und Tun, in Bezug auf das Natürliche der wechselseitigen Fürsorge, beginnend bei dieser natürlichen Kraft in Menschen. Die Frage taucht auf, wie das greifbar, erlebbar, lebbar wachsen kann, vermutlich beginnend bei Gemeinschaften, die es bereits gibt, Vorbildfunktion…
Herzlichen DANK, dieser klaren Botschaft, ja, wir sind VIELE!
Vielen Dank für dieses Interview – eine inspirierende Persönlichkeit!
Und liebe Hemma, das Gespräch hast Du wunderbar weiblich geführt und mit Deinen Fragen bereichert.
Hier mein musikalischer Beitrag zum Thema
https://youtu.be/YyFM-pWdqrY?is=LGu0164zpPLtt0WY
Größter Respekt und riesiges Dankeschön aus dem Wienerwald! Bin seit Kindheit an matriarchal geprägt und arbeite als Künstlerin, Trainerin und Kultur/Sozialanthropologin an der Verbreitung von verbundener Lebensweise. Jetzt schaue ich mir gleich matriarchynow an und werde ein Teil dieser Bewegung
❤️🧡💛💚💙💜❤️
Unglaublich interessantes Interview- vielen vielen Dank!!!!
Danke! Danke! So eine wichtige Inspiration und Bewegung! Ich bin dabei.
Zur Ergänzung zur Initiative Matriarchy Now! mag ich hier noch einladen zu:
https://www.weiblicht.gold/vonfrauzufrau
Eine Botschaft von Verantwortung, Selbstermächtigung und Frieden. Ein Projekt von Hanna Milling.
Herzensgrüße von Heike
Ich denke hierbei an Frau von Samsonow 🙂
Fragen:
Die Punkte “Wir haben Bedeutung” und “Es macht Freude” fand ich die stärksten mitten in einem sehr lehr- und aufschlussreichen Interviews. Sehr herzlich und leidenschaftlich, zwei starke Frauen. Die Seele schwingt mit Freude mit. Danke!
Danke für dieses mutmachende Gespräch!!
Sehr schöne Fragen und sehr schöne Antworten. Dankeschön!