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Gerald Hüther
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Datenschutz-Info- Vorstellung und Begrüßung
- Energieverbrauch und Selbstorganisation in lebenden Systemen
- Warum wir Menschen als Subjekte behandeln müssen
- Warum alte Ordnungssysteme in der Krise stecken
- KI als Spiegel: Was Maschinen uns über uns selbst verraten
- Warum echte Beheimatung Kraft gibt
- Wie Kommunen neue Wege des Miteinanders gehen
- Mut statt Resignation
- Verbundenheit miteinander
- Begegnung ist mehr als Beziehung
- Gefühl von Beheimatung
- Verbunden mit der Natur
- Held:innen der Herzen
Darum geht's in diesem Gespräch
Gerald zeigt in diesem Interview, warum wir an einem historischen Wendepunkt stehen: Alte Hierarchien kollabieren, KI stellt uns vor existenzielle Fragen – und doch liegt gerade darin die Chance für echten Wandel. Hüther erklärt, warum Konflikte uns krank machen, wie wir als Subjekte – nicht als Objekte – behandelt werden müssen, und was echte Beheimatung bedeutet: das Gefühl, gebraucht zu werden und dazuzugehören.
Seine Botschaft ist klar: Resignation ist keine Option. Stattdessen brauchen wir den Mut, uns als „Liebende“ in der Welt zu bewegen – in Familien, Schulen und Kommunen. Lokale Initiativen wie die „Stadt des Miteinander“ beweisen, dass eine andere Gesellschaft möglich ist: eine, in der Menschen sich gegenseitig wertschätzen, statt sich zu bekämpfen. Hüthers eigene Geschichte – von der Flucht aus der DDR bis zur Verwurzelung in einem neuen Zuhause – zeigt, wie Kraft aus Verbundenheit entsteht.
Die KI, so Hüther, ist dabei kein Feind, sondern enthüllt schonungslos unsere Denkfehler und zwingt uns, uns zu fragen, was uns wirklich menschlich macht. Die Antwort liegt nicht in Rationalität allein, sondern in unserer Fähigkeit zu fühlen, zu lieben und Verantwortung zu übernehmen. Jetzt geht es darum, Inseln der Kohärenz zu schaffen – in uns selbst, in unseren Familien und in unseren Gemeinschaften. Wer das versteht, wird Teil einer Bewegung, die die Welt von unten nach oben verändert.
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Biografie
Was steckt wirklich in uns? Was wäre möglich, wenn Menschen die Bedingungen vorfinden, unter denen sie wirklich aufblühen können? Diese Fragen haben Gerald Hüthers Leben geprägt – und aus einem renommierten Gehirnforscher einen leidenschaftlichen Botschafter des menschlichen Potenzials gemacht.
Der Weg dorthin war alles andere als geradlinig. Aufgewachsen in der DDR, floh Gerald Hüther mit 27 Jahren aus einem Land, das er als ideologisch eingesperrt erlebte. In Göttingen fand er wissenschaftliche Heimat: zunächst am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, später als Heisenbergstipendiat und Leiter einer Forschungsabteilung an der Psychiatrischen Universitätsklinik Göttingen. Über 150 Fachpublikationen und mehr als drei Jahrzehnte Grundlagenforschung – u.a. zur Rolle von Serotonin und den Auswirkungen von Angst und Stress – begründen seinen wissenschaftlichen Ruf.
Doch irgendwann wurde ihm klar: Je kleiner die Einheit, die er untersuchte, desto weniger verstand er, wie das Ganze zusammenhängt. Der Blick ins Labor weitete sich zum Blick auf das Leben. Heute zählt Gerald Hüther zu den bekanntesten Neurobiologen des deutschsprachigen Raums – weil er es wie kaum ein anderer versteht, wissenschaftliche Erkenntnisse in lebensnahe Sprache zu übersetzen. Über 30 Bücher, von Was wir sind und was wir sein könnten bis Würde, haben Millionen von Leserinnen und Lesern erreicht.
Aus Büchern wurden Initiativen: 2015 gründete Gerald Hüther die Akademie für Potentialentfaltung – eine gemeinnützige Genossenschaft, die Räume schafft, in denen Menschen sich als Gestalter ihres Lebens erfahren können. Aus diesem Geist heraus entstanden:
- „Schule im Aufbruch" (Margret Rasfeld) – eine Bewegung zur Transformation von Schulen hin zu echten Lern- und Beziehungskulturen
- „Kulturwandel in Organisationen" (Sebastian Purps-Pardigol) – begleitet Unternehmen auf dem Weg zu einer neuen Führungskultur
- Akademie für Entwicklungshilfe – sein jüngstes Vorhaben: ein virtuelles Haus, das dazu einlädt, sich selbst neu zu begegnen – ganz ohne Anmeldung, aber mit der Einladung, den eigenen Entwicklungsweg zu beschreiten
Gerald Hüther war bereits mehrfach Gast unseres Summits. Das Interview mit ihm beim Summit 2020 findest du als Bonus im Kongresspaket. Pioneers of Change ist Kooperationspartner der Akademie für Potentialentfaltung.
Mehr erfahren
» Akademie für Potentialentfaltung
» Akademie für Entwicklungshilfe
fff
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Danke euch liebes Summitteam für die Idee, diesen wunderbaren Menschen, Gerald Hüther für ein Interview einzuladen!
Ich hör ihm so gerne zu, in welch verständlicher Sprache er Existenzielles, Wesentliches und Überlebenswichtiges benennen und veranschaulichen kann!
Für mich nicht nur ein begnadeter Hirnforscher, sondern Herzensmensch und Botschafter des Friedens und der Liebe 💓
Danke herzlichst für das große Geschenk❣️
Grüße euch
Christine
…bedigungsloses Interesse an der Entfaltung des anderen, ohne Bewertung und ohne Erwartung
Unglaublich spannend, was Gerald Hüther über KI sagt! Nach den 3 „Kränkungen“ des Menschen (Kopernikus – die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Kosmos = kosmo-logische Kränkung; Darwin – der Mensch ist nicht die geschaffene Krone der Schöpfung = bio-logische Kränkung; Freud- das Ich ist nicht Herr im eigenen Haus = psycho-logische Kränkung) nun als 4. die logische Kränkung durch die KI, weil sie logischer denken kann?
Was ist der Kern des Menschseins, wenn alle Täuschungen überwunden sind?
Viel Stoff zum Nachdenken und Hinfühlen…
Und wunderschön seine Definition von Liebe als „das bedingungslose Interesse an der Entfaltung derer, die ich liebe.“
Danke dir für die pragnante Zusammenfassung der ” Beleidigungen” – nun vielleicht die Zeit, das Ego nicht mehr so in den Mittelpunkt zu stellen und die Lektion endlich zu kapieren, dass wir Teile des Netzes sind und nicht gut dran tun, uns “die Erde untertan” zu machen
Vielen Dank für so viel Weisheit und so viel Herz! Zum Wort “Heimat” sagt meine 3jährige Tochter ZUHAUSE….sie geht in einen Waldkindergarten und hat gestern gesagt: “Mein Wald ist mein (zu)Hause.”
Vielleicht braucht es mehr Waldkindergärten, damit wir Menschen die Verbundenheit zum großen Ganzen wieder spüren können🌞
Herzlichen Dank für die Ermutigung und die Klärung der Situation, in der wir sind, Ich habe ganz schöne Erfahrungen damit machen dürfen,,den ganz kleinen Menschen, auch den Neu- und den Ungeborenen zu begegnen und ihre Freude zu erleben, wenn sie sich als Persönlichkeiten ernst genommen erleben.
Danke vielmals. War sehr ermutigend.
“Mut statt Resignation!”, wir sind gefordert, alle zusammen.
Ich hab schon viele podcasts und interviews mit GH gehört und jedes einzelne war bereichernd und ermutigend für mich. Wenn jeder Summitteilnehmer einen Funken dessen was GH vermittelt in die praxis umsetzt, sollte das doch schon was bewirken, wollen wirs versuchen!
Mit großen Ohren, viel Nicken und Ahas folgte ich diesem Beitrag, auf den ich mich schon sehr freute.
„Unverwurzelte brauchen immer eine Führung“. Zitat Gerald Hüther
Ich ahne mehr das Gefühl von „sich beheimatet fühlen“, als das ich es erlebe.
Ich bin eine Unverwurzelte, ein Nomade in dieser Welt, wie meine Vorfahren Nomaden waren, die vor und nach den Weltkriegen in mein Geburtsland einwanderten, aus dem ich wieder weggezogen wurde.
Schon als Kind habe ich den Respekt vor Menschen nicht aufrecht erhalten können, die mir sagten wie ich, eine Wilde, zu sein habe, nämlich brav, denn klein war ich bereits, und rebellisch.
Manche stören sich an dieser Eigenwilligkeit, sie nennen es Widerspenstig und ich habe dabei das Gefühl, wie wenn mir Neid begegnet, da ich mir erlaube, das ihnen verboten wurde, sich selbst zu bestimmen.
Führer.innen und Fremdbestimmer.innen mache ich es damit nicht leicht, mir auch nicht, aber immerhin erlaube ich mir, mich da anzupassen, wo es sich für mich stimmig anfühlt.
Mich unfreiwillig Führer.innen meinen Willen zu überlassen, könnte mich zerbrechen.
Meine Verantwortung möchte ich niemandem abgeben.
Vielen Dank für diesen Beitrag, in dem ich mehr Klarheit für mich selbst gewinnen konnte.
Dieses Interview habe ich mit großem Interesse verfolgt. An vielen Stellen habe ich dazu auch gedacht: Das ken̈ne ich doch bereits aus meiner Montessori- Praxis. Da war es doch das Ziel die Kinder zu selbstständigen Individuen zu erziehen und ganz nebenbei hat sich eine ganz soziale Gemeinschaftsstruktur entwickelt, in der es kein Oben und kein Unten gab, in der auch z.B. jüngere Behinderte mit Selbstverständlichkeit einem älteren “Nicht-Behinderten” beim Wurzelziehen zur Hand gingen und gegenseitiges Helfen oder Lehren selbstverständlich war. Erfunden wurde das vor mehr als 100 Jahren. Aus dieser Zeit kamen auch die ersten Werke von Martin Buber: Sein bekanntes Wort: “Alles Leben ist Begegnung”, seine Überlegungen zu Ich-Du- oder Ich- Es- Beziehungen. Es kommt mir vor, als ob vieles, was schon lange begonnen hatte, nun unter neuen Bedingungen von einigen wenigen aber auch mit neuen Ansätzen fortgeführt würden. Zwischendurch ist es auf kräftige Gegenströmungen und Hindernisse gestoßen, so wie ich es auch beim Lesen eines Teilhard de Chardin wieder sehe. Die aktuellen Hindernisse werden nicht kleiner. Aber wird sich das wirklich Wirksame nicht auf die Dauer durchsetzen? Jedenfalls freue ich mich, dass es so wunderbare Menschen wie bei diesem Summit auch heute gibt!
Ilse.
Ihr Lieben, ich habe noch spät – kurz vor Mitternacht – dies als mein erstes Summit lnterview gesehen, und bin sehr dankbar für eure Arbeit, und was ihr mit uns teilt. Mir gibt es grade in einer schwierigen Zeit wieder Zuversicht und Inspiration, und ermutigt mich zum teilen (auch euren Summit…:-)) und wieder die Sonne hinter den Wolken wahrzunehmen, und wieder Mut zu schöpfen, und Schaffenskraft zu spüren. Der Satz “Liebe ist das bedingungslose Interesse an der Entfaltung dessen was man liebt” aus Geralds Interview schwingt tief nach – und vieles mehr; wenn Lebewesen als Subjekte gesehen werden, und nicht als Objekte ausgenutzt werden, und alles was daraus folgt. Ich vertraue darauf, wir sind am richtigen Ort zur richtigen Zeit, und sind gemeinsam wirksam in einer kostbaren Zeit. Es tut mir gut das jetzt wieder so klar zu spüren, und ich freue mich mit anderen zusammen mitzusticken an der schönen neuen Welt die unser Herz kennt. Danke! 🙏
Mein Lieblingssatz: Liebe ist das bedingungslose Interesse an der Entfaltung dessen, was man liebt.
Diese Essenz als Denk- und Handlungsgrundlage , ja als Lebensgrundlage zu nehmen, kann mein Leben verändern! Wow!
Ja, ja, ja, wunderbar, da will ich dabei sein. Interesse und Fürsorge füreinander, das ist der Weg.
genau, sehr warm, der HInweis auf Heimat, und WO man die Heimat finden kann, in sich und Miteinander, gesehen, gehört, verbunden, danke
Ich finde es sehr schön, was Gerald Hüther über den Ungang mit Kindern gesagt hat, auch und v.a., wie sie in Schulen begleitet werden sollten!
Er spricht mir aus der Seele! Was für ein schönes Bild er da gemalt hat. Richtig schön, danke dafür!!!
Ganz lieben Dank lieber Gerald ! Du bist eine Bereicherung für liebevolles Tun im Alltag unseres zusammen Lebens! Tief in unseren Zellen wissen wir, das Liebe die stärkste Kraft im Universum ist!
“Wenn jeder versucht,das angeborene Gute in sich und den anderen zu erkannen, gibt es keinen
Grund für Kriege und Konflikte.” Yongey Mingyur Rinpoche
Love Rolf Satprem OM NAMO BHAGAVATE
Besten Dank
So wunderbare, klare Gedanken und Visionen zu hören ist wunderbar. Herzlichen Dank.
Einfach wunderbar – DANKE Gerald Hüther, danke euch pioneers …
“Bedingungsloses Interesse an der Entfaltung der Anderen ohne Bewertung ohne Erwartung”
“Raum schaffen wo Andere Lust haben hineinzugehen”
“Einladen, ermutigen, inspirieren”….
“Unverwurzelte sind auf Führung angewiesen”-erklärt Vieles!
Gerne stimme ich in sehr vielem überein, was Gerald Hüther zum Ausdruck gebracht und bisherige Kommentare bestätigen. Widerspruch regt sich bei mir im Zusammenhang mit der KI: ihre Logik scheint mir ohne Herz, Gefühle und Liebe. Es ist die Logik der hochintelligent Dummen, die unsere Welt kaputt machen.
Danke für die für mich ganz neue Perspektive in Bezug auf KI als Prüfstein für mein Mensch- Sein und als Blaupause für ein freundliches Miteinander. So habe ich das noch nie gesehen.
Und danke für den Heimat-/ Verwurzelungs-Begriff, was mein Bauchgefühl noch verstärkt, dass ich in dem Ort und mit den Menschen mit denen ich lebe, wirksam sein und mich in Beziehung bringen möchte , neugierig und anteilnehmend bin und mich damit am stärksten verwurzle und daraus – wie in einer Spirale – nach oben getragen werden zu mehr Liebe, mehr Kraft, noch mehr Verbindung.
Und ganz großen Dank auch für Martin, Hemma und all die, die diesen Summit ermöglichen und den Raum stellen und halten.
eingroßartiges, mutmachendes , Feuer entfachendes und zur Tat anspornendes Interview !
1000 Dank Brigitte
Ich bin immer wieder so beseelt von Gerald Hüther so tiefgreifende Gedanken und auch Wahrheiten zu hören, darüber auch danach lange zu denken und wie die Gehirnforschung so tief in die Seele auch führt und in diese Menschlichkeit, die wir wahrscheinlich jetzt wieder erlernen werden. Ich möchte unbedingt nochmals dieses Interview nochmals ansehen. es ist sosehr wahr danke sosehr Eva
Ein tiefes Dankeschön an Martin Kirchner und Gerald Hüther. Es war ein wunderbares Interview, welches mir ein tragendes Gefühl für die Zukunftsgestaltung geschenkt hat. Danke 🙏❤️☀️😊
Danke für diesen inspirierenden Vortrag! Ein klein wenig bin ich erschrocken über diese Stelle, wo er uns als Zuschauenden in die Schuhe schiebt, dass wir die Welt nur durch ein kleines Fernrohr sehen und er uns zum Weitblick einlädt. Da kam kurz die Erhabenheit des Wissenden rüber, die mich klein gemacht hat. Sollte sicher nicht so wirken hat es auf mich aber… ich denke und fühle, dass hier viele mit Weitblick unterwegs sind… und sehe viele Menschen, die Naturerfahrung praktizieren und andere dahineinführen. Also ich sehe mehr gute Entwicklungen als er, scheint mir…
Es ist mir so tief aus dem Herzen gesprochen. Genau so stelle ich mir das Miteinander in dem Raum, der in meiner Vision entstehen darf vor. DANKE 🙏
Danke. Danke. Danke. 🙏🏼
Ja ich stimme Gerald in allem zu und erlebe mich, meine Freunde, meine Klienten und Schüler in derselben Welle wie ich auch die Welt im Wandel erlebe,das erlebe ich allerdings schon für vielen Jahren, aber jetzt scheint es vehement ins Kollektiv zu schwappen… die innere Arbeit ist mir dabei am wichtigsten: Selbstbeheimatung… Wurzeln finden in der größeren Heimat, wenn Ann keine Bindung hat an die Heimat der Geburt und Jugend…wunderbarere Beitrag.
Ganz vielen lieben Dank für das zu Kopf und Herzen gehende Interview.
Wie lange schon bemühe ich mich um den Weg der würdevollen Begegnung und es braucht doch immer wieder Erinnerung und neue Impulse.
Die Worte und der Geist aus dem Gerald Hüther gesprochen hat, haben mir sofort liebevolle Impulse für schwierige Begegnungen in meinem Alltag gegeben.
Nochmal ganz herzlichen Dank!
sehr inspirierend: auch die entwicklung von gerald über die vielen summits hinweg zu erleben …
als eine, die sich in der solidarischen landwirtschaft (mit bewusst kleinen überwiegend händisch ackernden gemeinschaften ohne klassische vermarktung) engagiert finde ich vieles wieder was auch mich gerade beschäftigt…z.b. wie kann die “bodenarbeit” ausstrahlen in die gesamte kommune oder wie und wo finden wir heimat heute, die vielen menschen, die auf der flucht sind bzw alle die sich zunehmend oder immer schon fremd gefühlt haben in den alten patriarchalen strukturen (dazu als tipp ein gerade aktuelles buch: ece temelkuran: nation of strangers – unsere heimat sind wir) und auch die frage der ki als hilfreich auf der einen und ohne ethische regeln gefährlich auf der anderen seite… also mal wieder vielen dank an das summit team für eure arbeit
KI-Logik und Intuition ist ein sehr interessantes Thema, vor allem wenn man es in Verbindung mit Kunst betrachtet. Ich würde sagen, die Intuition ist der Kunst näher als die Logik. Intuition fühlt sich für mich auch lebendiger an als Logik und kann Neues in die Welt bringen. Könnte es sein, dass die Logik auch ehr mit altem Denken verknüpft ist? Das wäre ein Thema, was mit Gerald noch mal intensiver besprohen werden sollte.
Die Logik von KI scheint mir superhochintelligent altem Denken verhaftet. Wenn dem wirklich so sein sollte, dürfte wirklich Neues nicht drinliegen?
Sehr viel Gutes in dem Interview, aber bei KI dürfen wir nicht in die Falle tappen. Die ist superhochintelligent, und superlogisch, aber nicht menschlich!!
Da kann sie noch so freundlich Guten Morgen zu mir sagen!!
Danke von Herzen an Gerald und Martin!!!
Das Gespräch hat mich tief berührt und inspiriert!
Der kleine Satz “Das hätte ich nicht für möglich gehalten.” klingt bei mir nach … und die Frage: “Was hätte ich in meinem Leben nicht für möglich gehalten?” – Darüber nachzudenken macht mich richtig glücklich und gibt mir Zuversicht und Visionenlust.
Dieses Interview hat mir viele kleine Aha-Erlebnisse beschert und ich habe oft gedacht “Ja, genau so ist es!”. Dass KI uns voraus hat, das Gegenüber als Subjekt zu behandeln und dass sie ein Spiegel sein kann dafür, dass uns genau das am Umgang miteinander fehlt, fand ich sehr, sehr spannend. Und auch zu den anderen (Unter-)Themen – Schule, Heimat, Verbundenheitsbedürfnis usw. – gab es so viel Interessantes und meiner persönlichen Erfahrung nach Wahres: Für mich sehe ich den roten Faden in diesem Gespräch bei unserem allgemeinen Mangel an der Fähigkeit zur echten Wahrnehmung: Selbstwahrnehmung und Selbst-Bewusstsein, aber auch “echte” Wahrnehmung des anderen. Echtes Hinsehen, sich mit einbringen (Stichwort “Mündigkeit”, wovon Gerald Hüther ja auch spricht) – und nicht zuletzt offen und mutig sein ist das, was wir alle dringend nötig haben und wieder lernen sollten. Der berührendste Satz in diesem Interview ist für mich “Liebe ist das bedingungslose Interesse an der Entfaltung dessen, was man liebt”. Auch da geht es wieder ums Wahrnehmen und um echtes Interesse am anderen als Subjekt (und nicht Objekt meiner eigenen Interessen). Danke für dieses anregende und berührende Interview.
Danke für dieses berührende, herzenskluge Interview mit GH! Wie wir mit uns selbst, miteinander und der Welt umgehen sollen, dazu ist von vielen Persönlichkeiten schon viel Essenzielles gesagt, geschrieben und gelebt worden, konkret musste ich bei GH’s bedürfnisorientierten Aussagen insbesondere an Martin Buber, Carl Rogers, Abraham Maslov und Marshall Rosenberg denken, um nur ein paar der Weisen dieser Welt zu nennen. An “Wahrheit und Erkenntnis” mangelt es uns nicht. Die Frage ist, warum leben wir nicht oder nur teilweise, was ohnehin seit vielen Jahrhunderten in immer neuen Perspektiven erkannt wurde? Warum l(i)eben wir nicht bedingungslos und ist Bedingungslosigkeit nicht eine schöne, spirituelle oder sonstige Illusion, die dem Prinzip “(Über-)Leben” widerspricht? Leben ist faktisch betrachtet nur mit Ressourcenverbrauch (Nahrung, Platz, etc.) und dadurch Verdrängung anderer Lebewesen (Pflanzen, Tiere, etc.) möglich. Die bedingungslose Liebe der Natur und ihrer Geschöpfe scheitert z.B. spätestens dann, wenn man sich mit (sich frei bewegenden) toxischen oder unappetitlichen Tieren den Lebensraum teilen soll, von Menschen dieser Art ganz zu schweigen. Meine Hypothese daraus: Alle – unbedingt zu bejahenden -Erkenntnisse über Liebe, Begegnung, Respekt, Toleranz, Ich-Du-Beziehung, Kooperation, den anderen nicht verändern wollen (wie GH erwähnt hat), etc. haben eine natürliche, individuell variable Grenze, dort wo es um das eigene, essenzielle (Über-)Leben und Entfalten im psychophysischen Sinn geht. Für dieses Dilemma habe ich (bis jetzt :-)) keine Lösung. Angesichts der Klimakatastrophe, der Überbevölkerung und der kaum zu glaubenden Popularität von (Kriegs-)Führern und Hetzern wären Lösungen aber dringend not-wendig – hat jemand konkrete Vorschläge? Alles Liebe, Sepp
Gerald Hüther ist immer wieder eine Inspirationsquelle. Und verblüffend wie er große Inhalte, Zusammenhänge herunterbrechen und verstehbar machen kann.
Und erstaunlich wieviel Inhalt immer wieder in ein Interview passt. Wieviele Anregungen zum Überdenken oder auch zum Bestätigen eigener Erfahrungen.
Danke vielmals, auch an Martin
Christine
Es ist einfach schön Gerald zuzuhören. Er kann so liebevoll und respektvoll von dem sprechen, was ihm wichtig ist. Immer wieder ist es ein Gewinn seine Worte in das eigene Herz zu lassen. Und er kann begeistern: Ich denke nur an einen Vortrag in Feldbach vor etwa 10 Jahren, für den eine Halle für 700 Besucher vorgesehen war. Die Veranstalter mussten 3x Zelte mit Videowalls daneben installieren – so groß war die Nachfrage. Gekommen sind 2500 Menschen…
Danke für das wertvolle, inspirierende Gespräch. Es ist schön, Prof. Gerald Hüther zuzuhören. Da ist viel Herz und Begeisterung für das Leben dabei.
Herzlichen dank, das habe ich gebraucht um zu sehen auf welche Art ich, mit viel Bewusstsein, die KI doch in meinem Leben zulassen kann. Denn ich fühle so stark, dass wir nicht ersetzlich sind, nie, aber wir können Sachen erfinden um uns in unserem Menschsein zu unterstützen. Danke, das hat mir die Berührungsangst genommen. Natürlich bin ich mir bewusst von den Gefahren… aber dass man es auch so benutzen kann, das hist mir jetzt erst klar.
Danke, wie herzerfrischend und weitblickend Gerald Hüther ist – eine echte Orientierungshilfe seit langem. D A N K E !!!
Die klare und liebevolle Wortwahl von Gerald Hüther und auch die angenehme Stimme und bedingungslose Einstellung zum Leben mit sich selber und allen Mitbewohnern auf dieser Erde erfüllen mein Herz und weisen mir den eigenen Weg, den es immer wieder gilt aufzunehmen. Danke liebes Team bitte ladet den Gerald immer wieder ein, man kann ihn nicht oft genug hören.
Eva
DANKE, besonders hat mich berührt, die Stadt TULLN des MITEINANDERS und das Feiern ihrer Helden und Heldinnen.
Das kann eine Inspiration sein! Ich erfahre die Gnade, dass ich wo ich geboren bin und immer noch lebe sehr gut verwurzelt bin und mich selbst liebevoll führe. Herzlichst Eva
Danke für das schöne Gespräch, danke für die andere Perspektive auf die momentanen Entwicklungen, die so vielen Angst machen, verunsichern, deprimieren. Ich habe es bis jetzt nicht geschafft, dem Werkzeug KI wirklich positive Seiten abzugewinnen. Was mir wichtig erscheint bei der Differenzierung menschlicher versus KI-Fähigkeiten wäre unter anderem die Bezeichnung eines Werkzeugs als „intelligent“ (von lat. intellegere „erkennen“, „einsehen“; „verstehen“; wörtlich übersetzt mit „wählen zwischen …“ von lat. inter „zwischen“ und legere „lesen, wählen“). Eine Bezeichnung für die kognitive / geistige Leistungsfähigkeit bei Menschen, z.T. auch Tieren. Das ist doch ziemlich eindeutig, dass hier mit der Bezeichnung künstliche „Intelligenz“ eine unzutreffende Benennung stattgefunden hat, die die Verwirrung, die dieses Phänomen eh schon auslöst, noch vergrößert. Auch z.B. die Bezeichnung „Phantasieren“ für im WWW herumirrende und suchende Computerprogramme ist eine grundlegende Fehlinterpretation, die eindeutige Zuordnung erschwert. Das Werkzeug ist eben nicht intelligent, und es hat auch keine Phantasie. Diese und ähnliche kritische Gedanken bzgl. Verhältnis zwischen Mensch und KI treiben mich so um. Was mich gerade ziemlich im positiven Sinn „ausgehebelt“ hat, war Hüthers Begeisterung über die bestechende Logik, die in der KI steckt – ohne sie zu verharmlosen oder gar zu verherrlichen. Was mich begeistert, zu lernen, dass KI – so wir sie in der Hand behalten! – potenziell unglaubliche Freiräume eröffnen kann. Diese Perspektive habe ich bis jetzt nicht entdeckt. Und dass mir das von einem Menschen nahe gebracht wird, der beweglich geblieben, wahrscheinlich mit dem Alter noch beweglicher geworden, phantasievoll, inspiriert, undogmatisch als „Liebender durch die Welt geht“.… Weiterlesen »
Was für ein berührendes Gespräch ! Ist es nicht erstaunlich: ich habe schon so viel von Gerald Hüther gehört und es immer sehr geschätzt; aber sobald er heute persönlich wurde, hat mich das zutiefst berührt!
Und ein riesiges Aha, wie Verwurzelung und Autonomie zusammenhängen und die Bedeutung hierzu von Heimat.
Ganz großes Interview. DANKE!
Da sitz ich nun und bin baff! So ein zu Herzen gehender Vortrag, Gerald Hüther!
Muss jetzt intensiv nachdenken, wie ich mein ganz persönliches Leben liebevoll und respektvoll weiter entfalten kann. Werde ein paar Korrekturen vornehmen müssen.
Vielen Dank!
….soooo berührend….Danke
Danke Gerald Hüther, dafür , dass Du uns eine so weite, große neue Perspektive und Vision für die heutige problematische Zeit und die Zukunft gibst, damit wir auch längerfristig einen Kompass für unser Handeln haben und wir mit den negativen Ereignissen und Nachrichten dieser Welt besser umgehen können!
Lieben Dank, dass Gerald Hüther dabei sein konnte. Ich habe immer wieder von ihm gelesen und gehört und war gespannt auf seine aktuelle Sicht.
Mich haben viele Passagen im Herzen sehr berührt (das schönste Dorf, bedingungsloses Interesse, die Zuversicht und Ermutigung etc.)Und es hat mich zudem besonders die Berührung in den Augen von Gerald berührt.
Ganz ganz herzlichen Dank das war einfach soo hilfreich und gut – Hoffnung trotz Chaos rundum.
Gerald Hüter wie immer!
Analyse des Fatalismus und Heilsversprechen mit viel Wunschdenken für Ordnung gegen Illusion. Hat sich stark verändert, vllt durch aktuell immer stärker zuviel Erfolg von Empörungs-Kultur.
Viel Weisheit über die Kraft freier Selbstorganisation als soziale Kapazität in entspannter Beziehungsfähigkeit. – kAi steht hier etwas gegen mangelhafte menschenverachtende Haltung ohne emotionale Reife von Maschinen.
Intentionalität als Krux und Wurzel für Kultur-Entwicklung.
Das Leben spielen lassen um sich wieder in Natur zu verlieben, heist verwurzelt zu sein!?
Schöne – Anarchische Beschreibung.
DANKE Gerald Hüther für so viele WUNDER-volle Worte in diesem Interview und auch Dir Martin für Deine Präsenz … gerade dadurch – so empfinde ich – wurde in dem Interview ein Dialog und Begegnung möglich. Ich möchte kurz schreiben, was so im Vordergrund lebendig wird, wenn ich Euch beiden, Dir Gerald und Dir Martin in Eurem Begegnen „mit-begegne“. … sich (wieder) … verlieben … … und auch dieses „beheimatet“ sein und werden … auch dort, wo es „nicht hübsch“ ist … Wege finden sich zu verlieben und Heimat zu finden … Ich treffe so viele Menschen, die sind verliebt in den Wald aber nicht in Menschen. Ich treffe kaum Menschen, die fühlen sich „beheimatet“ … Und wenn ich Menschen wie Gerald Hüther zuhöre, dann spüre ich auch, dass ich jetzt, wo ich alt bin – oder es werde – in mir selbst beheimatet bin, weil ich mich liebe – nicht in einer „narzisstischen Selbstverliebtheit“, sondern irgendwie sehr schlicht. Ich will mich aber auch täglich wieder in die Menschen verlieben – UND in alles, was mich umgibt, den Wald, die Felder, die Tier, jede Pflanze, die Elemente … diese Erde, dieses Universum … Das mit dem sich Verlieben in Menschen finde ich oft am schwersten – vor allem dort, wo so viel „dazwischensteht“ und wo ich mich nicht sicher fühle … Könnte ich mich auch in diese Menschen immer und immer wieder neu verlieben und Menschen eine Heimat anbieten – und Sicherheit ?? – Wie kann ich selbst immer wieder Begegnung… Weiterlesen »
Danke für diese klasse Gespräch Gerald Hüther bringt es immer so mitfühlend zur Sprache. Ich hoffe wirklich er hat Recht und die hierarchischen Strukturen gehören sehr bald der Geschichte an! Denn die Technokraten wollen genau das mehr Kontrolle / mehr Gewalt. Danke auch an das Team von Pioneers of change.
Vielen Dank für dieses wunderbare, bewegende und wenig dogmatische Gespräch mit Gerald Hüther – toll, dass es nochmal frei geschaltet wurde! So wichtige Gedanken, die noch viel mehr gehört und verbreitet werden sollten. Insbesondere die Ausführungen zum Umgang mit jungen Menschen bewegen mich sehr und regen immer wieder zum Nachdenken an und sind auch eine Inspiration, Vieles im eigenen Leben noch einmal zu überdenken.
Die Gedanken zur KI sind für mich persönlich etwas zu stark vereinfacht. Mich hätte z.B. interessiert, welche Studie hier konkret genannt wurde zum Vergleich von KI und Psychotherapie. Wie wurde der Therapieerfolg gemessen? Anhand “objektiver” Kriterien oder durch die subjektive Einschätzung der StudienteilnehmerInnen? Für mich ist logisch, dass ich eine KI als besser, freundlicher oder zugewandter wahrnehme, als eine/n TherapeutIn, der/die auch unangenehme oder verdrängte Gefühle an die Oberfläche bringen kann. Auch wäre es interessant, etwas über die längerfristige Wirksamkeit zu erfahren.