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Gerald Häfner

Politiker, Demokratie-Aktivist, Co-Leiter am Goetheanum
Politik der Menschlichkeit – über Mündigkeit, Mut und die Kraft des Einzelnen

▶️ 📹🌱

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  • Wege zur Politik und Anthroposophie
  • Anthroposophen als Spinner?
  • Entwicklung der Menschheit
  • Begegnung als Schlüssel zum Brückenbauen
  • Der Sprung vom reinen Protest in die Phase der Mündigkeit
  • Engagement zur Nichtbeteiligung am Irakkrieg
  • Updates für die Demokratie am Beispiel der Flüchtlingsfrage
  • Dezentralisierung von Entscheidungen, mehr Partizipation
  • Die Zukunft ist immer offen
  • Keine Angst!
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Darum geht's in diesem Gespräch

Mit persönlichen Geschichten und berührenden Schlüsselerfahrungen spannt Gerald Häfner einen lebendigen Bogen von Politik über Anthroposophie zur Kraft jedes Einzelnen, den Weltenlauf zu verändern. Er gewährt uns tiefe Einblicke hinter die Kulissen der Politik, erzählt von aufrichtigen Fragen und menschlichen Begegnungen als Schlüssel zum Brückenbauen und zeigt Schritte auf, die wir jederzeit setzen können, um Neues zu gestalten und uns wiederzuverbinden.

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Biografie

Das Interview wurde am 16. Februar 2022 aufgenommen, wenige Tage vor Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.

 

Die Demokratie und die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft sind die Herzensanliegen von Gerald Häfner. Zeit seines Lebens war und ist Gerald Häfner äußerst umtriebig: Nicht nur, dass er bei der Grünen Partei im Deutschen Bundestag und im Europäischen Parlament sitzt. Gerald gründete auch verschiedene Organisationen zur Förderung direkter Demokratie und bürgerschaftlichen Engagements, u.a. Mehr Demokratie e.V., die Freie Internationale Universität, die Stiftung Mitarbeit sowie die Petra Kelly Stiftung.

Seit 2015 ist Gerald Häfner Leiter der sozialwissenschaftlichen Sektion des Goetheanums, das ein Festspielhaus und zugleich Sitz und Tagungshaus der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft ist.

Mehr erfahren

Referenzen im Video:

» Mehr Demokratie e.V.

» Democracy International

» Goetheanum TV

» Podcast "Wie wollen wir die Welt gestalten"

» Wikipedia-Artikel zu Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes "Die Würde des Menschen ist unantastbar"

» Wikipedia-Artikel zu Artikel 20 des deutschen Grundgesetzes  "Recht auf Widerstand"

 

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Jana
1 Monat zuvor

Dieses Interview wünsche ich mir auf YouTube ständig verfügbar. Der Einblick in die Politik, die Abgeordneten, wie dort Entscheidungen getroffen werden ist unfassbar wertvoll.
DANKE

Andreas
1 Monat zuvor
Antwort auf  Jana

Ja, finde ich auch gut!

Astrid
1 Monat zuvor

Dass ich nach so vielen so interessanten Menschen, die ich in diesem Summit ein wenig erleben durfte, noch einmal mit so großen Augen begeistert in den Bildschirm staunen würde!!! Ich kann Euch gar nicht genug für diesen Beitrag danken. Dass dieser Mensch tatsächlich in der “richtigen”, großen Politik mitgewirkt hat. Ich habe Hochachtung vor Herrn Gerald Häfner! Danke.Mir ging es gerade so, wie Herr Häfner das geschildert hat: Ich durfte einen von ‘denen’, die ich zumeist als “die Politiker” ‘stigmatisiere’, ein wenig kennen lernen und zwar als für mich ganz außerordentlich erstauliche Persönlichkeit. Nach einer gewissen Amtszeit wieder als ‘normaler Mensch’ leben zu wollen, um neue (lebensnahe, bodenständige) Ideen zu finden, finde ich so einmalig. Ein Mensch, der wirklich weiß, was er will. Der sich nicht Richtung Betriebsblindheit beeinflussen lässt.”Die Würde ist sofort weg, wenn du als Bürger unterworfen bist dem Willen anderer”. Danke, dass Sie das so ausgesprochen haben in einem Atemzug mit dem entsprechenden, sogar ‘ewigen’ und unauslöschlichen Gesetz, welches als erste Pflicht des Staates die Wahrung der Würde der Menschen niederschreibt. Auch ich bekam fast Gänsehaut, als Sie erzählten, wie Sie jenem Polizisten bei der Demo wie mir scheint nicht einfach furchtlos, sondern aufrichtigst menschlich begegneten. Und wie sie jene Zwickmühe meisterten, als Sie die deutsche Regierung bezüglich der Beteiligung an den Vorhaben der USA beeinflussen konnten. Das nenne ich äußerst überlegten, praktischen, diplomatischen, scharfsinnigen Mut aus Überzeugung. Sehr interessant auch, dass Sie sich vor Beginn Ihres politischen Wirkens mit Ihren Vorstellungen allein fanden und denen-entsprechende Inspirationen… Weiterlesen »

1 Monat zuvor
Antwort auf  Astrid

Liebe Astrid, lieber Harald, ich kann mir diesen Worte nur anschließen! Ich bin 71, mit 15 die Anthroposophie kennen gelernt und mich darin wieder gefunden was anderswo nicht der Fall war. Und auch ich verstehe die Menschen, die die Anthroposophie ablehnen weil zu viele davon keine Anthroposophie leben, sondern zitieren um überlegen zu sein. Aber auch ich lebe praktisch und pragmatisch mit tiefen inneren Augen um immer aktuell zu sein und nicht auf alten Lorbeeren zu ruhen. Die Welt neu gestalten können wir durch uns selbst immer aufs Neue zu entdecken. Meine herzlichsten Dank! Ria

1 Monat zuvor
Antwort auf  Ria Panen Godesberg

Entschuldigung, ich habe Harald statt Gerald geschrieben!

Andreas
1 Monat zuvor
Antwort auf  Astrid

Was für ein schöner wertschätzender Kommentar! Vielen Dank. Ich kann mich dem nur anschließen.

1 Monat zuvor

Dieses Interview muss unbedingt dauerhaft öffentlich zugängig sein und beworben werden. Die Hintergründe zu erfahren, wie in der Politik Entscheidungen stattfinden, ist so wichtig.

Caro
1 Monat zuvor

Vielen Dank für das interessante Gespräch und die vielfältigen Einblicke! Es gibt eine für mich subjektiv vertretbare Kritik an der Anthroposophie und z.B. auch Waldorfpädagogik. Dass nicht alle Menschen, die diese Grundhaltung haben, wie hier genannt “Spinner” oder “Rassisten” sind, ist klar. Aber ich vermisse dennoch den ein oder anderen expliziten Ausschluss bestimmer Haltungs- und Gedankenmuster, die der traditionellen Anthroposophie innewohnen und die jede/r bei Rudolf Steiner nachlesen kann. Da hätte ich mir eindeutigere Aussagen und auch Nachfragen gewünscht.

Margit
1 Monat zuvor
Antwort auf  Caro

Mich würde interessieren, welche Haltungs- und Gedankenmuster Sie hier ansprechen?

Andreas
1 Monat zuvor
Antwort auf  Caro

Ich war in der Waldorfschule und ich habe das als eine sehr humanistische Institution, die zum lebendigen Denken erzieht, wahrnehmen können. Da hätte ich gerne gewusst, was Sie genau meinen?

1 Monat zuvor

Danke danke danke für dieses intensive Gespräch Euch beiden!!! So Mut machend … man kann überall etwas bewegen, die Welt ist nicht vorprogrammiert! Danke für das mitnehmen auf viele Stationen in denen etwas bewegt wurde … und für das Schlusswort „in jedem Moment können wir die Welt neu bestimmen – jeder Mensch“… das macht Hoffnung, danke!

Vera
1 Monat zuvor

Danke, dass Ihr dieses spannende Interview nochmal veröffentlicht habt.
mich würde ja sehr interessieren, was Gerald im Jahr 2026 zur Situation sagt.
Vielleicht nächstes Jahr?
Herzlichen Dank für so viele wichtige Impulse!

elizabeth
1 Monat zuvor
Antwort auf  Vera

dem schließe ich mich gerne an.
Als ich sah, dass es vor 4 Jahren aufgenommen wurde, hätte ich gerne von seinem heutigen Denken erfahren. Das Interview fand ich wieder sehr berührend, spannend und bereichernd. Danke

Zuletzt bearbeitet am 1 Monat zuvor von elizabeth
Lis
1 Monat zuvor

Ein faszinierendes Gespräch!!!! Bin etwas schockiert – dachte, für die Anthroposophie gäbe es allgemein Respekt und Bewunderung! Ich war ein Monat lang als Gesangslehrerin in Sekem in Ägypten (anthroposophische Landwirtschaft, Schule, Uni etc) und konnte täglich bei den Mahlzeiten nur staunen, wer da aller aus- und einging: Die crème de la crème in Sachen Öko und Wirtschaft – fast alle aus Deutschland. Sie kamen als Lehrer, als Geldgeber etc. — Gerald spricht mir aus der Seele – ich wünsch mir seit immer und ewig, dass zumindest die Grünen endlich anfangen, ein ausschliesslich konstruktives Vokabular zu verwenden. Beschimpfen bewirkt immer nur wieder beschimpfen… Dennoch würde ich Kickl als Giftzwerg bezeichnen – muss ich mich dafür schämen?

Lis
1 Monat zuvor
Antwort auf  Lis

es lebe der Widerspruch….. ufffff

carolin
1 Monat zuvor

Das vielleicht meist unterschätze Interview des Kongress! Sehr mutig, wahrhaftig, gross ! DANKE

Nikola
1 Monat zuvor

Ich kannte Gerald Häfner nicht. Ich bin wirklich sehr froh ihn und sein “in der Welt sein” kennegelernt zu haben. Was für ein hoffnungstragender Mensch. Ich danke euch für dieses Interview, vieles hat räsoniert, und ich werde einiges davon mitnehmen. Ich bon voller Dankbarkeit!

Fan
1 Monat zuvor

Danke für den Beitrag und das spannende Interview und die wertvollen Ansichten vom Interviewpartner Gerald Häfner! Ich habe selbst positive Erfahrungen in Waldorfschulen und im anthroposophischen Gesundheitsbereich gemacht, als Teil des medizinischen Personals als auch als Patient. Deshalb weiß ich das Engagement, die sozialen Impulse und den ehrlichen Wunsch nach Verbundenheit sehr zu schätzen. Viele Menschen in dieser Bewegung arbeiten mit großer Hingabe und tifer Menschlichkeit. Gerade weil ich diese Qualitäten sehe, erhoffe ich von der POC Plattform, dass neben der Wertschätzung auch kritische Fragen und tiefere Recherche Platz bekommen. Das gehört zur Verantwortung und würde dem Format noch mehr Tiefe geben. Was mir aufgefallen ist:  Kritik und Fnachfragen sollten möglich sein, ohne dass man das Gefühl bekommt, man habe die Anthroposophie einfach noch nicht verstanden. Es verdeckt die vielen informelen und hieracrchischen Strukturen. Eine offene Bewegung sollte auch offene Diskussionen zulassen, und das beisst sich, auch mit der Darstellung man sei einfach nur spirituell und spinnert. Die anthroposophischen Initiativen leisten viel, sind aber auch wirtschaftlich stark. Besonders bei anthroposophischer Medizin, Demeter oder Unternehmen wie Weleda und Wala wäre mehr Transparenz hilfreich, um Vertrauen zu stärken. Anspruch und Wirklichkeit : Das Menschenbild wirkt humanistisch, enthält aber in Steiners Lehre auch hierarchische Elemente , zb karmische Entwicklungsstufen oder kulturelle reifegrade. Freiheit und Offenheit werden herausgehoben  , doch in der realen Praxis haben Steiners Texte oft einen quasi-dogma Status. Im Interview wird zwar von einer „bewussten Erkenntnis“ gesprochen, doch basieren viele Ansichten auf nicht überprüfbaren Offenbarungen. Bsp: Buchladen-Szene („Sie sind noch nicht reif… Weiterlesen »

1 Monat zuvor

lieber Harald, so froh bin ich einen Anthroposophen zu hören, der wirklich Geisteswissenschaft betreibt und die Ergebnisse umsetzt. Da wird endlich gezeigt was Anthroposophie wirklich ist! Ich bin 71, mit 15 die Anthroposophie kennen gelernt und mich darin wieder gefunden was anderswo nicht der Fall war. Und auch ich verstehe die Menschen, die die Anthroposophie ablehnen weil zu viele davon keine Anthroposophie leben, sondern zitieren um überlegen zu sein. Oder wie Wolfgang Klünker, der lieber schnell verurteilt weil er angst vor seinem Gegenüber hat. Dadurch verurteilen viele Menschen nicht nur die Person, sondern auch das, wofür die Person angeblich steht. Aber auch ich lebe praktisch und pragmatisch mit tiefen inneren Augen um immer aktuell zu sein und nicht auf alten Lorbeeren zu ruhen. Die Welt neu gestalten können wir durch uns selbst immer aufs Neue zu entdecken. Noch nie habe ich es jemand so klar verständlich sagen hören und so ganz ohne Überheblichkeit! Ich bin sehr berührt und hatte auch oft Gänsehaut! Sie haben Mut gemacht und ein wundervolles Beispiel gezeigt mit dem wie sie leben. Mein herzlichsten Dank! Ria

1 Monat zuvor

Entschuldigung, ich hab Harald statt Gerald geschrieben. Das tut mir sehr leid!

katrin
1 Monat zuvor

Danke für das Interview, das mich sehr berührt und Mut gemacht hat, mit sehr schönen Beispielen und Inspirationen, wie man aktiv sein kann. Gerne bitte das Interview öffentlich zugänglich machen.

Doris
1 Monat zuvor

Ganz eindrücklich dieses Interview, berührend, stark, Mut machend, weit denkend, auf Augenhöhe, danke beiden für den Raum, der entstand!

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