Summit Speaker
Du bist mit diesem Browser nicht zum Summit registriert.
Melde dich hier an, um alle Inhalte sehen zu können.
Wir senden per E-Mail laufende Infos zum Summit / Pioneers of Change zu, du kannst dich jederzeit problemlos abmelden. Datenschutzerklärung

Frank Braun
Zum Abspielen wird eine Verbindung zu Vimeo hergestellt.
Datenschutz-InfoDarum geht's in diesem Gespräch
Im Gespräch mit Frank Braun wird deutlich, wie wichtig Vertrauen, Resilienz und Vernetzung für den Wandel sind. Frank teilt seine persönliche Reise von der Betriebswirtschaft hin zu einer leidenschaftlichen Beteiligung an der Transition-Bewegung. Er betont die Notwendigkeit, alte Denkmuster zu hinterfragen und gemeinsam an neuen, nachhaltigen Lösungen zu arbeiten. Für ihn steht der Wandel im Kleinen, im Vertrauen zueinander und in einer Haltung des Miteinanders im Mittelpunkt. Die Verbindung zwischen innerer Transformation und äußeren Veränderungen ist entscheidend – nur durch Selbstfürsorge und das Bewusstsein für die eigenen Grenzen können tiefgreifende, positive Veränderungen entstehen. Frank ermutigt dazu, gemeinsam zu träumen, zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen, während er gleichzeitig die Bedeutung von Freude und Leidenschaft in diesem Prozess hervorhebt.
Keine Zeit für alle Interviews?
Nichts verpassen mit dem Kongresspaket. Alle Inhalte jederzeit ansehen. Plus viele Extras!
Biografie
Seine Wurzeln hat Frank sowohl in der „Eine Welt“-Bewegung als auch als Teammanager eines international agierenden Konzerns. In diesem Spannungsfeld wurde Frank schnell bewusst, dass unser Wirtschaftssystem sowie unsere Arbeitskultur eine Transformation brauchen. So trägt Frank bereits seit mehr als drei Jahrzehnten sowohl in zivilgesellschaftlichen Initiativen als auch bei klassischen profitorientierten Unternehmen zum Kulturwandel in diesen Umgebungen bei.
Bereits 1990 gründete Frank seinen ersten gemeinnützigen Verein: Menschen ohne Grenzen e.V., eine NGO für geflüchtete Menschen. Als Frank dann vor 18 Jahren die Idee der Transition Towns kennenlernte, die der Soziologe und Permakulturforscher Rob Hopkins initiierte, gründete er in Nürnberg mit Bluepingu e.V. eine der ersten Transition Towns in Deutschland. Schnell wurde die Initiative mit ihren beispielhaften Projekten deutschlandweit bekannt.
In den gut 15 Jahren ihres Bestehens hat Bluepingu bereits zahlreiche handfeste Projekte realisiert und dauerhaft verstetigt, u.a. Essbare Stadt, Leihla – einen Leihladen, diverse Stadt- und Nachbarschaftsgärten, das Agenda-Kino, das Projekt Lastenradfüralle. Während Frank ehrenamtlich all dies aufgebaut hat, war er in den ersten Jahren auf Managementebene in Konzernen beschäftigt, ehe er den Schritt gewagt hat, sich auch hauptberuflich dem Thema der öko-sozialen Transformation zu widmen. Daher kennt er auch diese Arbeitsumgebung sehr gut und hat im letzten Jahrzehnt seine Transition Town-Expertise vestärkt beratend in Unternehmen eingebracht (bspw. im Themenfeld nachhaltiger Beschaffung aber auch hinsichtlich neuer Arbeitskulturen oder wie nachhaltige Entwicklungsziele im Unternehmen lebendig Gestalt erfahren).
In den vergangenen Jahren hat sich Frank zunehmend aus operativen, lokalen Aktivitäten verabschiedet. Er war drei Jahre in Peru und hat dort rund um die nachhaltigen Entwicklungsziele gearbeitet. Sein Fokus liegt seither auf dem Thema Anders Wirtschaften. Er ist Mitgründer der Plattform Wir-tschaft.jetzt und widmet sich ganz der Frage, wie ein lokal und global gerechtes Wirtschaftssystems aussehen kann. Dabei sind die Inner Development Goals und die Fragen der inneren Haltung und Arbeitskultur für ihn wesentliche Tätigkeitsfelder. Seit 2022 ist er Vorstand bei Transition Initiativen e.V., dem deutschlandweiten Netzwerk der Transition Town-Initiativen. Auch auf internationaler Ebene bei Transition Town international wirkt Frank mit.



