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Francis Weller
- Vorstellung Francis Weller
- „Facing the World with Soul“
- Kollektive Leere
- Die Suche nach Fülle in einer entfremdeten Welt
- Trauer als kollektive Praxis:
- Rituale und Gemeinschaft
- Die „lange Dunkelheit“: Eine Einladung
- Praktische Schritte: Gemeinschaft aufbauen und Verbundenheit leben
- Übung: Fäden der Liebe
- Sitting quietly is not doing nothing
- If community is alive, I will be okay
- Filaments of love
Darum geht's in diesem Gespräch
In einem intensiven und emotional dichten Gespräch schildert Francis Weller, warum wir uns in einer Zeit der kollektiven Leere befinden – und wie wir sie überwinden können. Seit Jahrtausenden sind weiße Kulturen von ihren Wurzeln abgeschnitten: Rituale, Ahn:innen, Gemeinschaften wurden durch Kolonialisierung, Kapitalismus und Konsum ersetzt. Das Ergebnis? Eine chronische Sehnsucht nach Fülle, die wir vergeblich in Macht, Besitz oder Ablenkung zu stillen versuchen.
Doch Weller bietet einen anderen Weg: er macht uns Mut, uns gemeinsam der Trauer über diesen Verlust zu stellen. Seine Botschaft ist klar: Trauer ist kein Feind, sondern eine Einladung zur Initiation in eine reifere, tiefere Art zu leben. Wie wir die „lange Dunkelheit” meistern, vor der wir stehen? Durch Kartsaluni – das gemeinsame Sitzen in der Stille, um uns wieder mit dem zu verbinden, was wirklich zählt. Indem wir unsere Glühfäden der Liebe zu den Bäumen, Tieren und Ahn:innen ausstrecken, erinnern wir uns: Wir sind nicht allein. Und genau das ist der erste Schritt, um die Welt – und uns selbst – zu heilen.
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Biografie
Eigentlich befindet er sich gerade in einer Auszeit, um sein viertes Buch „Facing the World with Soul and Why It Matters“ (Die Welt mit der eigenen Seele konfrontieren und warum das wichtig ist). Doch für unseren Summit hat er eine Ausnahme gemacht und ein Interview gegeben.
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Francis Weller beschreibt sich selbst als einen Psychotherapeuten im Ruhestand, Autor und Seelen-Aktivist. Er war über 40 Jahre als Psychotherapeut tätig, gründete ein Programm zur Initiation von Männern und arbeitete 17 Jahre lang mit Männergruppen. Besonders bekannt geworden ist Francis jedoch für seine Arbeit zum Thema „Trauerrituale in Gruppen“ und hat bereits Tausende von Menschen bei der Durchführung von Ritualen begleitet.
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Francis versteht es meisterhaft, vielfältige Denkansätze aus Psychologie, Anthroposophie, Mythologie, indigenen Kulturen, Poesie und Literatur miteinander zu verbinden. Auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen und Erkenntnisse hat er Bestseller wie etwa „The Wild Edge of Sorrow: Rituals of Renewal and the Sacred Work of Grief“ („Am Rande des Schmerzes: Rituale der Erneuerung und die heilige Arbeit der Trauer“), gemeinsam mit Rashani Réa: „The Threshold Between Loss and Revelation“ („Die Schwelle zwischen Verlust und Offenbarung“) und zuletzt „In the Absence of the Ordinary: Soul Work for Times of Uncertainty“ („In der Abwesenheit des Gewöhnlichen: Seelenarbeit für Zeiten der Unsicherheit“) veröffentlicht.
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Buchempfehlungen:
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Ich bin zutiefst berührt von der Essenz, die in diesem Gespräch, begleitet von der feinsinnigen Fragestellung durch Hemma, offenbart werden konnte. Es holt mich genau dort ab, was ich in der Tiefe empfinde und mich oft in all den Ansichten von Aufstieg, die in der psychospirituellen Szene so selbstverständlich priorisiert werden, verloren und gestört erlebe. Ich spüre diesen unbändigen Schmerz an Trauer und Versagen in mir schon lange und weiß oft nicht wohin mit ihm. Danke, dass ihr Francis Weller eingeladen habt, von dem ich bisher noch nichts gehört oder gelesen habe.
Jetzt, nach Anhören dieses Interviews, fühle ich mich tief berührt und in dieser Berührung so lebendig. Das ist wunderschön. Und es ist friedlich in mir geworden.
Danke!
So ein wichtiges Thema, das so oft nicht den Platz bekommt, den es bräuchte.
Danke
Das Thema Trauer und Schmerz über die Unverbundenheit mit Allem was wir vergessen, begraben und verdrängt haben, was wir mal waren in dieser wunderbaren Welt und an das wir, an diese lebensbejahende alles durchfliessende Lebendigkeit, wieder anknüpfen können, schenkt mir Kraft und Mut. Danke für dieses sehr inspirierende Interview.
Danke Euch für dieses erhellende Gespräch mit Francis Weller und die Möglichkeit einen Einblick in seine Weisheit(en) und Erklärungen zu den Ursachen unserer Einsamkeit und Trauer in westlichen Gesellschaften zu bekommen. Die “lange Dunkelheit” in der wir uns befinden spüren wohl sehr viele Menschen und das schon lange… Das Ego hinten anzustellen und die Pyramide der Gemeinschaften umzudrehen klingt für mich als ein plausibler und heilsamer Weg. Mögen wir als westliche europäische Gesellschaften endlich demütiger werden und das Verbindende vor das Trennende stellen. Mögen wir erkennen, dass es nur gemeinsam geht und mutig sein, sich uns dafür voreinander zu öffnen, unsere Verletzlichkeit zu zeigen und gemeinsam zu trauern.
Ich habe immer mehr Herzklopfen bekommen, diese weisen Worte, diese Dichte haben mich sehr berührt, danke.
So ein gutes, wichtiges Gespräch. Was er Leere nennt, kann man auch Trauma nennen dachte ich und dann kommt die kluge Frage von Hemma und er erwähnt Chellis Glendenning und das Ursprungstrauma – unsere Trennung von der Erde. Danke! Bis zu diesem Gespräch dachte ich,
A´ìdas Interview wäre das beste des Summits, aber es ist wie dieses und das mit Heide Göttner-Abendroth eines von vielen so wichtigen und guten. Danke, dass ihr das macht und vor allem , wie ihr das macht, eure eigene Berührbarkeit ist ein weiteres Geschenk.
Vielen Dank Hemma und Francis für dieses Interview. Sooo schön emphatisch geführten Gesprächen zuzuhören und zu lernen. In mir hallt nach: Beim Aufbauen / Finden der Gemeinschaft die Frage: Wie gut werde ich gekannt? Es braucht dieses wärmende Feuer. Sehr schöne Übung mit den Fäden …. Herzlichen Dank 🙂
Danke Francis, ich bin tief berührt über deine Worte. Sie sind meiner Seele Balsam und sehr hilfreich! Danke auch dir Hemma und deiner feinfühlenden Fragen. GOTTES SEGEN!
Super inspirierend. Auch mit Passivität, nichts tun, tust du viel mehr als du meinst, bzw. gerade indem du nichts tust. Schonmal längere Zeit versucht nichts zu tun?!? Es gibt einen Grund weshalb das kaputalistische System Faulenzen, Nichtstun,…, als untugendhaft brandmarkt. Nichts tun und Geld verschenken wären mölgicherweise grossartige Handlungen. Durch das Nichtstun braucht man ja weniger Geld und Ressourcen, die kann man dann verschenken. Ziemlich Radikal, nicht?! 😀 hahaaa, danke für den Funken.
Danke für dieses berührendes Interview. Ich habe eine leise Antwort auf mein Gefühl der Leere und der Scham darüber, ein Mensch zu sein, bekommen. Das entlastet und ermutigt mich, das Gespräch mit anderen über kollektive Trauer und die Rückkehr zu dem Gefühl der Verbundenheit zu suchen. Offen bleibt für mich, wie es zu diesem Mangelbewusstsein und dem daraus entstandenen Kolonialismus und Kapitalismus und der Entfremdung von der Natur kommen konnte…. Vielleicht habe ich da etwas überhört oder es gibt darauf (noch) keine Antwort. Herzlichen Dank für diese wichtigen Gedankenanstösse/Inspiration.
Wie schön durften wir bezeugen, wie Verbundenheit entsteht, wenn wir sie zulassen. Diese Art von “Intimität” fehlt uns als Gesellschaft, ja wir schämen uns sogar, dies zu spüren und vermeiden und unterdrücken … so kostbar! Danke! Ich schreibe hier noch Infos zu der von Francis erwähnten Filmreihe … falls nicht erwünscht, dann einfach für euch: Hemma und Martin. 😉
In wenigen Tagen findet die weltweite Filmpremiere von „Katô: Dreams of Dark Earth“ online statt. Dies ist der fünfte Film der Reihe „Wisdom of the Ancestors“ und spielt im Herzen des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes. Es wird eine weltweite Filmpremiere sowie ein dreitägiges LIVE-Online-Event geben. https://theeternalsong.org/the-films/
Herzgruss Gabriele
Mein klitzekleiner Handabdruck nach diesem Interview wird sein: Jeden Tag, der kommenden Wochen teile ich in meinem WhatsApp Status ein Tier, welches ausgestorben ist, mit Foto und Besonderheit.
Ich darf mir die Trauer „gönnen“, ich werde nicht in ihr untergehen.
Gewahrsein und dem Leben lauschen, und mich mit den Ahn:innen verbinden. Diese Verbundenheit wünsche ich mir so sehr – auf diesen Weg begebe ich mich und bin.
Danke für dieses Interview!
Ich weine mit dir, liebe Hemma, weil ich so ergriffen, so aufgewühlt und so fasziniert bin von eurem wunderbaren Gespräch. Tiefsten DANK… Ich denke über auch Orpheus nach, der in der Dunkelheit – im Reich des Todes – schweigen und vertrauen muss/müsste…
Ich muss das Interview bestimmt noch ein- oder zweimal anhören.
Einfach wunderbar! Hier fließen so viele Fäden zusammen, denen ich schon so lange auf der Spur bin. (auch schon fast 70 Jahre alt) Und etwas in mir wird ganz weit: Ah – all diese Trauer ist nicht mein persönliches Versagen – eher ist sie mein Weg der Initiation. Ganz großen Dank!
Danke, es ist wie Ankommen, willkommen sein in dem, was ich empfinde. Es erlöst eine diffuse Angst. Und es stärkt die Bereitschaft, die lange Dunkelheit nicht mehr zu fürchten sondern anzunehmen, ja, dieser Herausforderung mit Freude zu begegnen.
das Beste das ich seit langem gehört habe! ..jetzt hab ichs 2x gehört…. vor – zurück….und alles aufgesaugt …
Kartsaluni: still zusammen in der Dunkelheit sitzen und erwartungsvoll sein auf das was entstehen mag!
Das Leben beginnt im Mutterschoß in der Dunkelheit, der Jahreszyklus beginnt mit Samhain und der Rückverbindung an die Ahn*innen ….
die Seele der Welt ruft uns!
Liebe Hemma,
euer Gespräch hinterlässt mich sprachlos. In einer Phase großen Leids und totaler Ratlosigkeit in meinem Leben wollte ich es eigentlich meiden. Von Francis Weller hatte ich bislang nie gehört, und das Thema Trauer war nun wirklich das letzte, was ich grad brauche. Aber irgendetwas hat mich dann doch dahin gezogen.
Und jetzt weiß ich auch warum: Ich spüre plötzlich den Boden wieder unter meinen Füßen, der mir komplett entglitten war. Ich bin noch ganz benommen und muss euch beiden unbedingt noch ein zweites Mal zuhören, zu intensiv ist diese Stunde.
Vieles aus dem Gespräch berührt Bereiche in mir, zu denen ich jahrzehntelang keinerlei Kontakt hatte, die sich im Laufe der Zeit aber immer schmerzhafter bemerkbar machten. Und für die ich mich, offenbar ähnlich wie du, Hemma, im vergangenen Sommer während des Vision Quests im Wendland erstmals wirklich öffnen konnte. Bei mir hat das was fast sieben Jahrzehnte gedauert…
Ein ganz großer Dank für das Geschenk dieses Gesprächs!
So viele berührende Erkenntnisse und neue Sichtweisen hat mir dies Gespräch geschenkt!
Zum Beispiel: “kartsaluni” – sitting quietly together in the darkness waiting expectantly for something creative to burst forth…
Oder auch: genuine belonging requires some kind go transparency. I have to be known.
Vielen Dank für dieses wichtige, wertvolle Gespräch!
Das Gespräch hat mich tief berührt, auch weil es für mich tiefe Wahrheiten enthält, die mir zeigen woher die Leere kommt, die ich immer wieder spüre. Danke.
Ich hab’ mal nach dem Inuitwort gesucht, weil ich diese Formulierung sehr wertvoll finde…
es schreibt sich richtig: QARRTSILUNI.
Danke für dieses tiefe Interview. So viel Wahrheit und Liebe.♥
Danke, Valentina!
Wie berührend, dieses Interview, danke! Wisst ihr, gibt es real eine Trauergruppe oder andere Gruppe, an der man teilnehmen kann?
Danke für die Frage nach einer Gruppe.
Es gibt das death cafe.
Das sind offene gesprächsrunden bei “kaffee und kuchen” über tod,trauer,…
Einfach im internet suchen wo/wann eines in deiner gegend stattfindet
Danke!
ach danke! ich fing schon an zu denken, ich sei kaputt, weil da immer wieder so viel Traurigkeit hochkommt . . . noch nicht erleuchtet genug . . . beim “Aufstiegsprozess” zu versagen . . . danke fürs Erinnern, dass es Teil der Lebendigkeit ist. Danke euch für dieses wunderbare Gespräch!
Liebe Hemma und lieber Martin,
vielen Dank für eure Art die Gespräche zu führen. Eben haben ich dem Gespräch mit Francis Weller beigewohntz und bin bewegt. Bewegt durch deine, Hemmas, Einleitun, Gesprächsführung und Berührbarkeit.
Die Gesrächspartner und Gesprächspartnerinnen sind ja was, eloquent, besonders, gerühmt, — doch ihr seit esm die mir eine mitfühlern ermöglichen, ein eintauchen in eine Gedankenwelt einer mir bis dahin unbekannten Person.
Euch über die Jahre mitzuerleben bei Pioneers of Change ist der “Beweis” das Entwicklung möglich ist. Es klingt vielleich plump, doch ich meine es in aller Wertschätzung und Dankbarkeit.
Das was jede geladene Person von sich mitteilt steht in Verbindung zu eurer Art und Weise die Gespräche zu führen.
Vielen Dank dafür
mit viel iebe
Bettina Klein
Was für eine Sternenstunde
Auch in mir steckt schon so lange ein tiefes Gefühl der Trauer – dieser unfassbare, difuse Weltschmerz…die Botschaft von Francis hat mich berührt und erleichtert. Es ist ganz natürlich und nicht falsch!
Ein kurzer Blick auf die Kommentare macht unmissverständlich klar, wie viel wir Männer hierüber von unseren weiblichen Wegbegleiterinnen lernen dürfen!
Ich hätte das Interview gerne im Originalton gehört.
Liebe Ina, beim Video unten rechts findest du ein “Rädchen” – Symbol für Einstellungen. Dort unter “Audio” kannst du die Sprache auswählen – Deutsch oder Originalsprache.
Danke 🙂
Ich bin zutiefst berührt..und bin sehr dankbar auf meinem Weg in mir das Spüren einer tieferen Verbundenheit und Zugehörigkeit erfahren zu haben. Hier wurde ich erneut gestärkt!
Herzliche Grüße
A. Wilkens
….wow….meine Tränen fließen….Tiefendank erfüllt mein Herz….puuuh, als “pflegende Angehörige” von hochbetagten Familienmitgliedern fühle ich mich durch dieses Interview tief bestätigt darin, wie wichtig eine feine und achtsame Trauersensibiltät ist….und eine Erinnerungs-und Trauerkultur, die Raum durch Anerkennung schenkt…..ja….”Trauer….ist eine Einladung”…..Danke….daß Ihr diesem Thema hier Raum gebt….Danke für dieses hoch kostbare Interview!!..
Umfassende Trauer ganz neu beleuchtet, als Quelle der Verbundenheit nicht der Trennung. So fühle ich es auch in der Trauer um Menschen. Die Trauer um den Verlust von Natur lässt mich wacher werden, gegen Gleichgültigkeit für Erhaltung und Schutz .
Ich wünsche mir einen neuen Aufbruch vieler Menschen, um unsere Erde weiter lebenswert zu erhalten, bzw. wieder werden zu lassen.
Der Vortrag war sehr hilfreich, um die Trauer nicht in Depression verfallen zu lassen, sondern als tiefe wertvolle Kraftquelle wahr zu nehmen und zu nutzen und um auf mein Herz zu hören.
Gemeinschaft als Verbindung und Kraftquelle zu erleben – raus aus der Isolation, wo so viele Wege des Alltags hinführen können.
Herzlichen Dank ❣️
Warm Data comes to be reconsiled. Rituals with Nature in sacred can help.
Bin zu Tränen gerührt, danke Euch beiden für diese Tiefe, das Teilen, die Schönheit der Dunkelheit und die Erinnerung an all meine Verwandten. Worte fehlen gerade merke ich, aber mein Herz ist weich, offen, warm. Danke!
berührend uns stimmig, sagt meine Seele. Wie gut wäre es, die Bücher auf Deutsch lesen zu können! Danke, ich kannte ihn gar nicht. Und wie wohltuend – Heisames aus Amerika.
danke, danke, danke, die Wurzeln, die fehlenden Wurzeln und die Er-inner-ung
Das Gespräch mit Francis Weller war für mich das Tiefste und Wichtigste bis jetzt und passt soo gut zu meiner letztjährigen Ausbildung als Trauer-und Sterbebegleiterin .
In die Dunkelheit und Ungewissheit zu gehen , um dort in der Stille die Antworten oder die Erdenseele zu hören und sich mit ihr zu verbinden , das wurde mir in meinem 75- jährigen Leben immer wieder aberkannt bzw. habe ich mich von der “Aufstiegs- und Jugendkultur “oft bremsen und verunsichern lassen. Ich würde mir mehr Menschen in meiner Umgebung wünschen ,um eine Gemeinschaft zu bilden , die sich auf diesen Weg begibt.
Ich freue mich und bin sehr dankbar, dass ihr diesen Themen inzwischen Raum gibt und es nicht nur darum geht, alles schönzureden und immer optimistisch und positiv zu sein .
Es ist wahrlich ein Balanceakt , die Getrenntheit und ihre verheerenden Auswirkungen zu spüren und gleichzeitig die Energie im eigenen Leben für einen Wandel aufzubringen und andere dazu zu motivieren, die in der Haltung : Die Menschheit schafft sich eh ab ( H.Lesch) und ich versuche noch so viel als möglich “rauszuholen “, steckengeblieben sind.Meine Generation hat auch , sofern sie an den ersten Wohngemeinschaften und Gemeinschaftsversuchen partizipierte , oft sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht , sodass für viele das Wort Gemeinschaft immer noch negativ besetzt ist.
Herzlichen Dank für Francis Weller und dir, Hemma, für dieses Gespräch !
Sooo sehr herzberührt, kullern mir grad so wie bei dir Hemma, die Tränen über die Wangen, nach dieser wunderbaren Liebesfäden-Übung!
Tief genährt und auch in meinem Sehnen nach echter, auf Herz-& Seele basierender, gelebter Gemeinschaft bestätigt, lauschte ich den weisen Worten von Francis Weller.
Euer jetziger Summit bietet einzigartig wertvollen “Proviant” und innere Kompasshilfe an, um zuversichtlich und gestärkt die aktuellen Herausfordungen selbstverantwortungsbewusst, mutig und – ja, auch beflügelt anzunehmen! Jede/r in ihrem/seinem Bereich.
Denn wie Francis (und auch die ganzheitlich ausgerichtete Astrologin Silke Schäfer) sagt:
“Wir sind Viele”!
Durch das Lauschen der tief weisen, spirituell sehr geerdeten, konkret-praktischen Botschaften, zusammen mit den aufgezeigten Zusammenhängen weshalb und wofür wir uns nun in dieser Langen Dunkelheit befinden, bin ich mit neuer innerer und auch körperlicher Kraft versorgt worden!
DANKBARKEIT UND TIEFE FREUDE erfüllt mich, weil jedes der Gespräche von diesem so sehr einzigartig wertvollen Summit beweist: So viele weise, liebevolle und ganzheitlich ausgerichtete Samen sind bereits gesät worden und manifstieren auch bereits ein zukunftfähiges neues ganzheitlich würdevolles miteinander Leben!
Ein grosses liebevolles DANKE, Hemma, Martin und Team
Danke für die “Idee der Tiefe”
Endlich fühle ich mich aufgehoben! Danke Francis und Hemma! Seit Jahrzehnten verbinde ich mich mit indigener Spiritualität, teile das mit Kindern, Enkeln, Freunden und Gruppen. Durch euer Interview kommt etwas zu mir zurück, denn ich fühle mich in letzter Zeit so leer und aufgebraucht, da ich die von Francis so benannte Phase der langen Dunkelheit zwar spüre, damit aber weder intellektuell noch emotional umzugehen verstand.
Danke! Jetzt weiß ich weiter!
Noch eine Frage:
Ich habe vor vielen Jahren schon einen Abenteurer-Roman für Kinder geschrieben, in welchem es um genau die benannten Themen geht: Wie ordne ich mich als Einzelwesen in eine Welt ein, die von Machtsystemen durchdrungen ist um meinen individuellen Weg zu finden ohne zu verzweifeln? Es ist eine Initiationsgeschichte die in der Jungsteinzeit spielt und durch ganz Europa führt. Ich finde keinen Verlag. Habt ihr einen Rat?
Hannah Lenz
Autorin und Lyrikerin
Schwerin
Ich spüre diese tiefe Trauer schon seit langem. Manchmal könnte man es mit einer Depression verwechseln aber das trifft es nicht. Es ist purer Schmerz angesichts von Naturzerstörung und dem, was zur Zeit in der Welt passiert. Dieses Gespräch war sehr wichtig und hat mich gestärkt. Ganz herzlichen Dank dafür, dass dieses Interview Teil des Summits ist. Liebe Hemma, ein großes Danke für Deine berührenden Fragen. Wie schade, dass es die Bücher von Francis offensichtlich nicht auf Deutsch gibt.
Wow, was für ein inspirierendes Interview mit einem so starken Gebet zum Abschluss. Und so schön auch, dass er die Lakota Indianer erwähnt und ihr Gebet, dass alles miteinander verbunden ist
Ho Mitakye Oyasin
danke für die beschreibung auch meines zustands: LEERE, TRAUER, DUNKELHEIT……
Liebe Carmen, wichtig ist, dass du mit all dem nicht alleine bleibst! So, wie es Francis in dem Gespräch beschrieben hat. Hast du Menschen in deinem Umfeld, mit denen du teilen kannst, wie es dir geht?
Wir waren zu Tränen gerührt und ich schwinge mit jeder Faser meines Seins mit.
Danke, so eine wundervolle Erinnerung, so viele kostbare Aspekte!!
And even if this intense global and mostly uncontrolled “initiation” seems too big at times, together can find the trust, that it is deeply and naturally implied in our journey here in the present moment, here on earth, and everything in the universe is conspiring to remind us of who we really are.
Full of soul ready to move and play together with the world..
Lieber Francis, liebe Hemma, so einfache Schritte….das Wesentliche zu tun. Und dabei den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun. Und kollektive Trauer ist diesbezüglich essenziell der erste Schritt. Das war und ist für mich durchcdieses Interview zutiefst berührbar und spürbar. Danke, danke, danke aus ganzem Herzen. Ortrud
PS: Gibt es seine Bücher auch in deutscher Sprache?
Oh, BITTE BITTE BITTE stellt die Interviews auch im Original verfügbar! Die zentral wichtige spürbare Information möchte ich vom jeweiligen Interviewpartner gerne direkt empfangen. Mögt ihr das erwägen? DANKE.
Liebe Daniele, du kannst unter Einstellungen (das Rädchen beim Video rechts unten) Audio anklicken und die Sprache wählen > einfach auf Original umstellen.
Danke für dieses Interview. Für meine tiefsitzende Trauer und die Leere, mit der ich heute gut umgehen kann, habe ich einen weiteren Zugang zum Verständnis dazu gefunden. Danke, da ich nun auch das Thema Trauer in Beratung und Seminaren mit einem zusätzlichen Gedanken erweitern kann. Danke auch für die Übung der Fäden, der Liebe und Zugehörigkeit.
Vielen, herzverbundenen Dank! Ein Gespräch voller Tiefe, Wahrhaftigkeit und Schönheit – und Trauer, die so essentiell ist. Der lange Weg in die Dunkelheit, zu lauschen und zu antworten ist unsere Chance zu reifen und er-wachsen. Dankedankedanke
…genau das sind meine Überzeugungen, davon spreche ich shon seit Jahren – in die Tiefe gehen und uns wieder verbinden mit der Welt. Mein Herz jubelt wenn ich ihm zuhöre, mache auch gerade einen Kurs bei ihm…. die 6 Pforten der Trauer zb sind auch sehr hilfreich!
Für mich ist er Joanna Macy in männlich 🙂
Gibt es bücher von francis weller auch in deutsch sprache?
gibt es das Interview auch ohne Übersetzung ?
Lieber Andreas, ja. Im Video rechts unten auf das Zahnrad klicken > Einstellungen. Dann Audio auswählen und dort Original auswählen.
Ich würde das Interview liebend gerne vielen Freund.innen im Ausland schicken. Kann, darf ich das?
Liebe Lis, danke fürs Nachfragen! Gern kannst du den Anmelde-Link zum Summit verschicken. Dann können es sich deine Freund:innen noch bis morgen Abend anschauen – oder dauerhaft im Kongresspaket. Herzlich, hemma