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Elisabeth von Samsonow

Gründerin des "Lands der Göttinnen", Künstlerin, Philosophin
Die Erde antwortet: Kunst & Ökologie oder wie man mit einem Adler spricht

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Darum geht's in diesem Gespräch

Elisabeth von Samsonows Fokus liegt auf der Wiederentdeckung matriarchaler Prinzipien, der Verbindung zwischen Mensch und mehr-als-menschlicher Welt sowie der regenerativen Beziehung zur Erde. Sie spricht über ihr Projekt "Land der Göttinnen", ein Forschungs- und Experimentierfeld für eine tiefere Verbindung zur Natur und eine neue Form der Ökologie. Zentral ist dabei die Idee einer Geopsychologie, also einer psychologischen Betrachtung unseres Verhältnisses zur Erde. Ihr Ansatz ist interdisziplinär, künstlerisch, philosophisch und gleichzeitig zutiefst praxisbezogen.

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Biografie

Elisabeth von Samsonow ist eine österreichische Philosophin, Künstlerin und Aktivistin, die sich mit Feminismus und Ökologie auseinandersetzt. Sie ist bekannt für ihre multidisziplinären Werke, die Kunst und Philosophie miteinander verbinden. Sie setzt sich mit der Rolle der Frau, besonders mit der Position des Mädchens auseinander. Samsonows Werke als Bildhauerin, Malerin und Theoretikerin greifen diese Elemente auf und befassen sich mit den grundlegenden Fragen zu Natur und Weiblichkeit.

Besonders die „sprechende Göttin“ in ihrer Arbeit symbolisiert die Rückeroberung von weiblicher Macht und Autonomie durch Sprache, Kunst, eine neue Ökonomie und eine neues Denken. Aber auch unsere Beziehung zur Mitwelt nimmt in vielen ihrer Werke eine zentrale Rolle eine – und wie unsere Mitwelt beispielsweise durch das Matriarchat gehütet und bewahrt werden kann.

Als Philosophin hat Elisabeth von Samsonow seit 1991 an der Universität Wien gelehrt. 1996 wurde sie auf den Lehrstuhl für Sakrale Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien berufen, der später in Philosophische und Historische Anthropologie der Kunst umbenannt wurde. Elisabeth von Samsonows Schaffen als Künstlerin ist  vielfältig und reicht weit über die bildende Kunst hinaus.

Eines ihrer zentralen Projekte in den vergangenen Jahren ist nahe ihres Zweitwohnsitzes in Hadres in Niederösterreich angesiedelt, wo sie neben ihrer Zentrale in Wien immer mal wieder anzutreffen ist:  Gemeinsam mit Künstlerinnen, Kulturschaffenden und in enger Zusammenarbeit mit dort ansässigen Jägern und Landwirten gründete sie auf einem vier Hektar großen Gelände im Pulkautal in Niederösterreich, den eco-art-Projektraum "Land der Göttinnen". Das Gebiet, das aus Weinbergen, Wäldern und Brachland besteht, dient als Labor für ökologische und ökofeministische Forschung mit einer Versammlungsjurte als Herzstück, in der Veranstaltungen zu Themen wie Bodenqualität, Biodiversität, Wasserknappheit und Archäologie abgehalten werden. Seit 2023 gibt es dort den von "The Dissident Goddesses' Land" initiierten Archäologieweg.

Für ihre Verdienste erhielt sie 2017 das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich.

 

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