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Edit Schlaffer
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Darum geht's in diesem Gespräch
Edit Schlaffer hat „Frauen ohne Grenzen“ gegründet. Ihre Mission ist groß: Es geht um eine Sicherheitsstrategie „von unten“, wie sie sagt. Ihre einzigartige Idee der "Mütterschulen gegen Extremismus" kommt mittlerweile in mehr als 10 Ländern zum Einsatz (u.a. Jemen, Nigeria, Afghanistan). Dort lernten Frauen, Anzeichen der Radikalisierung bei ihren Kindern zu erkennen und wirkungsvoll gegenzusteuern.
In einem sehr persönlichen Gespräch erzählt sie über Schlüsselerlebnisse im Burgenland und in Afghanistan, die sie für ihr Leben geprägt haben. Wir sprechen über die entscheidende Rolle der Frauen und was sich Edit von den Männern wünscht. Eine unglaublich beeindruckende Persönlichkeit...
Martin
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Biografie
Edit Schlaffer studierte und promovierte in Soziologie in Wien. In dieser Zeit wuchs ihr Interesse für Frauenbewegungen. 1981 gründete Edit mit Cheryl Benard die feministische Menschenrechtsorganisation "Amnesty for Women". Weiters leitete sie 23 Jahre lang, bis 2005, zusammen mit Cheryl Benard die "Ludwig-Boltzmann Forschungsstelle für Politik und zwischenmenschliche Beziehungen". 2002 gründete sie die Organisation „Frauen ohne Grenzen“. Der Fokus liegt darauf, die Fähigkeiten von Frauen durch Bildung, Zusammenarbeit und Selbstvertrauen zu stärken: Schlüsselinstrumente für den Aufbau einer Frauenbasis in Ländern, die von gewaltbereitem Extremismus betroffen sind.Damit etablierte die Soziologin das Modell der "Mütterschulen gegen Extremismus". Dort sollen Frauen lernen, Anzeichen von Radikalisierung bei ihren Kindern zu erkennen und ihnen wirkungsvoll gegenzusteuern. Das Konzept kommt mittlerweile in elf Ländern zum Einsatz: neben Österreich und Deutschland in Belgien, Großbritannien und Mazedonien sowie einige außereuropäische Länder.
In Anerkennung für ihre innovative Arbeit wurde Edit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der 2018 Reader’s Digest European of the Year award, der Staatspreis 2016 der Republik Österreich für lebenslanges Lernen und der Friedenspreis der Soroptimist International of Europe 2015.


