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Arawana Hayashi
- Einführung: Biografie und Erfahrung
- Integration von Geist, Körper und sozialem Körper
- Scharmers Idee / Social Presencing
- Übungen für Trainer:innen, Lehrer:innen usw.
- "Presencing" - wie fühlt sich das an?
- Der soziale Körper der Gruppe ist sichtbar/fühlbar und vertrauenswürdig
- Sichere Orte kreieren
- Ich muss nicht besser sein, ich bin genug mit meiner Erfahrung.
- Appetite of Not Knowing. Value of awkwardness.
- Mut - Unbehagen hat etwas weises zu sagen
- The bravery of just being with something: what does it feel like?
- Nobody is an expert at this, we all just do and reflect
- Bodies and the choices that they make are visible.
- Sichere Orte
- Three roles are set in 4D Mapping: the Earth; those who suffer the most; he highest potential
Darum geht's in diesem Gespräch
Will ich fühlen, was gerade wirklich los ist? Oder bin ich süchtig nach Ablenkung? Arawana erforscht physische Darstellungsformen eines achtsamkeitsbasierten Systemwandels im "Social Presencing Theater." Theater bedeutet, dass etwas an einem Ort sichtbar wird. Präsenz ist sehr wirkmächtig. So können wir in einer Welt voller Krieg friedlich mit uns selbst und unserer Erfahrung umgehen und mehr Klarheit, Mitgefühl und Kraft in die Welt bringen.
Tonika hat das Video schon gesehen und sagt:
Arawana interessiert sich für Nichtwissen, Kreativität, Innovation und Freiheit. Das Leben sei nicht bequem, es gehe um die Präsenz. Die konzentrierte Achtsamkeit von Arawana, die sie in der Shambala-Meditatitionstradition erfahren hat, berührt mich. Im Verlauf des Interviews wird sie immer freier und lebendiger im Erzählen!
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Biografie
Ursprünglich arbeitete Arawana Hayashi als Choreografin, Performerin und Pädagogin. Dabei hatte ihre Tätigkeit stets mit Gruppen-Improvisation zu tun. Unter dem Eindruck der Ermordung des Bürgerrechtlers Dr. Martin Luther King gründete sie schon Ende der 60er Jahre ein multikulturelles Streetdance-Ensemble. Zudem gilt sie als eine der ersten und führenden Darbieterinnen des japanischen Hoftanzes Bugaku in den USA – einer Tanztradition aus dem 7. Jahrhundert. Außerdem war sie Co-Direktorin der Tanzsparte an der Naropa University in Boulder, Colorado, und gründete zwei zeitgenössischen Tanzschulen in Cambridge, Massachusetts.
Arawana ist Teil des Kernteams des Presencing Institutes. Derzeit leitet sie die Entwicklung des Social Presencing Theater (SPT) am Presencing Institute. Gemeinsam mit Otto Scharmer hat sie dieses zentrale Werkzeug der Theorie U entwickelt, die dabei hilft, sowohl die gegenwärtige Realität als auch aufkommende zukünftige Möglichkeiten sichtbar zu machen. Damit eröffnen sich über den „sozialen Körper“ oft überraschende neue Lösungsansätze. Arawana bringt dabei vor allem ihren Hintergrund aus der Tanz-Improvisation, Meditation und sozialer Gerechtigkeit ein,
Gemeinsam mit Peter Senge und Otto Scharmer leitet sie das Executive Champions Programme, das das Presencing Institute und das Center for Systems Awareness gemeinsam veranstalten. Gemeinsam mit Claudia Madrazo und Ricardo Dutra begleitet sie Künstler:innenaufenthalte in Mexiko. Mit Michael Stubberup und Ninni Sodahl leitet sie Sustainable Co-Creation-Programme in Dänemark.
Zu den Methoden:
Die Theorie U ist ein von Otto Scharmer entwickelter Ansatz zur Lösung komplexer Probleme. Ausgehend vom Satz Einsteins, dass Probleme sich nicht mit der derselben Denkweise lösen lassen, durch die sie entstanden sind, wird es in der Theorie U durch die Methode des „Presencing“ möglich, herkömmliche Denkmuster zu durchbrechen und tiefere ganzheitlichere Sichtweisen zu entwickeln. Man ist so imstande, sich quasi aus der Zukunft führen zu lassen, anstatt aus der Vergangenheit Handlungen abzuleiten. Otto Scharmer legt den Ansatz der Theorie U in einigen Büchern dar, die wir untenstehend vorstellen.
Mit dem Format des Social Presencing Theater (SPT) wird auch der physische Körper der einzelnen Personen, aber auch der Gruppenkörper in die Lösungsfindung mit einbezogen. Das SPT ist eine Methode der achtsamkeitsbasierten Gruppenarbeit, die Bewegungsräume eröffnet, die dazu einladen, persönliche und institutionelle Fixierungen loszulassen. Im Prozess werden Menschen beispielsweise gebeten, zu einer Thematik, eine „Skulptur", eine Körperhaltung zu einzunehmen, die den gegenwärtigen und den zukünftigen Zustand körperlich („embodied“) darstellen. Auch Beziehungsgefüge in Organisationen lassen sich in derartigen „Skulptur-Aufstellungen“ visualisieren. Arawana beschreibt die Methode ausführlich in ihrem gleichnamigen Buch, auf das wir untenstehend verlinken.


