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A´ida Al Shibli
- Dankbarkeit und Verletzlichkeit
- Wurzeln und Herkunft: Familie, Heimat und Identität
- Biographischer Wendepunkt: Von der Intifada nach Tamera
- Leben in Tamera: Herausforderungen als nicht-weiße Frau
- Palästina: Schönheit, Schmerz und Vorbilder für Resilienz
- Sacred Activism: Verbindung von Spiritualität und Engagement
- Liebe als politische Haltung: Zionismus, Trauma, das liebende Nein
- Wurzeln für morgen: Praktische Schritte und Hoffnung
- Appell an Verantwortung und Vertrauen
- Telling a story
Darum geht's in diesem Gespräch
Sacred Activism: politisches Handeln, das in Verwurzelung beginnt – nicht in Empörung.
In diesem Gespräch entwickelt sie, was das konkret bedeutet. Verwurzelung heißt: die eigene Abstammungslinie kennen, wissen woher das Wasser kommt, die Lieder der Vorfahren kennen. Jeder Mensch ist bereits jetzt ein Vorfahre – jede Handlung und jede Untätigkeit zählt. Der Genozid in Palästina, sagt sie, ist der meistdokumentierte der Geschichte. Niemand kann sagen: Ich wusste es nicht.
Daraus folgt eine politische Haltung, die sie das liebende Nein nennt: Widerstand ohne Feindschaft und Entmenschlichung. Sie unterscheidet zwischen Israelis und Zionismus, zwischen Person und Handlung, zwischen Trauma und seiner Instrumentalisierung. Wer jüdische Menschen nicht liebt, sagt sie, hat kein Recht, Israel zu kritisieren.
Palästina, sagt A'ida, ist ein Land von außergewöhnlicher Schönheit – mit vier Jahreszeiten gleichzeitig, mit Gaza als historischem Tor der Menschheit aus Afrika in die Welt. Diese Schönheit kommt in medialen Darstellungen kaum vor. Was die Menschen dort zeigen, ist die Fähigkeit, „Schmerz in Poesie zu verwandeln“.
Und für alle, die sich überwältigt fühlen, empfiehlt sie: Raus in die Natur. Zur Ruhe kommen. Dann fragen – was ist meines zu tun?
Nach dem Interview hat sich A'ida mit einer Bitte an uns gewandt.
Direkt danach haben wir ein kurzes Zusatzvideo aufgenommen, wo sie sich an uns wendet mit einem Anliegen. Du findest es hier:
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Biografie
A’ida al Shibli wuchs in einer indigenen Beduinen-Gemeinschaft in Palästina auf. Ihr Leben bewegt sich zwischen Tradition und Widerstand, zwischen Schmerz und Hoffnung. Als Krankenschwester erlebte sie die Zweite Intifada aus nächster Nähe und entschied sich, Gewaltzyklen nicht weiter zu reproduzieren, sondern neue Wege des Friedens zu suchen.
Heute ist sie eine der prägenden Stimmen für gewaltfreien Widerstand in Palästina und darüber hinaus. Sie ist:
- Mitgründerin des Global Campus Palestine, der 2014 mit dem Excellence Award des Global Ecovillage Network ausgezeichnet wurde,
- Mitglied im Vision Peace Research Village Middle East,
- Mitinitiatorin von Women in White, einer globalen Frauenbewegung, die durch gewaltfreie Präsenz und Solidarität Widerstand sichtbar macht.
Ihr Ansatz verbindet indigenes Wissen mit modernem Aktivismus („Re-Indigenizing“ und „Sacred Activism“) und zeigt, wie innere und äußere Friedensarbeit zusammenhängen. In ihrem Buch Living Library erzählt sie von ihrer Kindheit in Palästina, ihrem Weg in die Ökodorf-Bewegung und davon, wie Gemeinschaften selbst in ausweglosen Konflikten Hoffnung stiften.
A’idas Botschaft lautet: „Veränderung gelingt nicht durch Hass, sondern durch Verbundenheit – mit uns selbst, der Erde und miteinander.“
Mehr erfahren
» Tamera
» Vision Peace Research Village Middle East
» A'ida Shibli on 'Gaining Realistic Hope' - GEN Europe's LIVING LIBRARY (statt A'idas Buch "Living Library", das nicht verfügbar ist



Das Interview mit A’ida hat mich tief berührt. Ich möchte es mir wieder und wieder anhören, weil so viele kostbare Gedanken und Anregungen darin enthalten sind. Weil es eine ganz tiefe Menschlichkeit ausstrahlt – die Menschlichkeit, die wir alle leben sollten. Man kann sooo viel daraus lernen! Für mich ist es jetzt schon das wichtigste Interview des Summits.
Danke dir, Martin, dass du dich dem gestellt hast, dass du den Mut hattest, dich diesem tiefen Schmerz und dieser Intensität auszusetzen, dass du mit deinem ganzen Unwissen und deiner Hilflosigkeit da warst. Stellvertretend für uns alle, die wir alle das gleiche fühlen, und die wir auf der Suche sind nach Antworten auf die Frage: “Was tun angesichts all der Ungeheuerlichkeiten in der Welt?” Dieses Interview gibt eine Linie vor. Dem, was A’isha gesagt hat, kann ich folgen. Dem will ich folgen, oder es zumindest versuchen.
DANKE!
Anna
Danke dir für deine Worte! Ich unterschreibe mit dir!
Es geht darum das heilige zu verteidigen 47:30
was ist heilig?
Was ist nicht heilig! 47:58
ich bin heilig . Du bist heilig . jeder ist heilig
und das wir ein Leben gestalten, in dem wir uns um die Heiligkeit jedes Einzelnen kümmern, aber wirklich jedes Einzelnen 48:42
Auch für mich eines der besten Interviewes .. schließe mich Anna an, danke auch für deine Worte 🙂
und einem Martin wie ich ihn bislang nie sah. Dem inneren Zweifler, das was du (und p.of ch.Team) machst, ist sinn- und wertvoll. Du erkennst es an den Reaktionen.
Ich fühle mich abgrundtief berührt von diesem Interview mit A’ida Al Shibli, die für mich ein lebender Beweis ist, dass es möglich ist, einen klaren Fokus zu setzen, z.B. ein kraftvolles, entschiedenes “JA” zu suchen / zu finden, wenn in einem ein “NEIN” ertönt! Back to the roots heißt auch, die Ursachen anzuerkennen: das erlittene Trauma sowie die grässlichen Auswirkungen von Kolonialismus, Kapitalismus, Imperialismus und Besitztum zu sehen, dem ein “Nein” entgegen zu schleudern und einem mindestens genauso starken “Ja” Raum und Energie zu geben: der Verbundenheit mit den Vorfahren, dem sich Erinnern, was wirklich war, altes Wissen aktiv zu leben, die Natur, alles, was ist, als heilig zu betrachten, Personen von ihren Aktivitäten zu unterschieden, die Netzwerke zu aktivieren und zu pflegen, Verbindung herzustellen, zu vertrauen, in Verantwortung zu gehen, freundlich zu sein mit allem und allen… Was für eine ermutigende und engagierte Botschaft – ich verneige mich zutiefst in großer Dankbarkeit!
Liebe A’ida Al Shibli,
ich bin so bewegt von Dir und Deinen Geschichten für deren Überleben du kämpfst. Deine Sicht auf das Heilige Dasein und die Umarmung des Lebendigen. Wir brauchen das JA in uns, das uns ein NEIN sagen lässt zu allem Unnötigen. Ich bin so beeindruckt über deine Kraft die Liebe aufrecht zu erhalten und Menschen damit zu vernetzen und NEIN zu Ideologien zu sagen, die Gemeinschaft zerstören, zu Gunsten einer Individualität, die uns voneinander trennt.
Ich möchte meine eigene Unbewusstheiten – anschauen. Und in diesem Moment spüre ich Deine tiefe Trauer – und ich nehme auch deine Erschöpfung wahr. 1000 Dank für all Deine Worte – Deine funkelnden Augen, wenn du über die Schönheit Palästinas sprichst und Deine kraftvolle Stimme, wenn du singst.- Love Friede
Lieber Martin, 1000 Dank auch an Dich für das Halten des Raumes für A’ida, für Deine großartige Art des Zuhörens und deine demütige Vorbereitung für das Interview. Love Friede
FREE PALESTINE
mit demut und respekt einen ganz großen dank an a’ida für die hingabe und das teilen ihrer wirklichkeit mit uns, unsichtbaren zuhörerinnen und zuseherinnen. wie mutig ist das!
zutiefst berührt fehlen mir weitere worte.
danke auch an martin, dass er die “heiligkeit” des augenblicks nicht durch “kluge fragen” unterbrochen hat, sondern den raum gehalten hat. danke.
Danke für dieses Interview. Ich werde das Kongresspaket kaufen und würde gerne dieses Gespräch an viele Menschen schicken, die von dieser Weisheit profitieren werden. Große Hochachtung auch an Martin für die Achtsamkeit mit der es geführt wurde. Segen über Alle.
Thank you so much. I resonate from heart <3
Lieber Martin, liebe A`ìda, ich bin sehr berührt von der Zartheit und Verletzlichkeit wie ihr miteinander gesprochen habt und A´idas Erinnerung, die Heiligkeit allen Lebens und unserer Wurzeln und auch uns selbst zu ehren. Viel Segen sei mit Euch, Ananto
Wenn man den Worten von Heide Göttner Abendroth lauscht, dann ist es klar, Matriarchate, moderne lokale Gemeinschaften, in denen Care, die Mutter, KInder im Zentrum stehen, sind die Zukunft. Große Staaten und Religionen mit Great und Absolotismuswahn sind das Übel. Alle monotheistischen Religionen führen zu Kriegen und Ausbeutungen. Der eine Gott, Vater, Herr, soll der Schöpfer sein? Worum seit Jahrtausenden gestritten wird, wer den besten Gott hat, die wahren Gläubigen?? Die sakrale weibliche Schöpfungskraft, das Leben zu empfangen, zu gebären in immerwährenden Kreisen, ist wahr und verbindet uns alle. Frage alle woher sie kommen: alle aus der Mutter! Unser Leben und unsere Zukunft in die Wurzeln unserer Ahnen und Ahninnen zu schlagen, das ist Zukunft. Faktisch. Daran müssen wir nicht glauben und hoffen und bangen und beten. Das ist immanent. In jeder einzelnen Zelle. Lasst überall die Frauen frei, seelisch, körperlich, geistig und die Welt braucht keine Bibel, Koran, Tanach mehr. Gott ist eine Frau.
liebe Regina, ich meine, es gibt keine Religionskriege. Ich sehe Politiker die Religionskriege ausrufen, oder Fanatiker. Ich sehe keine religiösen Vertreter, auch nicht die Monotheistischen, die zum Krieg ausrufen. Sie haben alle das Gebot “Du sollst nicht töten!” Es sind Menschen die Krieg machen, weil sie eigene Interessen verwirklichen wollen, meist sind es Bodenschätze oder Land und Macht über andere, sie rufen Religionskriege aus, die keine sind (ausser man betrachtet Geld und Macht als etwas göttliches).
Gott hat daran kein Interesse, hat er doch die Bodenschätze in der Erde erschaffen. Er braucht sie nicht. Gott ist weder männlich noch weiblich, du sollst dir kein Bildniss machen.
Deine Empörung sehe ich und sie hat sicherlich allen Grund.
liebevoll Elizabeth
So true what you say A`ida! Thank you for your words!
Ich bin so tief berührt u verneige mich in Demut u Dankbarkeit vor A’ida u Martin, ich liebe euch
Thank you so much for this so deeply touching interview and these so wise words of
A´ida.
A lot of courage and a lot love!
Thank you. Most of your ideas I think the same
P.S.: Ich erinnere an den Frauen-Friedensmarsch 2016 mit israelischen und palästinensischen Frauen in der Wüste:
Prayer of the mothers – Yael Deckelbaum (findet man auf YouTube)
Tief berührt und unendlich Dank
Liebe A’ida, vielen Dank für Deine Worte und Deine Weisheit in Liebe undnicht in Hasse den Weg zu gehen. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit den 100.000 Frauen in weiß, für Frieden.Ich bin der Mütter für Frieden beigetreten, die in Deutschland in vielen Städten Mahnwachen für den Frieden hält.
Yael Deckelbaum ist vor vielen Jahren auch den Weg gegangen mit “Pryers of the mother”
Möge Segen sein
Ja und am 8. März 2026 standen die “Frauen in Weiss” stillschweigend für den Frieden in Berlin vor dem Reichstag und in Bern CH vor dem Bundeshaus.
In Bern werden wir dieses Ritual nun jeden 1. Sonntag im Monat von 15 – 17h weiter führen. Wir haben die Vision, dass sich die Hauptstätte der Welt mit Frauen und Männern füllen, die in Stille und Kraft, mit der Erde verwurzelt, für das Leben ein-stehen.
Auch von mir ein herzliches Dankeschön!
Ich kenne dasLeid in dieser Welt seit ich 13 Jahre alt bin. Nicht aus eigener Erfahrung, von Freundinnen, aus Büchern und Dokumentarfilmen.
Ich habe nie verstanden, was die Männer dazu treibt, Kriege zu beginnen. Andere – junge – Männer für die eigenen Interessen in den Tod zu zwingen.
Der Mensch ist im Grunde gut.
Im Grunde liebend, wie A‘ida es so berührend sagt; Soldaten müssen andere Menschen entmenschlicht bekommen, damit sie in der Lage sind zu töten.
Deswegen ist der Aufruf von Frauen – auch Holocaust-Überlebenden – so wichtig:
Sei ein Mensch.
Und so verstehe ich A‘ida und andere: sieh den Menschen und sieh das Leben in Deinem Gegenüber und auch in anderen Lebewesen.
Das Leben ist heilig.
Danke!
Lieber Martin, deine Ehrlichkeit mit deiner Unsicherheit und Ehrfurcht vor diesem Interview hat dazu geführt dass es so großartig wurde. Ich danke euch beiden sehr, auch wenn ich das “Narrativ” Palästina etwas anderes sehe, aber was hier gesagt und ausgedrückt wurde, geht weit darüber hinaus und ist jenseits dessen. Danke
Danke für den tiefen Erfahrungssraum, der hier aufgespannt wird. Gemeinsam mit Francis Weller so ein guter Anstoß für mich dahin, wo ich noch abgetrennt bin als Mitteleuropäer, als Kreuzzügler, Kolonialist, Konsument, Zurechtdenker …
Danke auch für ALLE Kommentare hier. Mögen sie mehr und mehr auf liebenden Boden fallen.
Natürlich gibt es auch in mir die schnelle Reaktion: Wie geht sich so eine lebendige Weisheit mit einer monotheistischen Religionszugehörigkeit aus?
Doch “verstehen” werde ich das nicht. Ich mag weiter lauschen. Danke.
Ich bis sehr bewegt
Wunderbar. Einfach nur danke euch beiden.
Dir zuzuhören, liebe A’ida, gibt mir viel Kraft für mein persönliches Leben. Danke dafür!! Ich werde jetzt jeden Morgen mindestens fünf Minuten in die Verbindung mit meinen Ahnen gehen, genau in der Weise, wie du es vorschlägst. Heilung darf so geschehen, endlich! Das spüre ich ganz tief in meinem Inneren. Auch ich bin jemand, die in Geschichten denkt. Jetzt verstehe ich, dass ich damit nicht alleine bin. Danke, dass sich mein Leben zum Positiven wandeln darf!
Ich bin zutiefst berührt von diesem Gespräch. Es wird noch lange mit mir sein. Danke A’ida für diese Worte. Danke Martin für dieses einfühlsame Gespräch.
it is more than deeply touching, touching the roots and the wounds in our roots, we are actually one family, and we can learn in daily life, and we can give our heart to a prayer of love for those who cannot directlz escape violent circumstances, may they be protected in God, thank you so much, ~Carina
In gewisser Weise fehlen mir die Worte … ich will nur fühlen … Vor allem auch meine Tränen, die fließen und fließen. Ich bin zutiefst dankbar für Menschen wie A’ida. Meine Hochachtung für Dich, A*ida und für alle Frauen und Männer, die da so gehen wie Du!!
DANKE Martin auch für Deine Demut – diesen, Deinen Mut zum Dienen. Mir ist, als hätte Ihr mich hineingenommen in die Begegnung von Seele zu Seele. Und so sehr habt Ihr auch meine Bereitschaft zum Dienen im Hinblick auf Frieden gestärkt. Es tut so, so gut zu spüren, dass ich nicht Du, A’ida, sein muss. … einfach “ICH” mit meinen Talenten und Fähigkeiten und meinem tiefen Bedürfnis, da auch zu gehen “ohne zu wissen” auf neuen, “uralten” Wegen – in winzigen Schrittchen – hinein in ein tief berührendes, lebendiges, bewegendes und begegnendes Miteinander – so gut ich halt kann!! Welch eine Ermutigung!! So sehr noch einmal DANKE!!
Stimmt es also, dass, wenn wir die Verbindung zu unseren Ahnen und ihrem Land wiederherstellen, etwas ganzer wird, etwas heilsamer, mehr im Einklang mit der Natur, “so wie es gemeint ist” wird? Das schadet sicherlich nicht, doch sind wir wirklich einfach nur zu sehr entwurzelt?
Ich frag mich auch, wie weit ich da zurückgehen will, bis hin zu welchen Ahnen, die in welche Landstrichen lebten?
Leb(t)en Jäger und Sammler und kleine Verbände / Stämme generell wirklich harmonischer miteinander als wir es heute tun?
Gab es da wirklich weniger Gewalt?
Und wenn ja, wann wurden wir, in welchen Etappen dahin gebrochen, wo wir heute stehen?
Was brachte Inquisitoren und Kreuzzügler dazu, zu töten? Was machte den Holocaust möglich? Welcher Schmerz steckte in den Missionaren und Kolonialherren? Wo, wann, wie wurden sie immer gebrochener und unverbundener?
Kann mir wer Literatur / Dokumentationen / Filme empfehlen? DANKE!
Vielen Dank Martin für dieses wunderbar einfühlsame Gespräch mit A’ida. Ihre Aussagen sind so hoffnungsvoll Zukunft weise.
Danke Aida für Dein Interview. Es hat mich tief berührt und auch die Augen geöffnet, wie tief der Kolonalismus und Rassismus noch sitzt, auch in uns, mir. Ich erinnere mich so gerne, wie wir uns vor 2 Jahren in Tamera trafen, gemeinsam zupften wir mit Dir Tee und Du hast uns (96er Gruppe) Deine Geschichte erzählt.
Danke Renate
Dear A’ida, I want to thank you from my heart for sharing your wisdom, love, courage, and soulful perspective with all of us here. What a gift! Sending you blessings and gratitude. May you walk in peace and be guided by love for the rest of your life. 🌺 Sabine
Danke lieber Martin, dass Du Dich “getraut hast, dieses wertvolle Gespräch zu führen, das tief berührt und neue Perspektiven aufzeigt. Eine große Bereicherung.
Aktivismus bedeutet “signing up for life and love” ist eine wunderbare Definition die sich alle Engagierten als Vorbild nehmen können.
Ich fühle mich tief berührt und gleichzeitig beschämt, ein Europäer zu sein. Ich fühle große Dankbarkeit für diese klaren Worte von Aída. Wir haben unsere eigenen Wurzeln verloren, seit vielen Generationen und wissen das gar nicht so wirklich. So berührend zu sehen und zu hören wie diese Frau in so lebendiger Weise mit ihren Wurzeln verbunden ist, wie sie jeden Moment aus ihren Wurzeln schöpft und spricht und da ist. So wunderbar, so erstaunlich. Danke für die sensible und gleichzeitig deutliche Anklage an Europa, den Kolonialismus – wie können Menschen nur auf die Idee gekommen sein, rauszufahren in fremde Länder, und sich einfach alles zu nehmen – sie müssen wirklich ihre Wurzeln verloren haben.
Diesmal wollte ich das Kongresspaket nicht kaufen,ich werde es tun um dieses Interview nochmal zu hören.Es hat mich fast umgehauen,diese Dichte,das Wissen,das Erleben,die Sicht auf Europa,auf Trauma.Gefühlt reicht mir dieses Gespräch für die nächsten Jahre.DANKE Martin,dass Du das ermöglicht hast.Lange her,dass ich so berührt war ,weinen musste.Ich komm mir sehr bedürftig vor mit meiner europäischen Sozialisation,wir brauchen mehr von solchen Erfahrungen/Gesprächen.
Lieber Martin, dies war wirklich ein heiliger Raum, den Ihr zusammen aufgespannt habt, in dem sich so viel entfalten konnte, vom Schmerz bis zur gemeinsamen Stille, von der Weisheit der Lebenserfahrung bis zur Weisheit der bedingungslosen Liebe, von den verlorenen Wurzeln in der Erde bis zur Heilung durch die Erinnerung an diese Wurzeln. Es war so schön zu erleben, wie Du zugehört hast und mitgegangen bist, ohne viel zu lenken oder zu wollen, einfach den Raum mitgetragen hast.Das hat mich alles sehr tief bewegt. Vielen herzlichen großen Dank, Birgit
Es ist das tiefste, ehrlichste und berührbarste Gespräch, das ich bisher – immerhin mit 72 Jahren- gehört habe. Ich konnte deine Verwurzelung in Demut und Größe spüren- Danke A´ida! Danke auch an dich Martin für deine Gesprächsführung, sie war wie Seelemusik für mich.
Danke Martin dafür, wie zart und verletzlich du diese wundervolle Frau gehalten hast in diesem unsagbar berührenden Interview – danke 💗
Ein sehr berührende Interview
Danke für dieses wunderbare Interview mit A’ida, das mich zutiefst berührt hat. Es spricht so eine große Liebe und Weisheit aus ihr, und gleichzeitig diese tiefe Verbundenheit mit den Wurzeln und dem ‘JA’ zum Leben — ohne Worte!! Danke! Auch dafür, dass Ihr die Interviews jetzt nochmal dieses ganze Wochenende zur Verfügung gestellt habt…
Vielen Dank A’ida für deine Worte! Ich denke, Wurzeln sind wichtig für das Selbstvertrauen, aber dies ist eine rückwärts gerichtete Sichtweise. Wir leben immer mehr in einer globalisierten Gesellschaft, und für das friedliche Zusammenleben mit Menschen anderer Herkunft müssen wir den Blick nach vorn richten und verantwortungsvoll auf eine gemeinsame Zukunft hinarbeiten.
Dazu kann es erforderlich sein, selbstkritisch alte Traditionen zu überprüfen und an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Der Theologe Heinrich Bedford-Strohm sagte einmal: „Laßt uns als Mensch aufeinander zugehen und miteinander reden.“ Auf diese Weise kann neues gegenseitiges Vertrauen entstehen, auch wenn dies in Palästina zur Zeit noch sehr schwierig ist.
Ich anerkenne die Würde und humanitären Menschenrechte der Palästinenser ausdrücklich.
Schade,
Lieber Hans-Peter, mein Gefühl ist, dass du möglicherweise das, was aus dem Herzen kam, nicht ganz empfangen konntest und möglicherweise etwas erwiederst, was hier nicht unbedingt relevant ist. Alles Liebe
kostbar, zu herzen gehend, ermutigend, tröstlich, die lebenswirklichkeit einschliessend und transzendierend, und schön, dass sie die kostbare arbeit von martin und den pioneers würdigt und gleichzeitig von der verpflichtung zu machbarkeit befreit
A’ida tank you from all of my heart for your being and your importend work. I feel deeply impressed and touched. You spoke my thoughts and together we will re-root our ancesters and with this wisdom singing, praying, living and shareing together create the new world inside us and outside. I’m full of hope and blessing and spiritual guiding it will beaome true. Love and gratitude
Wo ist die deutsche Übersetzung ?
Lieber Prof. Ertl, lieber Alfred, A´ida war es wichtig, dass keine deutsche Synchronisation über ihre Stimme gelegt wird. Daher gibt es das Interview nur mit Untertitel. Werden diese angezeigt?
Ja, wird mit Untertiteln angezeigt. Danke für diese grossartige Arbeit!
Reziprozität erklärt A’ida so schön mit: “Es ist mein Interesse, dass es dir gut geht.” -> Gibt es dafür ein entsprechendes Wort auf Deutsch?
Bei mir nicht. Habe zwar das meiste verstanden, aber mit Übersetzung ( Untertiteln) wäre es besser gewesen.
Liebe Brigitte, im Bild rechts unten siehst du ein Symbol CC. Dort draufklicken und dann kannst du dort die Untertitel auswählen.
Dear A’ida! I could not have imagined any person better than you to start this summit with. My gratitude to you and to you Martin! It has deeply touched me and has shown me that my humility is not good enough yet and that there is a long way to go to change white man’s way of thinking/believing. Thank you for the slowing down as this is something I am trying to teach people since 50 years, as we need the time to be able to SEE instead of only looking. I feel so grateful for you and having been able to listen to you! May love surround you always! Ria
Thank you that you invited somebody like Mrs Shibli talking about occupied palastine ❤️ and what is going on there – still , and that we must not be silent. and the importance of story’s.
Thank you so much for speaking your wise and helpful words. Thank you for showing your emotions with open heart. Thank you for your force to bring us together for creating a wonderful world
I am so touched and deeply moved, thank you to you A‘ida, your female ancestors, your wisdom and love as well as to your humility and empathy Martin 🙏🏾
Thank you for your sacred activism and heart centered words. I felt empathy with the frustration felt of people not always hearing me as a “ambassador or representative of my indigenous culture” and instead just hearing either a “white man” when I am actually mixed race of Frisian and Khoi San tribe called an “Afrikaner”.
My personal search for my roots took many years because colonialism and recent history of the last 70 years only had me thinking as well only of the harm done by the last few generations and I almost gave up my own language (Afrikaans) and almost lost my traditions when I “assimilated” in a foreign country and a foreign culture (England) in search for work and safety.
Baie Dankie vir U teenwoordigheid en braafheid om te soek na U wortels en om Mense an te moedig om die goeie te onthou en die slegte aksies te vergewe maar nooit te vergeet nie.
Liefde en Groete.
Louis Op Aarde.
Sehr schade, dass das Gespräch nicht übersetzt wurde.
Du kannst deutschsprachige Untertitel aktivieren.
Eins der berührenden Gespräche, die ich hören durfte! Es wird in mir wirken…
DANKE!
Ich bin gerade nur sprachlos. Vielen Dank Martin, dass du dieses Gespräch geführt hast und ihr es mit uns teilt. Euer Summit enthält wieder viele Perlen.
A’ida und Martin, ihr habt uns gezeigt, wie Vertrauen wächst. Bin sehr berührt.
Danke Aida, dass du die Perspektive einer PoC mit einbringst. Soviele speaker: innen und so wenig Personen of colour, es ist schon für mich zu hören das du dabei bist. Und: danke für deine Arbeit
wie bekomme ich die deutschen Untertitel??
Liebe Olivia, beim Video rechts unten findest du ein Symbol mit CC drin. Das bitte anklicken, dann bekommst du die deutschen Untertitel eingeblendet.