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Prof. Dr. Tania Singer
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Datenschutz-InfoDarum geht's in diesem Gespräch
Was passiert, wenn in einer Gesellschaft Achtsamkeit und Mitgefühl fehlen? Was macht das mit dem sozialen Miteinander? Tania Singer forscht als soziale Neurowissenschaftlerin seit Jahren in den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft und erzählt über die Erkenntnisse aus ihren Forschungsprojekten, die zunehmende Einsamkeit unter den Jugendlichen und die Notwendigkeit der Stärkung von Fürsorge und Liebe als Handlungsmotivation für die großen Fragen unserer Zeit.
Martina hat das Interview schon gesehen und sagt dazu: Die Klarheit und Einfachkeit, mit der Tania Singer über ihre Arbeit und ihre Forschungsergebnisse spricht, macht richtig Lust sich tiefer mit den Konzepten Achtsamkeit, Empathie und Mitgefühl auseinanderzusetzen. Sie differenziert zwischen Übungen der Präsenz und Aufmerksamkeit, Übungen für die Herzqualitäten, die Empathie und Mitgefühl ermöglichen und Übungen zum Perspektivenwechsel, die es erlauben Brücken zu anderen Menschen zu bauen. Sie sieht in der Stärkung dieser Kompetenzen auf individueller und auf gesellschaftlicher Basis einen wichtigen Schlüssel um den Schwierigkeiten unserer Zeit zu begegnen und ihre Forschungen zeigen: diese Fähigkeiten können wir üben. Das macht Hoffnung.
Jubiliäumspaket 10 Jahre Online Summit
50 ausgewählte Interviews mit Mut machenden Pionier:innen der ersten 9 Online Summits inkl. Interviews mit Edith Eva Eger, Jane Goodall & Joana Macy.
Biografie
Ihre Forschungen zu Empathie und Mitgefühl machten sie weltweit bekannt. Prof. Dr. Tania Singer ist eine renommierte Expertin auf dem Gebiet der Empathieforschung und Leiterin des Labors für Soziale Neurowissenschaften der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Als international gefragte Referentin ist sie eine begnadete Vermittlerin zwischen globaler Spitzenforschung und ihrer praktischen Relevanz.
Tania Singer gründete u.a. das ReSource Projekt, eine 10-jährige Längsschnittstudie mit mehr als 300 Teilnehmern und 90 verschiedenen Maßen zu den Auswirkungen von meditationsbasiertem, mentalen Training auf die Plastizität des Gehirns, die geistige und körperliche Gesundheit sowie auf das prosoziale Verhalten.
Bereits seit 2011 ist sie u.a. neben dem Dalai Lama Teil des Vorstands des Mind and Life Institute und fördert den Dialog zwischen westlicher Wissenschaft und Buddhismus. In diesem Rahmen organisierte sie etwa gemeinsam mit dem weltweit bekannten buddhistischen Mönch Matthieu Ricard zwei große Konferenzen mit dem Dalai Lama. Außerdem arbeitet sie gemeinsam mit dem Makroökonomen Prof. Dennis Snower an „Caring Economics“-Modellen. Dabei erforschen sie, wie Biologie und Psychologie neue Wirtschaftsmodelle und Entscheidungsprozesse beeinflussen können.
Aktuell leitet Tania Singer das CovSocial Projekt, eine Studie, die die Veränderungen von Vulnerabilität, sozialem Zusammenhalt und Resilienz im Zusammenhang mit der SARS-COV-19-Pandemie in Berlin untersucht.


