10 Jahre Summit: Unperfekt – und genau richtig!

von Martin Kirchner

Ich sitze noch im Nachklang unseres Teammeetings da – und bin beeindruckt. An so vielen Ecken und Enden wird gerade intensiv vorbereitet, geschrieben, gestaltet, getüftelt für unseren 10. Online-Summit im März. Es brummt wie in einem Bienenstock, kurz bevor er ausschwärmt.

Wie alles begonnen hat

Dabei fällt mir auf, wie anders das alles einmal begonnen hat.

Als ich den ersten Summit gestartet habe, war Pioneers of Change in einer Krise. Unser Jahrestraining lief schon seit 2010 – und dann, nach sieben Jahren, brach einiges weg. Menschen gingen, Strukturen lösten sich auf. Und ich stand plötzlich ziemlich allein da – ein bisschen Ludwig XIV: Le team, c’est moi – schmerzhaft. Beim Summit waren wieder drei Menschen an meiner Seite. Und doch: Interviews, Verantwortung, das Gesicht nach außen – das lag letztlich bei mir.

Die erste Idee

Die Idee war damals schlicht: Unsere „Mutmachgespräche“ vom Jahrestraining aufzunehmen und online zu stellen. Das fand enorme Resonanz – auch weil Online-Kongresse damals noch kaum bekannt waren. Paradox war nur: Ich ging in die volle Sichtbarkeit, während innerlich so vieles wackelte.

Sichtbar und wackelig

Wie war ich in dieser Sichtbarkeit? Ehrlich gesagt: ziemlich wackelig. Authentisch, ja – aber manchmal auch unbeholfen. Und trotz viel Resonanz kam auch Kritik.

Ein Moment, der geblieben ist

An einen Moment erinnere ich mich besonders: Da hat mich etwas wirklich erwischt. Und genau in diesem Zustand habe ich ein Video aufgenommen – über den Umgang mit Kritik und darüber, wie wir uns in unserer Kultur oft wenig trauen, aus Angst, Fehler zu machen. Ich bekam darauf unglaublich viele Rückmeldungen. Moritz hat das kurze Video wieder ausgegraben – und es berührt auch heute noch einen Nerv.

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Warum das heute noch wichtig ist

Heute merke ich, wie aktuell das geblieben ist. Hand aufs Herz: Wie oft halten wir uns zurück, aus Angst, etwas Falsches zu sagen? Wie oft trauen wir uns nicht, weil wir glauben, erst perfekt sein zu müssen? Ideen bleiben ungesagt. Projekte ungestartet. Verbindungen ungelebt.

Anfangen statt perfekt sein

Und genau deshalb: Wir müssen nicht warten, bis alles fertig ist – schon gar nicht, bis wir perfekt sind. Wir dürfen anfangen. Uns trauen. Und dranbleiben, auch wenn’s wackelt.

Vom Alleinsein zum Team

Wenn ich heute zurückschaue, staune ich: Aus einem, der damals ziemlich allein stand, ist ein eingespieltes Team von zehn Menschen geworden. Aus einem unsicheren Experiment ein 10. Summit.

Voller Vorfreude auf dieses Summen und Brummen – und schön, wenn du im März mit dabei bist.

Von Herzen, 

Martin

Tu, was du kannst, mit dem was du hast, wo immer du bist.

Theodore Roosevelt

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Aufzeichnung vom Summit Warm-Up am 10. März

Geschichten, Erkenntnisse & Highlights aus 10 Summits
Wir blicken zurück auf die Anfänge des Summits – auf die erste Idee, die ersten Interviews, die wackligen Schritte ins Ungewisse, prägende Wendepunkte und das, was daraus geworden ist. Martin spricht mit Elisabeth Hahnke, Geseko von Lüpke & Martin Neitz – Musik: Harald Hauser

Die lustigsten Outtakes aus 10 Jahren Tagesvideos

Es läuft nicht immer alles nach Plan 😉

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Spontanes Rückblicks-Interview

Martin und Hemma interviewen sich gegenseitig – plaudern aus dem Nähkästchen, schauen auf das, was schwierig war und was sich über die Jahre verändert hat.

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Angst vor Fehlern lähmt uns

Zu Beginn des 1. Online-Summits im März 2017 erhielt Martin neben Zuspruch auch starke Kritik – die ihn spürbar mitnahm. In dieser Situation nahm er ein Video-Statement auf: ehrlich darüber, was das in ihm auslöste – und wie die Angst vor Fehlern in unserer Kultur uns davon abhält, ins Tun zu kommen. Das Video traf einen Nerv, führte zu enorm vielen Rückmeldungen – und ist immer noch hochrelevant & sehenswert.

Danke Martin Neitz!

Ohne ihn gäbe es keinen Summit. Der erste Summit wurde initiiert von zwei Martins … und Martin Neitz hat uns mit seinem Wissen zu Online-Kongressen und seiner genialen Software erst ermöglicht, dass wir so viel erreichen.

Deshalb: Wer immer einen Online-Kongress machen will – bitte holt euch Unterstützung von Martin Neitz! Mehr Info: » Kongress.Coach

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1 Monat zuvor

Danke für dieses einmalig berührende Interview zwischen Euch beiden, liebe Hemma und lieber Martin!
Eigentlich wollte ich nur kurz reinhören, und nun komme ich bereits über 30 Minuten nicht mehr davon los. 🙂
Eure Authentizität, Eure Herzenswärme, Euer Miteinander, Eure Präsenz und “helle, leichte Tiefgründigkeit”… – all das bringt so viel Positives, Aufbauendes, Ermutigendes zu mir, dass ich mich noch mehr auf den “Summit” freue als zuvor.
Übrigens: Ganz genau diese Erfahrung, dass die wirklich “großen” Menschen so einfach, so auf Augenhöhe sind, die wunderbare Begegnungen möglich machen, kenne ich auch und gehört zu den größten “Glücken” meines bisherigen Lebens.
Ich wünsche Euch noch einen guten (nicht zuuu dichten, Hemma 😉 “Endspurt” hin zum Beginn des heurigen “Summits” und grüße Euch – in voller Vorfreude – sehr herzlich aus Südtirol!

Zuletzt bearbeitet am 1 Monat zuvor von Silvia Moser
Georg Brandstetetter
1 Monat zuvor

Danke für euer lebendiges Rückblicksinterview!
Es hat mir Freude bereitet und mich ermutigt, durch eure Unaufgeregtheit, eure Authentizität und dass ihr “auf dem Boden geblieben seid”. Für mich lebt ihr das, was ihr auch erlebt habt, die “großen” Menschen sind auch nur Menschen und jeder trägt seinen Teil, egal wie groß oder klein zum Ganzen bei.
Auf den kommenden Summit bin ich gespannt und freue mich.
Herzliche Grüße aus Freiburg

Sabine
1 Monat zuvor

Ihr Lieben,

ich war und bin immer wieder so froh, dass es Euch gibt. 🤗

Eure Berührbarkeit, die für mich so wesentlich ist, wenn es um Inspiration, Mutmachen und Verbundenheit geht ist wie ein Magnet für mich, der mich immer wieder anzieht.
Toll, dass Ihr in all den Jahren trotz wachsendem Bekanntheitsgrad und vielen beachtlichen Erfolgen nichts davon verloren habt! Das hat für mich mindestens so viel Vorbildcharakter wie Euer gesellschaftliches Engagement.

Danke für diesen interessanten Rückblick und die Gaudi der Tagesvideos. Es ist wunderbar wie ihr Räume auch für herzhaftes Lachen öffnet — das ist in dieser so enorm herausfordernden Umbruchzeit mit all ihrer Schwere und ihren Herausforderungen immens wichtig.

Ihr seid nicht nur gut für den Verstand, sondern auch für das Gefühl und das Nervensystem. Was könnte man besseres über jemanden sagen?

Mit Vorfreude auf den heurigen Summit und einem herzlichen DANKE!
Sabine

Dagmar
1 Monat zuvor

…auch ich mag meine Vorfreude auf Euren ….gefühlt “unseren”….10.Summit,tiefbewegt und berührt,in Worte fassen… …liebe Hemma – soooooo schön, daß du wieder da bist….und lieber Martin, liebes & großartiges Team – Eure Veranstaltung IST für mich seit jeher ein “in die Zukunft wurzeln” und ich bin auch sehrsehrsehr froh, daß es Euch gibt und Ihr “drangeblieben” seid….DANKE – einmal mehr erkenne ich deutlich, warum ich mich zu eine Fördermitgliedschaft entschlossen habe…Gute, gelingende “Endfertigung” -möge die Vorfreude und all die begeisterten Rückmeldungen Euch tragen.
Alles Liebe und gutes Gelingen!!

Sera
1 Monat zuvor

Zu den Outtakes: Mei, Martin, was machste bloß ohne die Hemma, wenn du nach den rechten Worten suchst… “Scherz”. Ich hab so herzhaft mitgelacht…sehr ansteckend. Schön, solche Einblicke, so ist das! Und lustig und nun arbeite ich frohgemut weiter, denke unter anderem an gackernde Hühner und Schaukeln!
Ihr seid super so!
Ich freu mich immer richtig!

Dorothea
1 Monat zuvor

Ich mag den einfach so sehr,ja ,und ich kenn ihn jetzt doch schon eine Weile,seit 2020Danke!!!

Rita
1 Monat zuvor

Ich hab mir ,nochmal,die Gedanken von Geseko von Lüpke angeschaut,für mich sind diese sehr,sehr hilfreich.DANKE

Rita
1 Monat zuvor

P.s Die Outtakes haben richtig viel Freude gemacht,werd ich mir auch noch öfter ansehen,Lachen ist gesund und Humor eine wunderbare Art der Selbstdistanzierung wie der “große Österreicher ” Victor Frankl schon sagte.

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